Aliens: Colonial Marines - PC

Ego-Shooter  |  Release: 12. Februar 2013  |   Publisher: Sega

Aliens: Colonial Marines - Sega und Gearbox bezeichnen Werbe-Klage als »unbegründet«

Nachdem der Publisher Sega und der Entwickler Gearbox wegen irreführender Werbung für Aliens: Colonial Marines verklagt wurden, haben beide das Verfahren in einem Statement als unbegründet und haltlos bezeichnet.

Von Philipp Elsner |

Datum: 03.05.2013 ; 13:00 Uhr


Aliens: Colonial Marines : Ob Käufer bei der grafischen Qualität von Aliens: Colonial Marines getäuscht wurden, entscheidet wohl ein US-Gericht. Ob Käufer bei der grafischen Qualität von Aliens: Colonial Marines getäuscht wurden, entscheidet wohl ein US-Gericht.

Sega, der Publisher des Ego-Shooters Aliens: Colonial Marines , hat gegenüber Kotaku Stellung zur Klage wegen irreführender Werbung bezogen. Laut einem Sprecher des Unternehmens sei man sicher, dass die Vorwürfe »unbegründet« seien und man sich energisch in dem Fall verteidigen werde.

Anfang Mai war bekannt geworden, dass die US-Anwaltskanzlei Edelson LCC im Auftrag eines Kaliforniers eine Klage gegen den Entwickler Gearbox und den Publisher Sega eingereicht hat. Dabei geht es um den Vorwurf der Kundentäuschung bei der grafischen Qualität von Aliens: Colonial Marines - diese entsprach nicht den im Vorfeld gezeigten Videos, von denen behauptet worden war, sie würden das Spiel akkurat widergeben.

»Wir finden, dass die Spiele-Branche nicht anders ist als alle anderen, die mit Konsumenten zu tun haben. Und wenn Firmen wie Sega und Gearbox diesen etwas versprechen, was sie nicht halten können, sollten sie für diese Entscheidung zur Rechenschaft gezogen werden«, so ein Sprecher von Edelson LCC.

Auch Entwickler Gearbox hat sich mittlerweile zu der Klage geäußert: Ein Gerichtsverfahren wegen einer Gameplay-Präsentation anzustreben, entbehre jeder Begründetheit und sei unverhältnismäßig. »Wir werden das Spiel weiterhin unterstützen und wir werden das Recht von Entertainment-Herstellern verteidigen, ihre laufenden Arbeiten zu zeigen, ohne Angst vor einem albernen Rechtsstreit haben zu müssen«, lässt das Unternehmen verlauten.

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Avatar Foxedge
Foxedge
#1 | 03. Mai 2013, 13:22
Später im Gerichtssaal

Richter: "So, zeigen sie mir doch bitte nochmal die Aufnahme aus dem Trailer.. Aha, gut. Jetzt reichen sie mir bitten den Laptop rüber und lassen mich mal zum Vergleich spielen.."
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Avatar Firderis
Firderis
#2 | 03. Mai 2013, 13:25
Als nächstes kommt dann die Bioshock Infinte-Klage, weil die gezeigten Trailer nicht Spielszenen zeigen, welche man selbst erleben kann...

Wobei es ein eklatanter Unterschied ist, ob nun wie bei Bioshock Infinte die Qualität des Trailers mit der Qualität des Spieles in Sachen Grafik und Aufmachung übereinstimmt, oder wie bei Aliens: Colonial Marines krasse Unterschiede stattfinden und man regelrecht von Täuschung sprechen kann.


Werbung. Sie verspricht vieles, die Produkte halten selten derselben statt.
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Avatar GODzilla
GODzilla
#3 | 03. Mai 2013, 13:25
Ich muss sagen...da ist man irgendwo schon hin- und hergerissen. Auf den ersten Blick ist es relativ eindeutig: gearbox hat uns verarscht und sollte bestraft werden.

Man kann das Argument von Gearbox aber nicht von der Hand weisen und jeder, der vorschnell auf den Zug nach Wuthausen aufspringt, sollte sich eines klar machen: Sollten Entwickler in Zukunft fürchten müssen, wegen Previews / WIP verklagt zu werden, wird es sowas nicht mehr geben.

Keine Vorschau, keine Einblicke, keine spielbaren Alphas und Betas. Das Risiko könnte zu groß werden.

Ich denke ein sinnvollerer Ansatz ist anderswo zu suchen: In den Rechten der Käufer, Spiele JEDER ART zurückgeben zu können. Sei es die geöffnete Retail-Packung oder der digitale DRM-Download über Steam, Origin oder uPlay. Wäre so etwas möglich, könnte man unfertige und kaputte Produkte wie Colonial Marines einfach zurückgeben und den Entwickler direkt für schlampige Arbeit bestrafen.
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Avatar Njcid
Njcid
#4 | 03. Mai 2013, 13:26
Zitat von :
Wir werden das Spiel weiterhin unterstützen und wir werden das Recht von Entertainment-Herstellern verteidigen, ihre laufenden Arbeiten zu zeigen, ohne Angst vor einem albernen Rechtsstreit haben zu müssen

Genau. Jeder hat das Recht, irreführende Augenwischerei als Werbemittel zu nutzen und dem Kunden ein minderwertiges Endprodukt anzubieten.
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Avatar Morrich
Morrich
#5 | 03. Mai 2013, 13:26
»Wir werden das Spiel weiterhin unterstützen und wir werden das Recht von Entertainment-Herstellern verteidigen, ihre laufenden Arbeiten zu zeigen, ohne Angst vor einem albernen Rechtsstreit haben zu müssen«

Aha, es waren also nur "laufende Arbeiten", die da auf der Messe gezeigt wurden.
Wie kann es dann sein, dass die Aufnahmen auf der Messe optisch deutlich besser aussahen, als das fertige Produkt?

