Die Technik

Technisch macht Borderlands 2 fast alles richtig. Der ganz eigene Celshading-Grafikstil hat sich seit dem Vorgänger nicht entscheidend verändert. Darum sieht das Spiel nicht besser oder schlechter aus als Borderlands.

Borderlands 2 : Besonders in der Abenddämmerung gefällt uns die Lichtstimmung auf Pandora sehr gut. Besonders in der Abenddämmerung gefällt uns die Lichtstimmung auf Pandora sehr gut.

Auch soundtechnisch bewegt sich Borderlands 2 auf dem hohen Niveau des Vorgängers. Der Soundtrack ist ein Mischmasch aus Western- und Sci-Fi-Musik, der perfekt die »Badass«-Stimmung unterstützt, die das Spiel mühelos erzeugt.

Besonders positiv aufgefallen sind uns die deutschen Sprecher. Selbst eingefleischte Englisch-Fans in der Redaktion geben zu, dass Gearbox bei der Lokalisierung ganze Arbeit geleistet hat. Komisch nur: Einige Waffennamen wurden nicht übersetzt.

Borderlands 2 : Eher lustig als nervig: Unsere Karre ist offenbar ein Amphibienfahrzeug. Eher lustig als nervig: Unsere Karre ist offenbar ein Amphibienfahrzeug. Allerdings plagen Borderlands 2 auch einige Kinderkrankheiten. Nervig: Hin und wieder verschwinden Gegenstände einfach im Boden oder einer Wand. Wenn dieser Gegenstand questrelevant ist oder eine Waffe mit perfekten Werten, dann ärgert das doch sehr.

Außerdem sorgt die Verteilung der Rücksetzpunkte für einigen Frust. Wer kurz vor dem Missionsziel aus dem Spiel aussteigt, muss sich beim nächsten Versuch mit eine bisschen Pech wieder zwanzig Minuten durch Gegnerhorden kämpfen. Aber trotz kleineren Macken: Borderlands 2 ist eines dieser Spiele geworden, die man auf jeden Fall mal ausprobiert haben sollte – wenn man Diablo, Shooter und bekloppten Humor mag.