Call of Duty : Sledgehammer Games arbeitet derzeit zwar an Call of Duty: Advanced Warfare, könnte sich aber dennoch vorstellen, irgendwann sein eingestelltes Third-Person-Projekt wieder aufzugreifen. Sledgehammer Games arbeitet derzeit zwar an Call of Duty: Advanced Warfare, könnte sich aber dennoch vorstellen, irgendwann sein eingestelltes Third-Person-Projekt wieder aufzugreifen.

Bevor sich das Entwicklerstudio Sledgehamer Games der Entwicklung des mittlerweile offiziell angekündigten Shooters Call of Duty: Advanced Warfare widmete, hatte das Team ein anderes Projekt in Arbeit: Einen Third-Person-Shooter auf Basis der Shooter-Marke Call of Duty. Das hat einer der Gründer von Sledgehammer Games, Glen Schofield, bereits vor einigen Wochen im Interview mit der Gaming-Zeitschrift Game Informer bestätigt. Das Spiel sollte im Vietnamkrieg angesiedelt sein, vor allem aber Gefechte auf Laos und in Kambodscha behandeln.

Laut Schofield hatte das Studio schon eine etwa 15 Minuten lange komplett spielbare Version seines CoD-Ableger erstellt. Abgebrochen wurde das Projekt schließlich, da Sledgehammer Games lieber Infinity Ward bei der Entwicklung von Call of Duty: Modern Warfare 3 habe helfen wollen. In einem erneuten Interview mit gameinformer.com äußerte Schofield nun jedoch, durchaus noch Interesse daran zu haben, das Projekt fortzuführen:

»Wenn sie uns jemals damit beauftragen sollten, ein Call of Duty im Third-Person-Stil zu machen, dann würde ich die geleisteten Arbeiten wieder aufgreifen.«

Man habe damals etwa sechs bis acht Monate an der Entwicklung des Spiels gearbeitet und bereits einige »coole Mechaniken« implementiert gehabt. Allerdings hätte man nicht alle Aspekte des Projekts ausreichend genug bedacht. Unter anderem unterschätzte das Team offenbar die Unpopularität des Vietnamkriegs in der Welt:

»Als wir genauere Nachforschungen angestellt haben, fanden wir heraus, dass dieser Krieg rund um den Globus eigentlich als Amerikas Krieg bekannt ist. Nicht als Vietnamkrieg. Wir sind die einzigen, die ihn Vietnamkrieg nennen. Er ist ziemlich unpopulär. Und wir haben die Marketing-Aspekte dessen nicht wirklich verstanden.«

Ob Acticision die Idee eines Third-Person-Shooters im Rahmen der Marke Call of Duty jemals noch einmal aufgreifen wird, bleibt abzuwarten. Vor allem der kontroverse Vietnamkrieg dürfte sich aber wohl als Hindernis dafür erweisen, dass das Sledgehammer-Projekt irgendwann doch noch in der geplanten Form verwirklicht wird.

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