Wenn das angeblich laufende Arbeiten waren, dann ist doch davon auszugehen, dass daran noch optimiert wird, bis zum Release bzw. die Qualität zumindest nicht sinkt.

Außerdem sind solche Trailer doch ganz klar Werbemittel und nicht einfach nur ein "Hey, wir haben da was" Statement.

Sega und Gearbox haben hier ganz eindeutig unlautere Werbung betrieben. Dass man das nicht einfach mal zugeben kann, ist albern, nicht die Klage.
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Avatar DuranDarkwolf
DuranDarkwolf
#6 | 03. Mai 2013, 13:28
Schwierig. Wahrscheinlich berufen sie sich darauf, dass sich der Trailer nur um eine Demo oder so gehandelt hat und nicht das fertige Produkt zeigen sollte. Normal geht man davon aus, dass das fertige Produkt dann besser ist als der Trailer, aber es könnte halt auch nach hinten losgehen.

Normal kommt vor sowas ja der Hinweis in der Art wie "Das gezeigte Produkt befindet sich in der Entwicklung, und muss nicht mit der Präsentation übereinstimmen."

Keine Ahnung ob die das hier gemacht haben, aber so sollte man sich immer absichern. So eine Art "Serviervorschlag" eben ;)
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Avatar rickyfitts
rickyfitts
#7 | 03. Mai 2013, 13:31
Zitat von GODzilla:
Ich denke ein sinnvollerer Ansatz ist anderswo zu suchen: In den Rechten der Käufer, Spiele JEDER ART zurückgeben zu können. Sei es die geöffnete Retail-Packung oder der digitale DRM-Download über Steam, Origin oder uPlay. Wäre so etwas möglich, könnte man unfertige und kaputte Produkte wie Colonial Marines einfach zurückgeben und den Entwickler direkt für schlampige Arbeit bestrafen.

Das hälst du für sinnvoll? Oh weia.
Das öffnet doch Missbrauch Tür und Tor. Da kannst den Kaufpreis ja gleich in Leihkaution umbennen.

Nein, als Käufer kann man eine ganz, ganz einfache Sache dagegen machen: nicht mehr vorbestellen!! Wer die Katze im Sack kauft, muss auch damit rechnen, dass sie vielleicht Flöhe hat.

Und das Werbung Produkteigenschaften beschönigt ist nun auch nichts neues. Wer sich da bis heute noch keine gesunde Skepsis angewöhnt hat (na klar wird das partyverkrustete Laminat mit nur einmal drüberwischen supersauberglänzed wenn sie unseren Reiniger verwenden), bezahlt halt sein Lehrgeld.
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Avatar evil_monkey
evil_monkey
#8 | 03. Mai 2013, 13:34
armes sega. armes gearbox.
dabei sind doch die aliens die wahren opfer... ;)
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Avatar GODzilla
GODzilla
#9 | 03. Mai 2013, 13:35
Zitat von rickyfitts:

Das hälst du für sinnvoll? Oh weia.
Das öffnet doch Missbrauch Tür und Tor. Da kannst den Kaufpreis ja gleich in Leihkaution umbennen.


Das ist doch aktuell bereits der Fall. Man leiht. Valve kann dir Spiele löschen oder den Account zu machen. Pech gehabt. ^^

Mehr Rechte für den Käufer - schlechte Idee? Aha. Na gut, ist deine Meinung.
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Avatar Morrich
Morrich
#10 | 03. Mai 2013, 13:38
Zitat von rickyfitts:

Das hälst du für sinnvoll? Oh weia.
Das öffnet doch Missbrauch Tür und Tor. Da kannst den Kaufpreis ja gleich in Leihkaution umbennen.


Zumindest bei online gekauften Spielen wäre das doch kein Problem. Sind doch eh alle an Accounts geknebelt.
Sobald man es zurückgibt, wird es vom Account gelöscht und kann nicht vor erneutem Kauf wieder auf den Account geladen werden.

Sehe zumindest da kein Missbrauchspotenzial. Bei Retail Versionen ist das natürlich schon schwieriger.

Dennoch bin ich auch der Meinung, dass ein eindeutig nicht der im Vorfeld getätigten Werbung entsprechendes Produkt vom Kunden wieder zurückgegeben werden können muss.
Und wenn das Produkt dazu noch so fehlerhaft wie z.B. Sim City ist, dann erst recht.
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Details zu Aliens: Colonial Marines

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii U)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 12. Februar 2013
Publisher: Sega
Entwickler: Gearbox Software LLC
Webseite: http://www.sega.de/alienscolon...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
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