Dienstag, 16.03.2010
Specials - Reports
von GameStar Redaktion (GS) 25.12.2009, 11:45 Uhr

Gründung eines Charity-Publishers

Einmal ganz ohne Deadline und enge Zeitpläne entwickeln? Keine Wunschvorstellung, sondern die Realität beim weltweit ersten gemeinnützigen Publisher der Spielegeschichte. Gründer Martin de Ronde erzählt uns die Entstehungsgeschichte des außergewöhnlichen Projekts OneBigGame.
Inhaltsverzeichnis
»  Einleitung
»  Wie alles begann
»  Die ursprüngliche Idee
»  Probleme in der Praxis
»  Lösung Flash Game?
»  Das erste Projekt
»  Jeder hilft, jeder profitiert
»  Der Trick mit der Exklusivität
»  Der Distributionskanal
»  Von Flash zur Konsole
»  Fast fertig
»  Und jetzt? Deutschland!
»  Der Autor
OneBigGame ist der erste gemeinnützige Publisher in der Spiele-Industrie. Seit ich ihn 2006 gemeinsam mit diversen Branchen-Veteranen aus Wohltätigkeitszwecken gründete, ist unser erklärtes Ziel die Veröffentlichung von Computerspielen, finanziert und entwickelt von den bekanntesten Köpfen der Industrie. Alle Erlöse kommen diversen Kinderhilfsorganisationen auf der ganzen Welt zugute. Unser Programm startet Ende des Jahres mit einer Vielzahl hochkreativer Spiele, erdacht und umgesetzt von bekannten Namen, aber auch von etablierten Indie-Entwicklern.

Wie alles begann

OneBigGame lässt sich wohl am besten mit Live Aid vergleichen, der berühmten Charity-Initiative der Musikindustrie in den 80ern. Zahlreiche Stars sind damals zusammen gekommen, um eine Hit-Single aufzunehmen, deren Erlöse den Opfern der Hungersnot in Äthiopien zugute kommen sollten. Sowohl »Do They Know It’s Christmas Time« als auch »We are the World« waren nicht nur Riesenerfolge, sondern schärften gleichzeitig den Blick für die aussichtslose Lage, in der sich Millionen Menschen damals befanden. Die Singles begleiteten eine Reihe Konzerte rund um den Globus. Wieder mit den ganz Großen des Musikbusiness, die ihre berühmtesten Songs spielten und so Unsummen an Geld für Afrika einbrachten.
OneBigGameOneBigGame Es war diese große Wohltätigkeits-Veranstaltung, die als Inspiration für OneBigGame diente. 2005 sah ich eine Dokumentation zum 20. Geburtstag von Live Aid und Band Aid und fragte mich, ob so etwas auch in der Spiele-Industrie möglich wäre. Mal ehrlich, wenn Musik für die Popkultur in den 90ern steht, ist dann nicht Gaming die treibende Kraft der heutigen Unterhaltungsindustrie? Und mal abgesehen davon: Warum unternimmt eine so große Industrie wie die Spiele-Branche mit einem Wert von mehr als 50 Billionen Dollar so wenig für wohltätige Zwecke, während Musik-, TV- und Fernseh-Stars andauernd in alle möglichen Variationen des Spendensammelns eingebunden sind?

Die ursprüngliche Idee

Ein Argument könnte sein, dass die Spielebranche keine internationalen und glamourösen Stars hervorbringt wie die erwähnten Industrien. Unsere Antwort darauf: Wir haben nicht nur Berühmtheiten mit hohem Erkennungswert in den Spielcharakteren selbst, sondern unsere Branche bringt auch berühmte Designer und Entwickler mit Star-Appeal hervor. Wie viele Fans hat Blizzard? Und wie viele Millionen Menschen kennen Die Sims und ihren Schöpfer Will Wright? Wenn wir diese Star-Power für gemeinnützige Zwecke einsetzen würden, dazu noch über die Entwicklung innovativer Spiele vergleichbar mit der Band Aid Hit-Single, dann könnten wir die Welt tatsächlich ein Stückchen besser machen. Und so beginnt unsere verrückte, ambitionierte Reise.

