Act of Aggression: Reboot Edition : Act of Aggression erhält eine Neuauflage mit grundlegenden Änderungen. Act of Aggression erhält eine Neuauflage mit grundlegenden Änderungen.

»Wir haben auf Feedback gehört, und das war vielleicht das Problem«, so die Entwickler von Act of Aggression im Steam-Forum. Das Feedback ihrer Betatester für das komplexe Wirtschaftssystem mit drei Ressourcen sei sehr positiv ausgefallen, weil diese Tester allesamt Hardcore-Strategen gewesen seien - nach Release hätten die Rückmeldungen der breiteren Spielerschaft ganz anders ausgesehen. Aktuell sind nur 65 Prozent der Steam-Reviews für das Spiel positiv.

Die neue Reboot-Edition soll das und andere Probleme beheben. Sie ist inzwischen als kostenlose Beta für alle Besitzer verfügbar. Beim Start des Spiels auf Steam kann man zwischen Reboot und Original auswählen. Auch sobald das Reboot die Beta verlässt, soll diese Auswahlmöglichkeit bestehen bleiben. Nur das Originalspiel verfügt über eine Einzelspielerkampagne, die Neuauflage konzentriert sich ganz auf KI-Gefechte und Multiplayer.

Mehr: Unser Test zu Act of Aggression in der Release-Fassung

Neue Wirtschaft und mehr: Das ändert sich im Reboot

Größte Änderung: Das alte Wirtschaftssystem fliegt komplett aus dem Fenster. Statt drei Ressourcen, die zufällig über die Karte verteilt werden und erst entdeckt werden wollen, gibt es jetzt nur noch eine. Öllager sind fest auf den Maps platziert und von Anfang an sichtbar. Wir bauen darauf Förderstationen und schicken Sammler hin, um den wertvollen Stoff zu unserer Raffinerie zu bringen - ein deutlich klassischeres System also, ähnlich wie es schon in Command & Conquer: Generals zum Einsatz kam.

Act of Aggression: Reboot Edition : Der Stryker MGS wird durch den M8 Thunderbolt ersetzt. Der Stryker MGS wird durch den M8 Thunderbolt ersetzt. Ähnlich sieht es beim Bausystem aus: Gebäude werden nun nicht mehr einfach platziert, sondern wir steuern manuell unsere Baueinheiten und lassen die unsere Basis hochziehen. Und alle Baukosten werden nun direkt von unserem Konto abgezogen, statt wie in Supreme Commander stetig Ressourcen zu ziehen.

Auch die Einheiten haben Änderungen erfahren: Sie sind nun größer und sollen schneller reagieren, um Schlachten insgesamt besser kontrollierbar zu machen. Einheiten, die sich zu ähnlich sahen, darunter die verschiedenen Stryker der US-Armee, haben neue Modelle erhalten. Außerdem wurden einige Upgrades zwecks Vereinfachung aus dem Spiel gestrichen, in den meisten Fällen besitzt die Einheit die entsprechenden Eigenschaften nun von Haus aus.

An der Balance haben die Entwickler ebenso geschraubt: Artillerie verursacht weniger Schaden und Flugzeuge funktionieren auf ganz andere Weise. Sie fliegen nun in einer geraden Linie von Start- zu Endpunkt und beharken alle Feinde auf dieser Route mit unbegrenzter Munition, direkt kontrollieren können und müssen wir sie nicht mehr. Dafür bewegen sie sich deutlich schneller. Die Reboot Edition ging am 21. März für alle Besitzer des Grundspiels in die Beta.

Act of Aggression
Mit schwerem Army-Geschütz stürmen wir eine Basis des Kartells.