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Filmkritik zu Underworld: Awakening 3D

Kein Blut mehr im Gehirn

Nach sechs Jahren Pause kehrt Kate Backinsale als Todeshändlerin Selene mit Underworld: Awakening auf die große Leinwand zurück. Ob die unterkühlte Lady die Schwächen bei Inszenierung und Drehbuch überdecken kann, lesen Sie in unserer Filmkritik.

Von Christian Mester |

Datum: 03.02.2012


Underworld: Awakening 3D : Underworld: Awaking 3D läuft seit dem 2. Februar im Kino. Underworld: Awaking 3D läuft seit dem 2. Februar im Kino.

Zum Thema » Trailer zu Underworld: Awaking Szenen aus dem Kinofilm » Filmkritiken auf Gamestar.de Unser Kanal zu aktuellen Kinofilmen » Blockbuster-Vorschau Die Kino-Highlights 2012 Als der erste Underworld 2003 in die Kinos kam, bot er ein interessantes Konzept. Vampire, die sich seit Jahrhunderten mit Werwölfen bekriegten. Anfangs noch mit Klauen und Schwertern, heut mit MG und Raketenwerfer.

Einprägsam war Kate Beckinsale als eiskalte Vampirkriegerin Selene, die ihr Leben dem Krieg der Kreaturen gewidmet hatte.

Zwischen den Fronten: Michael, ein verzweifelter Mensch, der unfreiwillig erst zum Werwolf, dann zum Wer-Vampir wird. Und sich natürlich in seine hübsche blutsaugende Begleitung verliebt.

Die Reihe wurde zwar nie zum ganz großen Erfolg, schuf aber eine loyale Fanbase. Selbst beim dritten Teil, einem Prequel ohne Hauptfigur Selene, kamen sie in Scharen und verlangten anschließend einen weiteren.

Den gibt es ab sofort in Form einer neuen Fortführung, die an das Ende des zweiten Teils anschließt. Awakening nutzt als erster der Saga das 3D-Format, verliert dafür jedoch drei alte Fan-Lieblinge: den Werwolf Lucian (Michael Sheen), den Vampir Viktor (Bill Nighy), sowie den Schauspieler von Selenes Freund und Rassenhybrid Michael (Scott Speedman). Verschmerzbare Verluste?

Underworld: Awakening 3D
Die Schauspielerin Kate Beckinsale scherzte bereits, dass sie auch noch in Underworld 12 mitspielen würde.
Bildrechte: Sony Pictures Releasing GmbH

Handlung

Nachdem sie Jahrhunderte lang im Geheimen existierten, erfährt die Menschheit eines Tages von beiden Monsterarten. Ein Massensterben beginnt somit, dem Selene und Michael nur knapp entkommen. Von einer Explosion bewusstlos geschlagen, erwacht Selene rund zehn Jahre später in einem Eisschrank in einem Labor.

Verwirrt flüchtet sie rasch und stößt in Zuge dessen auf ein junges Mädchen – ihre Tochter Eve. Forscher entwickelten sie mit ihren und Michaels Erbmaterialien. Mit der neugewonnenen Familie im Schlepptau geht sie den verloren gegangenen Vater suchen.

Derweil planen neue Mitglieder der Lykaner , wie sich die Werwölfe nennen, den Menschen die Stirn zu bieten. Zur Evolution ihrer Art benötigen sie dafür Genmaterial aus Selenes Tochter, die sie dafür unerbittlich jagen.

Mit dabei: ein genetisch veränderter Lykaner, der doppelt so groß wie die anderen ist und sich in Windeseile heilen kann. Dazu ist er als einziger gegen Silber immun. Selene lädt also durch und macht, worin sie am besten ist: den Vierbeinern das Fell über die Ohren ziehen.

Ladehemmung

Eigentlich bedarf es wenig, um den typischen Underworld-Fan zufrieden zu stellen. Vampire, die in eleganten Posen gegen reißende Bestien kämpfen. Das gibt es auch im neuen Film, hier allerdings erstmalig lieblos inszeniert.

Die neuen Regisseure Måns Mårlind und Björn Stein haben keinerlei Gefühl für Übersicht oder Spektakel. Scheinbar mit »God Mode« und unendlich Munition besiegt Selene all ihre Widersacher in hektischen Einstellungen. Was sie damit erfolgreich killt: jegliche Spannung.

Underworld: Awakening 3D : Underworld: Awakening 3D - Aufgrund des US-Erfolgs von Underworld: Awakening darf man jetzt breits mit einem fünften Teil rechnen. Underworld: Awakening 3D - Aufgrund des US-Erfolgs von Underworld: Awakening darf man jetzt breits mit einem fünften Teil rechnen. Dass die Kämpfe nur wenig Spaß machen, liegt auch an den Figuren. Kühler denn je scheint die Protagonistin nun nichts mehr zu empfinden. Den ganzen Film über hat sie den gleichen Gesichtsausdruck und macht nichts, als Leute danach zu fragen, wo es die nächsten Werwölfe zu bekämpfen gibt.