Die Erlöse der Spiele gehen an die Starlight Children’s Foundation, sowie an die Kinderhilfsorganisation Save the Children.Die Erlöse der Spiele gehen an die Starlight Children’s Foundation, sowie an die Kinderhilfsorganisation Save the Children. Die ursprüngliche Idee war sehr einfach: Lasst uns ein großes, neues Next-Gen-Spiel (daher unser Name) auf den Markt bringen, das wohltätigen Zwecken dient, von Star-Designern entwickelt wird und dessen Erlöse Kinderhilfsprogrammen in aller Welt zugute kommt. Wir baten eine handvoll weniger bekannte Designer, ein »blue print« für dieses große Spiel zu entwickeln, und heraus kam das Format eines »Hub Games«, das alle Arten von Mini-Games in sich vereint. Diese Spiele wiederum sollten allesamt von Star Designern entwickelt werden, die einen immensen Bekanntheitsgrad unter Fans besitzen.

Wir standen allerdings vor einem Problem: Um das Spiel überhaupt entwickeln zu können, benötigten wir auch ein »Next-Gen«-Startkapital -- ein großer Unterschied zu den Live-Aid-Musikern, die einfach ins Studio gegangen sind und ihre Single aufgenommen haben. Und obwohl wir sicher waren, dass unser Spiel sein Budget dank der Star-Unterstützung mehr als schnell wieder einspielen würde, war es eine Herausforderung, das Startkapital aufzutreiben.

Probleme in der Praxis

Die Finanzierung unserer Wohltätigkeits-Idee stellte sich zwar als schwierig heraus, Begeisterung für das Projekt gab es hingegen auf allen Seiten. Sowohl einzelne Designer als auch diverse Entwickler zeigten in den ersten Tagen Interesse für das Projekt. Manche von ihnen stiegen sogar gleich bei uns ein. Das einzige Problem war, dass die Entwickler trotz ihres Enthusiasmus nur wenig freie Zeit mitbrachten und die Deadlines ihrer kommerziellen Projekte unser Baby naturgemäß einschränkte.
Das erste Projekt von OneBigGame ist das Musikspiel Chime. Die Besonderheit: Der Soundtrack passt sich dynamisch der Spielsituation an, hier laufen gerade Songs von Moby und Paul Hartnoll.
Das erste Projekt von OneBigGame ist das Musikspiel Chime. Die Besonderheit: Der Soundtrack passt sich dynamisch der Spielsituation an, hier laufen gerade Songs von Moby und Paul Hartnoll.
Mit diesem Gedanken im Kopf und nach diversen Gesprächen mit unseren Beratern entschieden wir uns dafür, das »große Spiel« zunächst einmal zurückzustellen und uns dem Markt mit einem pragmatischeren, besser umsetzbaren Plan zu nähern. Konkret hieß dies: Wir fragten jeden Entwickler und Designer, ob er nicht jeweils ein kleines Spiel (im Prinzip die Mini-Games im Gegensatz zu dem einen großen Spiel) für uns entwickeln könne, das wir auf diversen Online-Kanälen verbreiten würden. Während dieser Zeit wuchs der Markt für kleine Casual Games enorm, daher schien uns der Schritt nur logisch.
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Avatar Xanta
Xanta
#1 | 25. Dec 2009, 11:56
Klingt schon mal lustig das "chime" :D Davon will ich mal ein Video sehen? :D
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Avatar phil982
phil982
#2 | 25. Dec 2009, 12:36
Da unsere PCs sowieso schon von Kindern gebaut werden, könnten wir ja einfach mehr von denen kaufen :D.

