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Special: iPad für Spieler

Chancen für Apples Tablet-PC

Was bringt das Tablet iPad für Spieler? Nutzen die neuen Funktionen im Kampf gegen Nintendo DS und Sony PSP oder bleibt das iPhone die bessere Spieleplattform im Hause Apple?

Von Markus Schwerdtel |

Datum: 28.01.2010


iPad für Spieler : Electronic Arts setzt Need for Speed: Shift für das iPad um. Electronic Arts setzt Need for Speed: Shift für das iPad um. Kein Entkommen! Wer nicht gerade unter einem Stein im Wald lebt, hat es schon irgendwo gehört, gelesen, gesehen: Apple bringt ein neues Gerät, das iPad soll nicht nur der optimale Couchcomputer werden, sondern auch Amazons eBook-Abspieler Kindle toppen. So weit, so vorhersehbar. Doch Apple hat noch ein Ziel im Auge: uns Spieler.

Gerade haben wir uns daran gewöhnt, iPhone und iPod Touch quasi als dritte Handheld-Plattform neben Nintendo DS und Sonys PSP zu sehen. Warum auch nicht, Spiele wie GTA Chinatown Wars oder Dungeon Hunter brauchen den Vergleich mit Titeln für »richtige« Handhelds nicht zu scheuen. Nicht umsonst haben wir der Apple-Hardware seit dem Sommer einen eigenen Bereich auf www.gamepro.de gewidmet. Mit dem vergleichsweise unhandlichen iPad jedoch verlässt Apple den Handheld-Konkurrenzkampf. Sind jetzt spieletaugliche Laptops und Netbooks die Rivalen? Oder sind Spiele für das iPad gar eine eigene, ganz neue Kategorie?

Altes in groß und besser?

iPad für Spieler : Der Shooter Nova von Gameloft auf dem großen iPad-Bildschirm. Der Shooter Nova von Gameloft auf dem großen iPad-Bildschirm. Die Ähnlichkeit des iPads mit dem iPhone (von Witzbolden jetzt auch gern »iPad Nano« genannt) hat einen großen Vorteil: Alle iPhone/iPod Touch-Titel laufen auch auf dem iPad. Das ist wichtig, denn so stehen viele tausend Spiele von Anfang an zur Verfügung. Klar, das iPad bedient sich eines Tricks und zieht (auf Wunsch) einfach alle Pixel doppelt so groß, das wird vor allem bei texthaltigen Titeln nicht immer gut aussehen. Außerdem ist nicht jedes Spiel dafür geeignet, auf dem großen Gerät gespielt zu werden. Das auf der Apple-Präsentation gezeigte Need for Speed: Shift zum Beispiel wird durch Kippbewegungen gesteuert.

Was auf dem kleinen, nur wenig über 100 Gramm schweren iPhone gut funktioniert, könnte auf dem fast 700 Gramm schweren iPad in Arbeit ausarten. Auch alle Spiele, die Streich- und Wischbewegungen verlangen, könnten schwierig werden. Schließlich sind die Wege auf dem iPad durch den großen Screen deutlich länger, schnelle Reaktionen sind dann unter Umständen unmöglich. Und auch alle iPad-Spiele werden unter dem von den kleinen Brüdern bekannten Manko leiden, dass das Gerät keine für die Steuerung nutzbaren Hardware-Buttons hat, sondern alles über Touchscreen-emulierte Steuerkreuze gelenkt werden muss - oft schwammig und ungenau.

Hardware nutzen!

iPad für Spieler : Spannend wird das iPad als Spieleplattform erst dann, wenn die Entwickler die Hardware auch wirklich nutzen. Ganz abgesehen von der höheren Prozessorgeschwindigkeit spielt der große Bildschirm die Hauptrolle. Denn nun ist es möglich, Steuerelemente außerhalb der eigentlichen Spielfläche zu platzieren. Dann tappt man etwa bei GTA Chinatown Wars (so es denn in einer angepassten Version käme) nicht ständig im Sichtfeld herum, sondern hat freien Blick auf Liberty City. Auch für Multiplayer-Titel könnten profitieren. Wenn sich zwei Spieler gegenüber sitzen, könnte das iPad quasi als Spielbrett dazwischen liegen. Ideal für Strategiespiele oder bei Brettspiel-Umsetzungen.

