In der Klemme

Um dem Buggy beizukommen, fordern die Schurken eigene Luftunterstützung: Ein schwer bewaffneter Havoc-Kampfhubschrauber spürt das Soldaten-Quartett in einer Hochhaus-Baustelle auf. Obwohl Pac und Irish noch protestieren, ordnet Dunn an, dort mit dem Transport-Aufzug zum Dach zu fahren, um dort mit dem nach wie vor kreisenden eigenen Heli zu fliehen. Erst als die Gruppe schutzlos im Aufzug steht, bemerken sie den anfliegenden Helikopter. Der zersäbelt nicht nur die Aufzugkabine, sondern perforiert auch den Rest der Baustelle, die die Helden hektisch in Richtung Dach durchlaufen.

Oben angekommen steht der befreundete Heli bereits zum Einsteigen bereit - bis der Landeplatz wenige Augenblicke später von einer Raketensalve des Feind-Fluggeräts getroffen wird. Cool: Als das Hochhaus jetzt Etage für Etage in sich zusammenstürzt, kann der Spieler offenbar Recker die ganze Zeit frei steuern. Das macht ihn aber auch nicht gegen die Schwerkraft immun - so oder so stürzt das Haus ein und begräbt die komplette Einheit unter sich.

Recker kommt wenig später wieder zu sich und sieht Irish und Pac über Dunn knien. Das Problem: Der Chef hat sich das Bein unter einem Metallträger eingeklemmt. Draußen kreist weiterhin der feindliche Heli und auch weitere Fußtruppen sind bereits unterwegs zur Hausruine. Weil die Zeit drängt und es um Leben und Tod geht, entschließt sich die Gruppe zu einer extremen Lösung: Recker soll Dunn das Bein abschneiden. Ein Quicktime-Event später tragen die Kameraden ihren schwerverletzten Kommandanten in ein frisch gekapertes Taxi, das Recker lenken darf.

Battlefield 4 : Dunns Bein ist eingeklemmt. Weil Pac kneift, muss Recker amputieren. Dunns Bein ist eingeklemmt. Weil Pac kneift, muss Recker amputieren.

Die Fluchtfahrt dauert aber nicht lange: Auf der Küstenstraße holt der Havoc den Wagen ein. Zwar gelingt es Recker noch, den Angreifer in einer Zeitlupen-Einlage mit dem Granatwerfer zu treffen, eine feindliche Rakete schleudert die Karre aber trotzdem noch in die Bucht vor Baku. Jetzt knüpft die Szene wieder an den Anfang der Mission an und zeigt, wie die Soldaten aus dem sinkenden Auto treiben.

Aus dem Off ertönt dabei ein mysteriöser Funkspruch. Offenbar war es die Mission des jetzt für tot erklärten Dunns und seinen Männern, Beweise zu sammeln, um einen Angriffskrieg der USA gegen China zu rechtfertigen. DICE orakelt, dass die Chinesen in der Solo-Kampagne eine große Rolle spielen werden, möchte aber noch nichts zu ihrer möglichen Rolle im Mehrspieler-Teil sagen.

Vertraute Technik

Battlefield 4 sieht zwar an einigen Stellen besser als sein Vorgänger aus, erinnert aber oft frappierend an die Grafik von Battlefield 3. Das hat einen einfachen Grund: Zwar basiert Teil 4 auf der neuen Frostbite Engine 3, die ist laut DICE aber wiederum nur eine Weiterentwicklung der Frostbite Engine 2. So hat das Team viele Elemente direkt übernommen, bei Beleuchtung, Partikel, Zerstörungssystem und Gesichtsanimationen aber noch mal eine Schippe draufgelegt.

Battlefield 4 : Der Hubschrauber verfolgt die Männer um Recker die ganze Präsentation über. Der Hubschrauber verfolgt die Männer um Recker die ganze Präsentation über. Außerdem sollen in Battlefield 4 alle Zwischensequenzen oder Dialoge ohne jegliches Pre-Rendering in Echtzeit in der Engine ablaufen. Die uns gezeigten Szenen liefen dabei auf einem High-End-PC, auf eine Lead-Plattform will sich DICE hingegen nicht festlegen lassen. Da der FrostED-Editor der Frostbite Engine 3 alle Änderungen an einem Level sofort auf alle Plattformen ausgeben kann, entsteht das Spiel so parallel für alle Systeme. Welche genau das sind, will DICE übrigens noch nicht verraten. Es ist zwar davon auszugehen, dass BF4 für PC, Xbox 360, PlayStation 3 und Next-Gen-Konsolen erscheinen wird, DICE wollte das auf unsere Nachfrage aber noch nicht bestätigen.

Zum Umfang des Multiplayer-Modus schweigt sich DICE ebenfalls noch aus. Nur einem erteilt man schon jetzt eine klare Absage: Der durchwachsene Koop-Modus aus Battlefield 3 wird nicht wieder zurückkehren.