sry, wenn ich jemanden helfen will dann drücke ich dem eine Scheibe Brot in die Hand, wenn man Menschen mit Spielen(oder Musik) zum helfen bewegen muss, dann helfen Menschen freiwillig eher weniger gerne, wenn man es nicht freiwillig machen möchte, sollte man es gar nicht machen, bzw. wenn man nicht bereit ist ohne echte Gegenleistung zu helfen, ist diese Hilfe meiner Meinung nach nur getue und kein echter Wille zu helfen. Heucheli nenne ich so etwas. Wir wussten nicht das sie da Juden getötet haben, heult doch.
Wenn ihr helfen wollt dann fahrt nach Afrika und helft, nein ihr wollt euer bequemes Leben nicht aufgeben? DANN LASST ES DOCH. Wisst ihr warum in Afrika die Wirtschaft immer im Arsch ist??? Weil die EU unsere Waren so stark mitfinanzieren das die EU Produkte in Afrika billiger sind als die die dort hergestellt werden. Wenn ihr denen helfen wollt, dann protestiert, geht auf die Straße, macht was richtiges, aber doch nicht so einen SCHEIß.
Am europäischen Wesen soll die Welt genesen. Solche Aktionen sind doch einfach nur hanebüchner Schachsinn. ARRRRRRRRRRRR
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Avatar allround_gamer
allround_gamer
#3 | 25. Dec 2009, 12:49
Zitat von phil982:
Da unsere PCs sowieso schon von Kindern gebaut werden, könnten wir ja einfach mehr von denen kaufen :D.

sry, wenn ich jemanden helfen will dann drücke ich dem eine Scheibe Brot in die Hand, wenn man Menschen mit Spielen(oder Musik) zum helfen bewegen muss, dann helfen Menschen freiwillig eher weniger gerne, wenn man es nicht freiwillig machen möchte, sollte man es gar nicht machen, bzw. wenn man nicht bereit ist ohne echte Gegenleistung zu helfen, ist diese Hilfe meiner Meinung nach nur getue und kein echter Wille zu helfen. Heucheli nenne ich so etwas. Wir wussten nicht das sie da Juden getötet haben, heult doch.
Wenn ihr helfen wollt dann fahrt nach Afrika und helft, nein ihr wollt euer bequemes Leben nicht aufgeben? DANN LASST ES DOCH. Wisst ihr warum in Afrika die Wirtschaft immer im Arsch ist??? Weil die EU unsere Waren so stark mitfinanzieren das die EU Produkte in Afrika billiger sind als die die dort hergestellt werden. Wenn ihr denen helfen wollt, dann protestiert, geht auf die Straße, macht was richtiges, aber doch nicht so einen SCHEIß.
Am europäischen Wesen soll die Welt genesen. Solche Aktionen sind doch einfach nur hanebüchner Schachsinn. ARRRRRRRRRRRR


du liegst vollkommen falsch. OneBigGame hat genauso viel potenziel wie live-aid, und das hatte vorher SEHR vielen menschen geholfen. und dass die länder am arsch sind, liegt daran dass dort sehr viel korruption und bürgerkrieg herrscht, und es liegt nicht an einer DEINER HANEBÜCHENEN und SCHEIß verschwörungstheorien, komm mal von deinem hohen stuhl runter. die bist wahrscheinlich so einer der sein schönes leben nicht verlassen will!! die arbeiten noch neben ihrem job freiwillig, würdest du das auch tun? und außerdem können sie nicht direkt nach afrika fahrn! was sollten die den kindern geben? ne aldi tüte mit nem wocheneinkauf? damit würden sie nie was erreichen(siehe live aid: so spendet man!!)
achso, bei live aid haben fast alle mesnschen die zu den konzerten kamen über sms was gespendet(freiwillig versteht sich).
und über deinen unnötigen witz ganz am anfang brauchen wir ja mal garnit zu babbln

ich persönlich hoffe dass es klappt, ist ne tolle idee, viel glück!

MfG
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Avatar phil982
phil982
#4 | 25. Dec 2009, 13:03
Tu dir doch einen Gefallen und "google" wie hoch EU Produkte für den Export subventioniert werden :).
Ich glaube übrigens nicht das man mit Geld helfen kann, weil das nämlich von den dortigen, "korrupten", Behörden, Militärs etc. teilweise geschluckt wird. So nebenbei: Wer verkauft den den Afrikanern die ganzen Waffen?^^ Wer sind die größten Waffenhändler? genau, die EU und Amerika.
Ja mir ist es egal, aber von Menschen denen es angeblich nicht egal ist, von denen möchte ich doch gerne ein bisschen mehr Einsatz sehen. "Ochhh die Armen Delphine. Schatz hast du noch ein Schweinesteak da?"
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Avatar Rupert_The_Bear
Rupert_The_Bear
#5 | 25. Dec 2009, 13:03
Ich finde die Idee toll und wünsche den Köpfen dahinter viel Gücl, dass das klappt.