Apropos: Machen wir uns nichts vor, der Großteil der iPad-spezifischen Spiele wird anfangs eher aus der Casual-Ecke kommen. Denn für diese Titel sind die Produktionskosten in der Regel niedrig. Gerade wenn das Gerät zu Beginn noch nicht so weit verbreitet (und damit die potenzielle Käuferschar entsprechend klein) ist, kommt dieser Faktor ins Spiel. Die großen Player wie Electronic Arts oder Gameloft werden zunächst hauptsächlich den erprobten und mittlerweile für sie sehr lukrativen iPhone/iPod-Markt bedienen und iPad-Anpassungen nur mit geringem Aufwand betreiben. Große, aufwändige Spiele – etwa ein Strategietitel wie Command & Conquer oder ein (vermutlich auch noch abgespecktes) Mass Effect 2 – wird es erst geben, wenn das Gerät millionenfach verkauft ist. Und das kann trotz des vergleichweise günstigen Preises noch eine Weile dauern…

» Alle technischen Infos zum iPad bekommen Sie in unserem iPad-Special

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Avatar CooLZockeR
CooLZockeR
#1 | 28. Jan 2010, 12:07
Mal schauen was daraus wird...
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Avatar Brensen
Brensen
#2 | 28. Jan 2010, 12:23
also was mich bisher gehindert hat apple produkte zu kaufen ist der vollkommen absurde preis... nunja die ware ist letztendlich soviel wert weiviel dafür bezahlt wurde
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Avatar lamor200
lamor200
#3 | 28. Jan 2010, 12:29
mal ganz ehrlich das ding ist sowas von unnötig da jeder nettop mehr kann und wenn es nur das vorhandene flash oder ne usb schnittstelle sind...
Ach ein nettop ist zudem auch wesentlich günstiger..
Und zu guter letzt ein "Gamer" wird mit so einer steuerung bei games wohl nicht zufrieden sein. Das ist eher was für ein gelegenheitsspieler also wenn ich das ding zufällig hab kann ich darauf auch mal ein wenig rumspielen...
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Avatar FKFlo
FKFlo
#4 | 28. Jan 2010, 12:51
Wieviel kostet den das Teil?
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Avatar zlak
zlak
#5 | 28. Jan 2010, 13:13
Zitat von FKFlo:
Wieviel kostet den das Teil?
499$ für die kleinste Version.
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Avatar gspa
gspa
#6 | 28. Jan 2010, 13:14
Wie auch immer: Die großen Plattformen werden PC, PS3 und Xbox 360 bleiben.
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Avatar Atin
Atin
#7 | 28. Jan 2010, 13:14
Zitat von FKFlo:
Wieviel kostet den das Teil?

460-760€, je nach Speicherplatz.
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Avatar Gandalf 90
Gandalf 90
#8 | 28. Jan 2010, 13:15
Das größte Poblem ist doch, dass alles von Apple erst einmal lizensiert werden muss, d.H. erstmal muss Apple sein Einverständniss geben, dann kann ein Spiel erst Released werden.

Und welche Spiele will man den Spielen?
Aufbau und Strategie falen komplett weg, kein Tuchscreen ersetzt eine Maus. Rollenspiele dürften auch sehr schwer werden, genauso wie Actionspiele.#

Und mit einem 1 Ghz Prozessor wirds auch schwierig, aber naja, die Apple Fanboys haben das sowieso schon vorbestellt^^

@FKFlo
Das Basismodell mit 16 GB Speicher kostet ca. 500 USD
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Avatar KenshinAv
KenshinAv
#9 | 28. Jan 2010, 13:15
Laut Aussage eines anderen lesers um die 499€ laut GS ca 800€ lassen wir uns doch mal überraschen :D
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Avatar Tezcatlipoca
Tezcatlipoca
#10 | 28. Jan 2010, 13:23
Ich finde, das hört sich alles nicht sehr überzeugend an.
Bei der Größe ist das Ding kein Handheld mehr (wie im Artikel beschrieben), aber ebenso kein Ersatz für eine Konsole bzw. einen PC, weil dort die Handhabung auf jeden Fall besser funktioniert und eine größere Leistung möglich ist.

Ich kann mir jedenfalls auf Anhieb keine Situation vorstellen, in der ich das iPad vorziehen würde.
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