Call of Duty: Ghosts - PC

Ego-Shooter  |  Release: 05. November 2013  |   Publisher: Activision
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Call of Duty: Ghosts in der Vorschau

Auf den Hund gekommen

Auf der E3 haben wir drei Levels von Call of Duty: Ghosts begutachtet, von denen uns aber nur einer beeindruckt hat. Und das war nicht der mit dem ferngesteuerten Hund.

Von Michael Graf |

Datum: 12.06.2013


Zum Thema » E3 2013: Alle Artikel Previews, Specials, Reports » Call of Duty: Ghosts Technik-Vergleich mit MW3 Krieg. Krieg ist immer gleich. Man läuft irgendwem hinterher, und wenn der Feind naht, muss man sich verstecken oder ihn heimlich abmurksen oder beides. Zumindest in Call of Duty. Seit der beliebten und denkwürdigen Tschernobyl-Schleichmission im ersten Modern Warfare zeigt Activision bei jedem Call of Duty-Präsentation mindestens einen Einsatz nach ähnlichem Strickmuster.

So natürlich auch bei Call of Duty: Ghosts , das wir uns auf der E3 angeschaut haben. Dabei gab's sogar gleich zwei Schleich-Levels zu sehen, die Activision allerdings bereits einige Tage zuvor einem Internet-Publikum vorgeführt hatte. In der Mission »No Man's Land« durchschleichen wir die Ruinen von San Diegos, in »Into the Deep« durchtauchen wir ein Riff. Dabei laufen, beziehungsweise schwimmen, wir immer jemandem hinterher. Und verstecken uns, wenn Feinde nahen.

Immerhin zeigt uns Activision auch einen komplett neuen Abschnitt namens »Federation Day«, der uns in ein venezolanisches Hochhaus führt. Und auf äußerst ungesunde und serientypisch knallige Weise auch wieder heraus. Aber eines nach dem anderen, denn auch die beiden anderen Abschnitte halten einige interessante Erkenntnisse bereit.

Call of Duty: Ghosts - PS4-Screenshots
Call of Duty: Ghosts erzählt eine vergleichsweise persönliche Geschichte um unseren Protagonisten Logan Walker, seinen Bruder Hesh und deren Vater sowie die namensgebende Spezialeinheit der Ghosts.

Wer ist der Feind?

Die Besonderheit von »No Man's Land« heißt Riley, bellt gerne und hat ein dickes Fell. Nein, wir meinen keinen Sergeant der US-Marines, sondern den neuen, bei der Xbox-One-Enthüllung mit großem Tamtam (beziehungsweise Wauwau) angekündigten Militärhund, der uns in dieser Mission durch die Ruinen San Diegos folgt.

Warum genau die Westküstenstadt in Trümmern liegt, möchten die Entwickler noch nicht verraten. Call of Duty: Ghosts verlegt die Serie in eine neue Welt mit neuer Vorgeschichte, in der ein bislang nicht näher benanntes »episches Ereignis« die kompletten Vereinigten Staaten zerlegt hat. Ein reguläres Militär gibt es nicht mehr, stattdessen begeht unser »Ghosts«-Elitetrupp Sabotageakte hinter den feindlichen Linien.

Wobei auch unklar ist, wer denn nun eigentlich die Feinde sind und wo ihre Linien genau verlaufen. Unser menschlicher Begleiter (dem wir natürlich hinterher schleichen), nennt sie »Tangos«, also Ziele (»Targets«). »Federation Day« gibt uns immerhin einen Hinweis auf die Hintergründe der Invasoren. Doch dazu gleich mehr, nun gilt es erst mal, durch eine schick ausgeleuchtete Villenruine zu pirschen.

Call of Duty: Ghosts : Dank Subdivision Surface-Technik kann Ghosts Objekte deutlich runder darstellen. Dank Subdivision Surface-Technik kann Ghosts Objekte deutlich runder darstellen. Technisch hinterlässt das vollmundig als Next-Generation-Call of Duty angepriesene Ghosts dennoch einen nur mäßig modernisierten Eindruck, auch wenn es tatsächlich besser aussieht als die Vorgänger. So gibt's nun Technik-Gimmicks wie Displacement Mapping (plastischere Texturen), Subdivision Surfaces (weichere Felskanten und rundere Zielfernrohre) sowie HDR-Beleuchtung (blendendes Licht). Das lässt aber nicht nur Crysis 3 -verwöhnte PC-Spieler eher kalt, auch andere Next-Gen-Konsolenspiele - etwa Watch Dogs - sehen fortschrittlicher aus.

Sei's drum, dafür stoßen wir auf eine interessante und frappierend an Gears of War erinnernde Szenerie: Wo San Diego sein sollte, klafft ein riesiger Krater, Häuser- und Straßenreste ragen in den Abgrund. Als wir am Rand entlang schleichen, kracht eine Kirchenruine in die Tiefe. Außerdem weht am Kraterrand eine US-Fahne, auf der nur 48 statt 50 Sterne prangen (okay, um das zu merken, mussten wir uns später ein Video anschauen). Was zur Hölle ist hier passiert?

