Aliens: Colonial Marines : Ob Käufer bei der grafischen Qualität von Aliens: Colonial Marines getäuscht wurden, entscheidet wohl ein US-Gericht. Ob Käufer bei der grafischen Qualität von Aliens: Colonial Marines getäuscht wurden, entscheidet wohl ein US-Gericht.

Sega, der Publisher des Ego-Shooters Aliens: Colonial Marines , hat gegenüber Kotaku Stellung zur Klage wegen irreführender Werbung bezogen. Laut einem Sprecher des Unternehmens sei man sicher, dass die Vorwürfe »unbegründet« seien und man sich energisch in dem Fall verteidigen werde.

Anfang Mai war bekannt geworden, dass die US-Anwaltskanzlei Edelson LCC im Auftrag eines Kaliforniers eine Klage gegen den Entwickler Gearbox und den Publisher Sega eingereicht hat. Dabei geht es um den Vorwurf der Kundentäuschung bei der grafischen Qualität von Aliens: Colonial Marines - diese entsprach nicht den im Vorfeld gezeigten Videos, von denen behauptet worden war, sie würden das Spiel akkurat widergeben.

»Wir finden, dass die Spiele-Branche nicht anders ist als alle anderen, die mit Konsumenten zu tun haben. Und wenn Firmen wie Sega und Gearbox diesen etwas versprechen, was sie nicht halten können, sollten sie für diese Entscheidung zur Rechenschaft gezogen werden«, so ein Sprecher von Edelson LCC.

Auch Entwickler Gearbox hat sich mittlerweile zu der Klage geäußert: Ein Gerichtsverfahren wegen einer Gameplay-Präsentation anzustreben, entbehre jeder Begründetheit und sei unverhältnismäßig. »Wir werden das Spiel weiterhin unterstützen und wir werden das Recht von Entertainment-Herstellern verteidigen, ihre laufenden Arbeiten zu zeigen, ohne Angst vor einem albernen Rechtsstreit haben zu müssen«, lässt das Unternehmen verlauten.