@phil: Du wolltest hoffentlich mit deinem Gehirndurchfall nur Aufmerksamkeit erregen und das war nicht dein ernst und wenn doch, dann tust du mir leid und einem wie dir würde ich lieber eine Scheibe Brot in die Hand drücken,dir aber deinen PC wegnehmen und einer Schule spenden, denn was du da erzählst ist kompletter Schwachfug. LiveAid hat die Menschen nicht gezwungen zu spenden, sondern sie haben es aus eigener Initiative gemacht, weil sie gerührt und bewegt waren und ich finde sowas besser, als irgendwelche Leute von UNICEF die einen auf der Strasse anquatschen.
Keine Ahnung aus welcher Ecke deines Oberstübchens du das ausgegraben hast, aber ich finde das nicht witzig, vor allem weil die Realität ganz anders aussieht.
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Avatar phil982
phil982
#6 | 25. Dec 2009, 13:06
Zitat von Rupert_The_Bear:
Ich finde die Idee toll und wünsche den Köpfen dahinter viel Gücl, dass das klappt.

@phil: Du wolltest hoffentlich mit deinem Gehirndurchfall nur Aufmerksamkeit erregen und das war nicht dein ernst und wenn doch, dann tust du mir leid und einem wie dir würde ich lieber eine Scheibe Brot in die Hand drücken,dir aber deinen PC wegnehmen und einer Schule spenden, denn was du da erzählst ist kompletter Schwachfug. LiveAid hat die Menschen nicht gezwungen zu spenden, sondern sie haben es aus eigener Initiative gemacht, weil sie gerührt und bewegt waren und ich finde sowas besser, als irgendwelche Leute von UNICEF die einen auf der Strasse anquatschen.
Keine Ahnung aus welcher Ecke deines Oberstübchens du das ausgegraben hast, aber ich finde das nicht witzig, vor allem weil die Realität ganz anders aussieht.


Aha, warum ist denn soetwas wie LiveAid nötig? Wenn man den Menschen dort helfen will, dann will man das doch auch ohne Musik, oder? Wiederlege bitte meine Aussagen, dann darfst du mich gerne des Gehirndurchfalls beschuldigen.
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Rupert_The_Bear
#7 | 25. Dec 2009, 13:22
Viele Menschen sind skeptisch gegenüber UNICEF Unesco etc. Das ist fast wie Kommunismus: Jeder soll das gleiche haben. Deswegen helfen die, die mehr haben, denen, die weniger haben. Alles schön und gut, aber in letzter Zeit sind häufiger Fälle ans Tageslicht gekommen, wo die Unicef-Futzis das Geld in ihre Taschen gewirtschaftet haben. Bei LiveAid ging es darum, dass das Geld der Menschen, über die Musiker ging und warum sollten die deine 50€ sich in die Tasche stecken, wenn sie mehr als genug haben? Das fördert finde ich mehr das Vertrauen, denn ein Star steht auch mehr im Rampenlicht und wenn er Geld unterschlagen würde, wüsste man früher oder später darüber und wenn es Geld einer Spendenaktion wäre, wäre das das Watergate seiner Karriere. Der Star wäre praktisch tot. Weswegen LiveAid auch so erfolgreich war, weil viele gute Musiker zum spenden aufgerufen haben und mit Beispiel vorangegangen sind, weil sie selbst ebenfalls gespendet haben.
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Avatar allround_gamer
allround_gamer
#8 | 25. Dec 2009, 14:05
Zitat von phil982:
Zitat von Rupert_The_Bear :
Ich finde die Idee toll und wünsche den Köpfen dahinter viel Gücl, dass das klappt.

@phil: Du wolltest hoffentlich mit deinem Gehirndurchfall nur Aufmerksamkeit erregen und das war nicht dein ernst und wenn doch, dann tust du mir leid und einem wie dir würde ich lieber eine Scheibe Brot in die Hand drücken,dir aber deinen PC wegnehmen und einer Schule spenden, denn was du da erzählst ist kompletter Schwachfug. LiveAid hat die Menschen nicht gezwungen zu spenden, sondern sie haben es aus eigener Initiative gemacht, weil sie gerührt und bewegt waren und ich finde sowas besser, als irgendwelche Leute von UNICEF die einen auf der Strasse anquatschen.
Keine Ahnung aus welcher Ecke deines Oberstübchens du das ausgegraben hast, aber ich finde das nicht witzig, vor allem weil die Realität ganz anders aussieht.


