Treyarch : Die Webseite NowGamer hatte die Gelegenheit ein längeres Interview mit dem Community Manager von Treyarch, Josh Olin, zu führen, der unter anderem für die Betreuung der Community von Call of Duty: Black Opszuständig ist. Darin ging es vor allem um den DLC »First Strike«, der jüngst für die Xbox 360 erschienen ist. Zum Schluss des Interviews wurde er dann aber auch gefragt, was seiner Meinung nach das größte Problem ist, dem die Videospielindustrie gegenüber steht.

Er sieht in der Entwicklung hin zu mehr sozialer Vernetzung, die eigentlich eine Stärkung der Communitys bedeuten sollte, eher eine Aufsplitterung. Das Hauptproblem seien dabei selbst ernannte Experten und wütende Fans, die einfach nur dagegen sind, um dagegen zu sein. Im folgenden können Sie die Übersetzung seiner kompletten Antwort lesen. Das vollständige Interview finden Sie unter diesem Link.

Ich persönlich, als Community Manager, der jeden Tag in der Medienwelt oder der Welt der sozialen Medien lebt, glaube, dass die soziale Kultur rund um Videospiele sich immer weiter in eine negative Richtung entwickelt, während die Technologien und soziale Medien weiter wachsen. Anstatt mit ihnen zu wachsen, scheint sie sich immer weiter aufzusplittern. Immer mehr Spieler scheinen zu vergessen, worum es in dieser Branche geht.

Es ist eine kreative Branche – die derzeit kreativste Form der Unterhaltung. Zu viele Entwickler, die neue Sachen versuchen, werden von selbst ernannten Experten und wütenden Fans angegriffen, die einfach nur dagegen sind, um dagegen zu sein. Das einzige worauf diese Haltung abzielt, ist die Kreativität und Innovation noch weiter zu hemmen und das ist etwas, das eigentlich kein rational denkender Spieler möchte.

Das sagt sich in seinem Fall alles so leicht, wo doch Treyarch die Speerspitze der Kreativität und Innovation in der Spielebranche ist.