Call of Duty: Black Ops 2 - PC

Ego-Shooter  |  Release: 13. November 2012  |   Publisher: Activision Blizzard
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Call of Duty: Black Ops 2 in der Vorschau

Viel Lärm um nichts?

Die Call of Duty-Serie tritt seit Jahren auf der Stelle. Treyarch versucht es für Black Ops 2 mit ein paar spannenden Neuerungen. Ob’s klappt? Auf der E3 haben wir uns zwei Missionen angeschaut.

Von Daniel Matschijewsky |

Datum: 06.06.2012


Zum Thema » Black Ops 2 - Gameplay-Demo Szenen von der E3-Präsentation » Black Ops 2 - Trailer Battle of Los Angeles im Video » Call of Duty-Galerie Die Serie in Bildern In weiser Voraussicht halten wir uns schon mal die Ohren zu. Denn was jetzt folgt, dürfte laut werden. Sehr laut. Die Rede ist von Call of Duty: Black Ops 2 , das wir uns auf der E3 ausführlich anschauen konnten. Und natürlich putzt uns der Entwickler Treyarch auch dieses Mal wieder ordentlich die Hörorgane durch.

Doch zwischen all dem typischen Krawall blitzt so manche Innovation durch, die wir von der zuletzt eingeschlafenen Shooter-Reihe so gar nicht erwartet hätten. Call of Duty soll dadurch nicht nur abwechslungsreicher, sondern auch taktisch anspruchsvoller werden.

Los Angeles geht den Bach runter

Die erste uns gezeigte Mission führt David Mason, der Sohn von Alex Mason (eine der Hauptfiguren aus dem ersten Black Ops), ins Los Angeles des Jahres 2025. Der Auftrag: Er und sein Team sollen die US-Präsidentin zu einem sicheren Unterschlupf, dem so genannten Safe House, eskortieren.

Call of Duty: Black Ops 2 : Viele der Häuser in Los Angeles sind zerstörbar. Das Stadtbild ist nach den Gefechten entsprechend kaputt. Viele der Häuser in Los Angeles sind zerstörbar. Das Stadtbild ist nach den Gefechten entsprechend kaputt. Warum, wird schnell klar: Während unsere Fahrzeug-Kolonne auf dem Freeway gen Downtown rollt, blicken wir auf ein geradezu apokalyptisches Szenario. Viele der Wolkenkratzer stehen in Flammen, im Himmel liefern sich unzählige Flugzeuge erbitterte Luftkämpfe mit zahlreichen Drohnen, und direkt vor uns knallt plötzlich ein Helikopter auf den Asphalt, der in einer gewaltigen Explosion detoniert, die unser Fahrzeug sprichwörtlich aus der Bahn wirft.

Ja, das ist Call of Duty, wie wir es kennen. Überall kracht und knallt es, das Maß an Zerstörung könnte aus einem Michael-Bay-Film stammen. Doch auch im mittlerweile neunten Call of Duty müssen wir den Entwicklern hoch anrechnen, wie spektakulär die Skriptsequenzen in Szene gesetzt sind und wie sehr sie den Spieler ins Geschehen zu ziehen vermögen. Allerdings nutzt sich auch die beste Inszenierung irgendwann ab, wenn man laufend das Gefühl bekommt, das alles schon x-mal in früheren Serienteilen gesehen zu haben.

Vielseitiger ballern

Bevor wir den »Kennen wir doch schon«-Blick aufsetzen können, zeigt uns Jay Puryear von Treyarch, wie das Team mehr Abwechslung in die Ballerei bringen will. Beispielsweise führt uns allein die Los-Angeles-Mission durch derart viele unterschiedliche Abschnitte, dass es für drei Call-of-Duty-Spiele reichen würde.

So kriechen wir nach dem Helikopter-Absturz erst aus unserem kaputten Humwee zu einer Flak und holen feindliche Drohnen vom Himmel, nur um kurz darauf mit einem Scharfschützengewehr unseren Kollegen Deckung zu geben, während die die verletzte Präsidentin aus der Gefahrenzone tragen. Anschließend flüchten wir in einen halbwegs fahrtüchtigen Lieferwagen, während über uns eine Highway-Brücke einstürzt und uns unter riesigen Asphaltbrocken zu begraben droht – Stirb Langsam 4.0 lässt grüßen.

Promotion: Black Ops 2 vorbestellen

Zu guter Letzt setzen wir uns an den Steuerknüppel eines Kampfjets und beschützen den Ersatzkonvoi der Präsidentin. Dabei betont Jay, dass man hierbei nicht wie von der Serie gewohnt auf unsichtbaren Schienen durch die Straßenschluchten geführt wird, sondern sich frei durch die Stadt bewegen kann. Wirklich Sinn ergäbe das aber nicht. Denn wer sich allzu weit von seinen Schützlingen entfernt, der läuft Gefahr, dass sie im feindlichen Kugelhagel sterben. Also fliegen wir doch wieder so, wie das Spiel es von uns verlangt.