Aha, warum ist denn soetwas wie LiveAid nötig? Wenn man den Menschen dort helfen will, dann will man das doch auch ohne Musik, oder? Wiederlege bitte meine Aussagen, dann darfst du mich gerne des Gehirndurchfalls beschuldigen.


#7 Rupert_The_Bear hat recht, ist doch egal ob musik nötig ist oder nicht, es hat etwas gebracht und deswegen hast du kein recht mehr, diese sache zu hinterfragen. ich weiß jetzt auch nicht was unicef/unesco bringt, aber kein anderes projekt nicht mal G8-gipfel brachten damals so viel hilfe für afrika auf als live aid!! und ich kann auch widerlegen, dass die spenden live-aids in die gelder der musiker liefen. nein, es wurde sofort eingekauft und Direkt an die armen verteilt, da hatten auch keine politiker oder militärs mit zu tun. ich sehe du hälst immer noch (leider) an deinen verschwörungstheorien fest. wie gesagt: die schlechte wirtschaft liegt NICHT an der eu und was sie alles machen, es wäre ein nachteil für die afrikanische wirtschaft, ja , aber wenn es überhaupt eine gäbe. fehlende demokratie ist der grund für die lage der afrikaner.

P.S. ach ja, ein kleiner hinweis: die waren der eu gehen nicht nur nach, afrika sondern auch nach USA z.B.. und DA geht die wirtschaft nicht den bach runter, weil die EU so gemein ist, sondern weil die trottel alles nach china verkaufen;)

ich hoffe rupert und ich konnten deine thesen widerlegen

MfG
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Avatar phil982
phil982
#9 | 25. Dec 2009, 14:17
Nicht wirklich, LiveAid mag den Menschen dort geholfen haben, aber meine Aussagen beruhen nicht auf Verschwörungstheorien. Dauerhaft helfen solche Aktionen bestimmt nicht, übrigens bringen auch nicht Demokratien eine sehr hohe Wirtschaftskraft auf, siehe unsere allerliebste Diktatur China, oder schein Demokratien wie Japan(ja die haben ein Parlament, aber was für eins XD). Auch damals das Deutsche Reich(nicht das 3te, das 2te) hatte eine sehr starke Wirtschaft(Monarchie) und nahm sogar eine hegemonial Stellung innerhalb Europas ein.(Bis Ende WW1) Die Wirtschaftpolitik der EU beruht auf dem Merchantilismus und der ist sehr schädlich für alle Länder die nicht dazugehören, sehr vorteilhaft für uns, eher weniger für Afrika und konsorten.
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Avatar B@umi
B@umi
#10 | 25. Dec 2009, 15:13
so ganz unrecht hat phil nicht mal. klar das den menschen erstmal kurzfristig über die gröbste not hinweggeholfen werden muss, aber langfristig kann nur die hilfe zur selbshilfe einen erfolg bringen.
ich war selbst schon 2 mal in afrika und habe dort an einem jugendprojekt im township gearbeitet und es stimmt das europäische produkte dort teilweise billiger angeboten werden als die einheimischen. z.B. unser deutscher "rüben" zucker wird dort um ca. die häfte billiger verkauft als der einheimische, wesentlich billiger herzustellende, zucker aus zuckerrohr. wie geht das?
ganz einfach nur deshalb weil der deutsche zucker bis in die haarspitzen durchsubventioniert ist. vom anbau der zuckerrüben über die verarbeitung bis hin zum transport wird der zucker subventioniert da er sonst nicht zum weltmarkpreis angeboten werden könnte da die produktionskosten (vor allem die gigantischen energiekosten) für zucker innerhalb der eu den weltmarktpreis weit überschreiten.
ihr glaubt mir nicht? alles durch quellen belegbar infos in nicht ma 5 minuten in der wikipedia und mit google gefunden.

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