Special: Call of Duty: Black Ops
First Strike-DLC im Test
Treyarch liefert nach: vier ganz gelungene, vor allem aber viel zu teure Karten für den Multiplayer von Call of Duty: Black Ops. Wir haben die Download-Maps im Test.
Von
Petra Schmitz
|
Datum:
29.03.2011
Zum Thema
» Tipps zum First Strike-DLC
Alle Karten vorgestellt
» Video zu First Strike
Trailer zum Black-Ops-DLC
» Black Ops im PC-Test
Mit Test-Video und Fazit
Zwar steckt in First Strike auch eine neue Karte für den Zombie-Koop, der Kern des ersten Map Packs für
Call of Duty: Black Ops
sind jedoch die vier neuen Multiplayer-Karten namens Discovery, Kowloon, Stadium und Berlin Wall. Alle vier Schlachtfelder haben überschaubare Ausmaße, wer gerne läuft, verzieht sich nach wie vor besser in den Stadtpark. Wer aber unkomplizierte Action mag, ist bei First Strike genauso gut aufgehoben, wie auf den bereits bekannten Black Ops-Karten. Lediglich Kowloon mit seinen zig verwinkelten Häuschen bedarf einiges an Einübung, um dort wegkundig zu schießen und zu sterben.
Die neuen Schlachtfelder
Für Kowloon hat offenbar die gleichnamige chinesische Stadt Pate gestanden. Oder eben die entsprechend benannte Black Ops-Mission. Sie wissen schon, die mit dem Verhör und der Glasscherbe (war in der deutschen Version geschnitten). Bei Stadium schießen Sie - Überraschung! - in einem Eisstadion. Mehr allerdings im überschaubaren Außenareal vor der Halle. Dort sorgen riesige Blumenkübel, Treppen und kleine Häuschen für reichlich Deckungsmöglichkeiten. Für Discovery und Berlin Wall streifen Sie sich die weißen Klamotten über, es handelt sich also um Schneekarten.
Mit Besonderheiten
Die kleinen Kartenbesonderheiten, die sich Treyarch auch wieder fürs Map Pack ausgedacht hat, kann man mögen, muss man aber nicht: Auf Kowloon dürfen wir an einem Seil eine Häuserschlucht überwinden, sind dabei aber wehrloses Kugelfutter. Auf Berlin Wall geht’s rund um den Todestreifen zur Sache, inklusive fieser Selbstschussanlagen, die nur auf unbesonnene Spieler warten. Was also tun? Einfach den Todesstreifen vermeiden.
Die Karte Discovery bietet vergleichsweise viel freie Fläche. Hübsch für Scharfschützen.
Wer gerne mit Scharfschützengewehren auf der Lauer liegt, dem sei Discovery empfohlen, die Karte bietet dafür einige brauchbare, wenn auch nicht dauerhaft sichere Positionen. Stadium erinnert uns im Aufbau übrigens ein ganz klein wenig an Broadcast, eine Karte, die mit dem Variety Map Pack Einzug ins erste
Modern Warfare
hielt. Voller Wehmut erinnern wir uns: Das Variety Map Pack war damals zumindest für den PC kostenlos. Seufz!