Call of Duty: Black Ops 2
In der Mission namens Karma begibt sich David Mason mit seinen Kollegen Harper und Salazar auf die künstliche Insel Colossus.

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Avatar McGurk
McGurk
#1 | 06. Jun 2012, 16:13
Oh, da lehne ich doch dankend ab.
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Avatar Iaquinta
Iaquinta
#2 | 06. Jun 2012, 16:14
Wirklich innovativ hört sich das nicht wirklich an und die Grafik ist leider immer noch nicht passabel.
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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#3 | 06. Jun 2012, 16:15
Was mir in dem Video sauer aufgestoßen ist, ist das wahnsinnig monotone und, ja langweilige Missionsdesign, über das auch die unterschiedlichen neuen Steuermethoden nicht hinwegtäuschen können.

Wenn man in ein Präsentationsvideo einer Vorzeigemission schon "In the interest of time..." einblenden muss um die halbe Mission zu überspringen, weil es sonst für den Zuschauer langweilig würde sagt schon alles.

Das ist das, was Call of Duty mehr und mehr verloren hat: Das Gefühl für Höhepunkte. Um einen Höhepunkt zu erschaffen braucht man auch Tiefpunkte; Zeit zum Verschnaufen, ruhigere Passagen, Suspense, Erwartungshaltung, Spannung... Und das geht, spätestens seit Black Ops, immer mehr verloren. Wie man das richtig macht zeigt der Watchdogs-Trailer. Der ging genau so lange und es ist insgesamt viel weniger passiert. Nur eine Explosion. Aber durch den genialen Spannungsaufbau wirkte das um Längen aufregender, als dieser Knall-Bumm-Dauergeschrei-Trailer.

Wie schon in der Schule: Alles markiert ist nichts markiert.
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Avatar todesschwinge
todesschwinge
#4 | 06. Jun 2012, 16:17
Wenn sich Treyarch an die Versprechen hält, dann gibt das vieleicht mal abwechslung in CoD.

Ich werde es mir Kaufen, wenn Treyarch sich an die Versprechen hält und der Zombie-Modus gut wird.
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Avatar Starfear
Starfear
#5 | 06. Jun 2012, 16:17
Ich denke, hier ist die Redaktion viel zu gutgläubig. Ich habe das Spiel, wie wahrscheinlich jeder andere hier, noch nie gespielt, aber das was man dem Trailer entnehmen konnte, sah nach strunz langweiliger Ballerei, ohne auch nur die Möglichkeit auf Taktischesvorgehen, aus.
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Avatar Feschpa-Willi
Feschpa-Willi
#6 | 06. Jun 2012, 16:18
och man. bei den ersten ankündigungen hoffte ich so sehr auf etwas neues. naja dann eben die selbe masche wie die letzten jahre auch...
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Avatar lionxx
lionxx
#7 | 06. Jun 2012, 16:19
"Black Ops 2 wird ein Call of Duty, wie es im Activision-Buche steht."
Ok, das Spiel ist für mich gegessen.
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Avatar Dav.
Dav.
#8 | 06. Jun 2012, 16:23
Mir kommt vor das gleiche oder ähnlich hab ich es bei MW3 gelesen, und zum Schluss gibt es wider eine 90+ Wertung. Wenn ihr es schon kritisiert sollte man es in der Wertung wiederfinden.

Habt MW 3 zwar gespielt und war Fan der Serie, war aber so enttäuscht das ich mir BO 2 nicht mehr kaufen werde.
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Avatar Barker
Barker
#9 | 06. Jun 2012, 16:23
Kauft am Ende trotzdem jeder, wie die Verkaufszahlen immer zeigen.

Deswegen finde ich, dass sich Nachfolger ohne größere Verbesserungen automatisch deutlich abgewertet gehören. Nachdem Entwickler sogar bereit sind für eine bessere Durchschnittswertung zu bezahlen, könnte das durchaus Wirkung zeigen, wenn sich alle daran halten würden.
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Avatar Hansi Prime
Hansi Prime
#10 | 06. Jun 2012, 16:25
COD ist einfach nur noch lächerlich, anstatt die Reihe zu verbessern übertreiben sie es einfach Part für Part mehr, bis MW2 ging das noch einigermaßen gut, danach wurde es geschmacklos
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Details zu Call of Duty: Black Ops 2

Plattform: PC (PS3, Xbox 360, Wii U)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 13. November 2012
Publisher: Activision Blizzard
Entwickler: Treyarch
Webseite: http://www.callofduty.com/
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 131 von 5500 in: PC-Spiele
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