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Seite 2: Comic-Con 2011 - GameStar auf der größten Geek-Messe der Welt

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Frust und Freude

Der Boromir-Spruch: »Man geht nicht einfach nach Mordor«, lässt sich 1:1 auf die Comic-Con ummünzen. Wer ohne Planung auf die Messe geht, ist verloren und verläuft sich schnell zwischen Vorträgen, Filmen oder Aussteller-Bereich. Zudem kann man unmöglich alles sehen - zu viele Veranstaltungen finden parallel statt. Das inoffizielle Motto der Messe lautet: »Warten. Anstellen. Warten.« Egal wo man hin möchte, wer keine Geduld hat, hat auch keine Chance - nahezu alle Räume sind voll oder übervoll, vor allem bei populären Themen.

Blonde Grazien - leider im Spiel nur zu hören: Laura Vandervoort und Katee Sackhoff leihen ihre Stimmen für Spider-Man: Edge of Time Blonde Grazien - leider im Spiel nur zu hören: Laura Vandervoort und Katee Sackhoff leihen ihre Stimmen für Spider-Man: Edge of Time

Dennoch macht die Comic-Con großen Spaß. Hat man es in einen Vortrag geschafft, kommt trotz einer Saalgröße von mehreren hundert Teilnehmern schnell eine freundschaftliche und intime Stimmung auf. Man merkt, dass die Vortragenden gerne hier sind und die Fans schätzen. Jeder kommt mit jedem ins Gespräch, man lernt neue Freunde kennen und fachsimpelt bald mit Gleichgesinnten auf einem Niveau, bei dem Nicht-Geeks Reißaus nehmen. Daneben ist es einfach großartig, wenn man etwa in Panels sitzt, in denen beispielsweise die Verantwortlichen für das DC-Universum erklären, wie sie Batman und seine Kollegen komplett neu starten, oder wenn Koryphäen wie Marvels Stan Lee aus dem Nähkästchen plaudern.

Dazu kommen die Cosplayer: Zahlreiche Besucher tragen mehr oder weniger aufwändige Kostüme aus nahezu allen Bereichen. Viele davon sind selbstgebastelt und so liebevoll zusammengestellt, dass man auch mal Superhelden mit Übergewicht verzeiht.

Reisetipps: So klappt's mit der Comic-Con

Sie spielen mit dem Gedanken, selbst einmal auf die Comic-Con zu fahren? Eigentlich kein Problem, allerdings gibt es einige Punkte, die es zu beachten gibt.

Umarmungen kosten nichts, Spielzeug, Shirts und andere Andenken bezahlt man am besten bar. Umarmungen kosten nichts, Spielzeug, Shirts und andere Andenken bezahlt man am besten bar.

Karten sind schnell vergriffen
In diesem Jahr waren die Karten innerhalb weniger Stunden ausverkauft. Es hilft, wenn Sie auf der offiziellen Seite Comic-Con.org die News verfolgt und möglichst früh, am Besten mit Unterstützung von Freunden zuschlagen. Der normale Pass für vier Tage kostete 2011 etwa 150 US-Dollar. Es gibt auch Ein-Tages-Pässe - diese werden allerdings erst später verkauft. Wenn es beim ersten Anlauf nicht klappt, sollten Sie dennoch nicht aufgeben - im Laufe der Zeit werden Karten zurückgegeben.

Planen, planen, planen
Ohne Planung läuft auf der Comic-Con gar nichts. Bei der Auswahl des Hotels sollten Sie darauf achten, einfach zum Veranstaltungsort zu kommen. Teilweise gibt es Shuttles - zudem hält auch eine Bahn direkt vor dem Convention Center. An Kleidung sollten Sie möglichst mehrere T-Shirts oder Longsleeves einpacken. Auch wenn es im Juli in San Diego recht warm werden kann: Das Convention Center ist teilweise extrem gut gekühlt.

Eine gute Anlaufstelle für Erstbesucher ist das Blog Crazy4ComicCon. Dieses gibt wertvolle Tipps, darunter eine ausdruckbare Checkliste und den hilfreichen Tipp: Packen Sie halb so viel ein, wie Sie denken und bringen Sie dafür doppelt so viel Geld mit.

Ausrüstung
Sie werden den ganzen Tag auf den Füßen sein, also packen Sie leicht. Ein großer Rucksack hilft, auch wenn Warner Bros. traditionell einen großen „Swag-Bag“ verteilt. Außer für die kostenlosen Goodies sollte im Rucksack auf jeden Fall Platz für eine Wasserflasche, Snacks (siehe nächster Punkt), eine Kamera samt Ersatzakku und eventuell Lesestoff (Stichwort: Wartezeiten!) sein. Bücher sind gut, e-Reader wie der Amazon Kindle besser, nehmen sie doch deutlich weniger Platz weg.

Essen und Trinken
Packen Sie eine Wasserflasche und Snacks ein. Bewährt hat sich Trockennahrung, etwa Studentenfutter oder Beef Jerky. Es gibt zwar Verpflegungsstände auf dem Gelände, allerdings sind die Schlangen davor oft so lange wie vor den einzelnen Sessions. Zudem empfiehlt sich ein ausgiebiges Frühstück im Hotel.

Bargeld lacht
Amerika ist das Land der Kreditkarten, auf der Messe empfiehlt sich aber Bargeld. Damit haben Sie einen besseren Überblick, zudem funktionieren die Terminals nicht immer. Heben Sie das Geld am besten im Hotel oder auf dem Weg zur Messe ab. Es gibt zwar einzelne Geldautomaten im Convention Center, auch hier bilden sich aber schnell Schlangen.

Einkaufen
Wer etwas Spezielles möchte, etwa ein exklusives Modell, der sollte dies so früh wie möglich kaufen. Es lohnt sich aber auch am letzten Tag, noch einmal durch die Hallen zu schlendern, um nach Schnäppchen zu suchen.

Nur noch 1000 Leute: Nutzen Sie die Zeit beim Warten. Nur noch 1000 Leute: Nutzen Sie die Zeit beim Warten.

Bringen Sie Freunde mit
Wer allein auf die Comic-Con fährt, hat Spaß. Wer mit Freunden fährt, hat ein Erlebnis. Außerdem haben Sie jemanden, der einen Platz in der Schlange frei hält, wenn man auf die Toilette geht oder Kaffee-Nachschub holt.

Treffpunkte abmachen
Sie werden wahrscheinlich getrennt werden, etwa wenn Vorträge überfüllt sind. Machen Sie vorab einen Treffpunkt aus. Handys sind aufgrund der Lautstärke der Veranstaltung nahezu nutzlos, Durchsagen werden nicht gemacht.

Zeit mitbringen
Egal ob beim Badge-Pickup, beim Warten auf den Shuttlebus oder vor den einzelnen Räumen: Sie werden in Schlangen stehen. Nutzen Sie die Zeit, reden Sie mit den Leuten oder lesen Sie ein gutes Buch.

Fragen und Diskutieren
Egal welcher Vortrag und welches Thema: Normalerweise ist immer Zeit für Fragen aus dem Publikum. Diese sind mit ein Grund, warum sich selbst riesige Panels relativ intim anfühlen - die Sprecher gehen normalerweise auf jede vernünftige Frage ein. Zudem werden clevere, gute oder lustige Fragen oftmals mit speziellen Geschenken belohnt.

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