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Special: Pen & Paper-Special

Der perfekte Dungeon Master

Pen & Paper-Rollenspieler wissen: Mit dem Spielleiter steht und fällt jede Kampagne. Im Rahmen der Comic-Con haben wir einen Workshop besucht, geführt von Christopher Perkins, Senior Producer für Dungeons & Dragons, um uns seine Tipps abzuschauen.

Von Moritz Jäger |

Datum: 28.07.2011


Pen & Paper-Special :

Zum Thema » Comic-Con 2011 Die größte Geek-Messe der Welt Auf der Comic-Con geht es nicht nur um Comics, Videospiele oder TV-Serien, auch für Nischen wie Pen and Paper Rollenspiele ist Platz. Einer dieser Workshops drehte sich um Tipps für den wichtigsten Mann jeder P&P-Session: den Spielleiter oder Dungeon Master. Referent war Christopher Perkins, Senior Producer für Dungeons & Dragons und selbst langjähriger Spieleleiter. Unter anderem steuert er die Gruppe Aquisitions Incorporated durch ihre Abenteuer. Zu der gehören Spieler wie Jerry und Mike, die Macher des Webcomics »Penny Arcade«, Scott Kurz vom Comic »PVP« sowie der Schauspieler Wil Wheaton (Raumschiff Enterprise: Das nächste Jahrhundert, The Big Bang Theory). Perkins Tipps sind allerdings nicht auf das D&D-Universum beschränkt, sondern lassen sich auch auf andere Pen and Paper Rollenspiele anwenden.

Tipps für Kerkermeister

Die wichtigsten Komponenten für einen guten Spieleleiter sind demnach ein Teil Schauspielerei, ein Teil Regelkenntnis sowie zwei Teile Improvisationstalent. Perkins gibt Spielleitern folgende Tipps:

Pen & Paper-Special : Dungeon Master und Senior Producer für Dungeons & Dragons: Christopher Perkins. Dungeon Master und Senior Producer für Dungeons & Dragons: Christopher Perkins.

Keine Angst zeigen:

Selbst wenn Spieler dabei sind, die beste Kampagne zu zerlegen oder den eigentlichen Ausgang gefährden - als Spielleiter ist man mächtig genug, um mit den meisten Problemen fertig zu werden, die sich die Spieler ausdenken.

Lasst euch nicht langweilen:

Hat der Spielleiter keine Lust mehr, leidet das komplette Spielerlebnis. Es liegt am Spielleiter, die jeweilige Kampagne interessant und spannend zu halten. Ist die Kampagne aber nicht mehr zu retten, stampft sie ein und startet neu.

Bereitet wenig vor und habt keine Angst vor Improvisation:

Spielleiter sollten zwar die wichtigsten Eckpunkte der jeweiligen Kampagne kennen, allerdings macht es wenig Sinn, jedes Detail auszuarbeiten. Im Gegenteil, wer sich von Anfang an darauf einstellt, dass er improvisieren muss, der kommt auch mit Spielern zurecht, die aus dem vorgegebenen Ablauf ausbrechen.

Es ist euer Spiel - passt es euch an:

Die Regeln in jedem Pen & Paper Rollenspiel sollte man in erster Linie als groben Rahmen verstehen. Passt eine Regel nicht, ändert sie ab, erweitert sie oder lasst sie fallen.