Kurz darauf stoßen wir auf in Schutzanzüge gehüllte Gegner, die Messgeräte tragen. Ist die Gegend etwa verstrahlt? Gab's einen Atomschlag? Mit diesen Andeutungen schafft es Activision, unser Interesse für diese ungewohnte neue Call of Duty-Welt zu wecken, auch wenn wir befürchten, dass am Ende doch wieder nur profane Dritter-Weltkrieg-trifft-Terror-Fantasien dahinter stecken.

Ein Hund gegen den Terror

Call of Duty: Ghosts : Unseren vierbeinigen Begleiter, Riley, dürfen wir direkt steuern. Unseren vierbeinigen Begleiter, Riley, dürfen wir direkt steuern. Doch zurück zu Riley, der Hund lässt sich nämlich - steuern! Als wir auf Gegner stoßen, schalten wir in die Köterkamera um. Der Kläffer hat nämlich ein elektronisches Auge auf den Rücken gegurtet, »gelenkt« wird er mit Vibrationspads an seinen Flanken. So hüpft Riley - vom Spieler gesteuert - über Hindernisse, kriecht durchs hohe Gras und hechtet überraschten Gegnern an die Kehle. Witzige Sache, aber mal ehrlich: Wir spielen einen Hund?! Nicht unbedingt der erste Wunsch, den wir an eine neues Call of Duty hätten. Nicht einmal einer der ersten 100 Wünsche.

Als sich der Spieler und sein menschlicher Kumpan seitlich neben einer Tür platzieren, denken wir: Och nö, jetzt kommt wieder eine dieser »Tür aufsprengen und in Zeitlupe alles wegballern«-Szenen, die wir in Call of Duty schon so oft erlebt haben, dass wir sie mit auf den Rücken gebundenen Händen spielen könnten.

Aber nix da: Statt eine Sprengladung an die Tür zu kleben, schlägt unser Kamerad ein Seitenfenster ein, und der Hund hüpft ins Haus. Der kommt bestimmt in Zeitlupe wieder raus, denken wir schmunzelnd - bis Riley tatsächlich verlangsamt durch die Pforte kracht, im Schlepptau die Gegner, die wir aufs Korn nehmen. Eine gelungene Hommage an die üblichen Türspreng-Orgien, die wir hiermit bitte nicht mehr sehen wollen.

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ZaroW
#1 | 12. Jun 2013, 14:17
braucht sowieso niemand...
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winfo_student
#2 | 12. Jun 2013, 14:27
Ich find durch den Hund wirkt das ganze eher noch peinlicher.
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Avatar BeRse
BeRse
#3 | 12. Jun 2013, 14:28
Kuh noch nicht tot?
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Avatar Abdullah7
Abdullah7
#4 | 12. Jun 2013, 14:29
Zitat von winfo_student:
Ich find durch den Hund wirkt das ganze eher noch peinlicher.

ich glaub der Hund soll von allen anderen Problemen ablenken. Aber wie man anhand der letzten Verkaufzahlen sehen wird, wird es wohl wiedermal klappen.
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Avatar SnoopyCool
SnoopyCool
#5 | 12. Jun 2013, 14:30
Ein Hirten Hund mit einem Fässchen am Hals wäre mir lieber ;-)
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low ping
#6 | 12. Jun 2013, 14:30
Wenn überhaupt kauft man sich das Spiel doch eh nur wegen dem Multiplayer
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Avatar SnoopyCool
SnoopyCool
#7 | 12. Jun 2013, 14:36
Zitat von low ping:
Wenn überhaupt kauft man sich das Spiel doch eh nur wegen dem Multiplayer


Würde ich jetzt nicht unbedingt behaupten.
Im Singelplayer gibt es wenigstens mall etwas Abwechslung während der Multiplayer kaum Abwechselung zu den vorherigen Teilen gibt.

Selbe Grafik selbes Spiel Gefühl, einfach nix was der Vorherige Teil nicht auch konnte.
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Avatar LyNX-EyED
LyNX-EyED
#8 | 12. Jun 2013, 14:36
Und was lernen wir daraus... gar nüschts!

Es wird sich wieder wie geschnitten Brot verkaufen.
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Avatar rofl022
rofl022
#9 | 12. Jun 2013, 14:37
Ich weiß nicht, aber die Texturen sahen mir auf den Videos immer noch genauso schlecht aus wie in CoD4...
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Avatar froZn1991
froZn1991
#10 | 12. Jun 2013, 14:40
mein gott beschwerd euch doch nciht die ganze zeit über den hund! besser n hund als neuerung als garkeine neuerung. MAN KANN ES WIRKLICH NIEMANDEM GERECHT MACHEN DAS IS ECHT ERBÄRMLICH
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Details zu Call of Duty: Ghosts

Plattform: PC (PS4, PS3, Xbox One, Xbox 360, Wii U)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 05. November 2013
Publisher: Activision
Entwickler: Infinity Ward
Webseite: http://www.callofduty.com/ghos...
USK: Keine Jugendfreigabe
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
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Platz 18 von 748 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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