Wurde Selenes harte Art in den ersten beiden Teilen durch den unsicheren Menschen Michael wieder entschärft, fehlt dieser hier. Er taucht nur kurz via eines Body Doubles auf. Anstatt seiner gibt es Selenes Tochter Eve (India Eisley), die ganz nach der Mutter kommt, sowie einen befreundeten Vampir (Theo James) und einen Polizisten (Michael Ealy), die aber beide belanglos bleiben.

Auf Seiten der Gegner sieht es nicht besser aus. Stephen Rea gibt einen austauschbar größenwahnsinnigen Wissenschaftler ab und seine Werwolf-Anhänger erweisen sich als geballt inkompetenter Flohzirkus. Selbst »Das Uber-Werwolf« stellt keine große Bedrohung dar und ist kein Vergleich zu beispielsweise dem geflügelten Marcus.

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Avatar neunzig22
neunzig22
#1 | 03. Feb 2012, 17:11
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar pacuu
pacuu
#2 | 03. Feb 2012, 17:13
"den Vampir Lucian (Michael Sheen), den Werwolf Viktor (Bill Nighy), sowie den Schauspieler von Selenes Freund und Rassenhybrid Michael (Scott Speedman). Verschmerzbare Verluste?"

Ich denke Lucian war der Werwolf und Viktor der Vampir.
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Avatar Hatschi18
Hatschi18
#3 | 03. Feb 2012, 17:18
Underworld war noch nie sonderlich dufte. Hat(te) aber immer 2 Vorteile: Im Genre spielt der Film in der oberen Liga (gibt ja auch sonst kaum etwas) - Eine Frau als Hauptfigur gepresst in einen hautengen Anzug.

Ist als ob ich ein Horrorfilm plane mit Zombies und Titten, kommt beim männlichen Publikum trotzdem gut an. Sonderlich Tiefgang hatte nicht einmal der erste Teil von Underworld.
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Avatar King2020
King2020
#4 | 03. Feb 2012, 17:27
Lasst euch nicht von so manchen dämmlichen "Filmkritiker" irre führen...
Die Kritiken sind teilweise gut, teilweise nicht so gut.
Aber die super Einspielergebnisse sprechen für sich...
Ich gucke ich mir jedenfalls heute abend an. Als Mann kann man den Film gar nicht schlecht finden, meiner Meinung nach ;-)
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Avatar KellogsFrosties
KellogsFrosties
#5 | 03. Feb 2012, 17:32
Ich fand die Teile bisher ganz cool und so schlecht fand ich die Geschichte gar nicht. Äh und es is ja klar das Lucien und Viktor nicht mehr mitspielen. Lucien kam schon im 2. Teil nicht mehr vor und Viktor auch nur ganz kurz. Ist für mich also kein Argument.

Trotzdem schade, dass die Reihe genau wie viele andere ideen- und seelenlos werden. Hab ich tierisch drauf gefreut. Aber werd ihn mir trotzdem anschauen und mir mein eigenes Urteil machen. Kritik muss nicht immer recht haben^^
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Avatar DarkVampire1983
DarkVampire1983
#6 | 03. Feb 2012, 17:42
Zitat von pacuu:
"den Vampir Lucian (Michael Sheen), den Werwolf Viktor (Bill Nighy), sowie den Schauspieler von Selenes Freund und Rassenhybrid Michael (Scott Speedman). Verschmerzbare Verluste?"

Ich denke Lucian war der Werwolf und Viktor der Vampir.



Ja Lucian war der Werwolf und Viktor der Vampir. Es sollte vielleicht jemand eine Kritik schreiben, der Filme auch gesehen hat!!
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Avatar Wilson
Wilson
#7 | 03. Feb 2012, 17:48
Irgendwie gebe ich auf IMDB (Wertung: 7.1) oder rotten tomatoes (73% liked it) dann doch etwas mehr als auf die Meinung irgendeines random GameStar Redakteurs...

Der Film wird sicher nicht der Überhammer sein, eher Mittelmaß. Reingehen werd ich trotzdem.
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Avatar Mr_Lenger
Mr_Lenger
#8 | 03. Feb 2012, 17:52
Der Film ist gut. Bildet euch eure eigene Meinung und lasst euch nicht von den Filmkritikern von Gamestar vollquatschen.

Falls es euch aufgefallen ist, ziehen die bei fast jedem Film ein schlechtes Fazit.
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Avatar Heckenzhocker:D
Heckenzhocker:D
#9 | 03. Feb 2012, 17:56
hab ihn gesehn -gähn es war praktisch nie spannend und die story ist so da hingeplätschert und zum Ende hin dann in völliger Belanglosigkeit versunken.
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Avatar snafing
snafing
#10 | 03. Feb 2012, 18:03
allgemein wird vom besten teil der serie gesprochen. eigenartige filmkritik.
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