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Avatar SmileOrange
SmileOrange
#1 | 28. Jul 2011, 18:44
Ach jaa..das gute alte Pen&Paper,macht mehr Spaß als jedes Online MMO oder sonst was
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Avatar Selib
Selib
#2 | 28. Jul 2011, 18:49
Da kann mal wohl nicht "mal eben reinschau" was^^
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Avatar Herr Wurst
Herr Wurst
#3 | 28. Jul 2011, 18:52
hm, die tipps hier sind nicht gerade rocket science, das sollte eigentlich jedem mehrjährigen spielleiter klar sein... aber daumen hoch @gamestar, dass ihr auch mal über so etwas schreibt!
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Avatar Vicitoriachi
Vicitoriachi
#4 | 28. Jul 2011, 19:16
@Bild 21: Ich kann nicht anders, als hier an Minecraft zu denken xD
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Avatar Hataris
Hataris
#5 | 28. Jul 2011, 19:23
Ach ja, P&P Spiele, Nächte lang Shadowrun gespielt, Chancen ausgewürfelt mit ewig vielen Würfeln, so manch eine Corporation auseinander genommen, einige Körperteile im Rattenloch verloren, das waren noch Zeiten.
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Avatar r4ntanplan
r4ntanplan
#6 | 28. Jul 2011, 19:51
Zitat von Hataris:
Ach ja, P&P Spiele, Nächte lang Shadowrun gespielt, Chancen ausgewürfelt mit ewig vielen Würfeln, so manch eine Corporation auseinander genommen, einige Körperteile im Rattenloch verloren, das waren noch Zeiten.


shadowrun hat mich auch lange gefesselt und ich habe mir immer gewünscht, das es mal ein computerspiel in diesem universum geben wird. ich war dann sehr entäuscht, als wirklich ein titel unter dem namen erschien.
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Avatar Der Gust
Der Gust
#7 | 28. Jul 2011, 19:57
Also sein erster "Tipp" ist nicht so das Gelbe vom Ei. Wenn Spieler es schaffen den Plot zu ändern und die Geschichte zu beeinflussen sollte dies auch möglich sein. Man sollte als Spielleiter nicht auf Teufel komm raus an dem roten Faden festhalten.
Das war der Grund warum unsre Gruppe sich von ihrem ersten Spielleiter getrennt hat, da er 100% darauf bestand es uns unmöglich zu machen was anderes zu tun als vorgeschrieben war.
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Avatar Gordo
Gordo
#8 | 28. Jul 2011, 19:58
Zitat von SmileOrange:
Ach jaa..das gute alte Pen&Paper,macht mehr Spaß als jedes Online MMO oder sonst was


Dem ist nichts hinzuzufügen!
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Avatar TheDrake
TheDrake
#9 | 28. Jul 2011, 20:13
Hm. Das erinnert mich daran, dass ich auch immer mal wieder P&P spielen wollte.

Das leidige Problem: Ich kenne keine Runde in meiner Umgebung, die ein für mich interessantes System spielen würde. Und für das für mich aktuell interessanteste System kann ich auch niemanden in meinem Bekanntenkreis begeistern.

Aber generell stimmt es: P&P verhält sich zu ALLEN Computer-RPGs wie Baldur's Gate 2 zu Diablo 1. Die spielerische und erzählerische Freiheit und damit der Unterhaltungswert ist einfach in einer ganz anderen Dimension angesiedelt.
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Avatar Cyberpunk
Cyberpunk
#10 | 28. Jul 2011, 20:54
Zitat von Der Gust:
Also sein erster "Tipp" ist nicht so das Gelbe vom Ei. Wenn Spieler es schaffen den Plot zu ändern und die Geschichte zu beeinflussen sollte dies auch möglich sein. Man sollte als Spielleiter nicht auf Teufel komm raus an dem roten Faden festhalten.
Das war der Grund warum unsre Gruppe sich von ihrem ersten Spielleiter getrennt hat, da er 100% darauf bestand es uns unmöglich zu machen was anderes zu tun als vorgeschrieben war.


Richtig, ein guter Spielleiter ist ein Profi in der Kunst der Improvisation.
Überhaupt habe ich in meiner Zeit als Spielleiter meine Runden nie großartig vorbereitet, das lief alles mehr aus dem Stegreif und war möglich weil meine Spieler und ich ohnehin mehr Wert auf Stimmung, Atmosphäre und Schauspielkunst Wert gelegt haben als auf XP, Level und Monsterkloppereien. Da haben sich gute Geschichten ganz von allein entwickelt :)
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