Command & Conquer 4: Tiberian Twilight - PC

Echtzeit-Strategie  |  Release: 18. März 2010  |   Publisher: Electronic Arts
Seite 1 2 3   Fazit

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight in der Vorschau | Seite 3

Preview: Wir haben C&C 4 gespielt

Die Waffenarten

Wie hoch der taktische Anspruch von C&C 4 letztlich ausfällt, hängt maßgeblich von der Einheitenbalance ab. Denn jede Waffenart richtet gegen einen bestimmten Gegnertyp besonders viel Schaden an. Das erkennen wir dann daran, dass sich die Schusseffekte der überlegenen Einheit lila färben. Wenn wir Letztere anwählen, markiert zudem ein rotes Fadenkreuz die benachteiligten Feindkräfte.

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight : Die Feuerstöße überlegener Einheiten färben sich lila. Hier zerlegen Hammerheads eine Nod-Geschützstellung. Die Feuerstöße überlegener Einheiten färben sich lila. Hier zerlegen Hammerheads eine Nod-Geschützstellung.

Das probieren wir gleich mal aus, Feinde gibt's in unserer Preview-Mission eh genügend. Zunächst bekämpfen wir desertierte GDI-Einheiten und Tiberium-Mutanten (die nach ihrer Auszeit in Tiberium Wars endlich wieder mitmischen!), später rücken auch Nod-Truppen an.

Das Schere-Stein-Papier-Prinzip funktioniert in Command & Conquer 4 bestens. Viskeroiden etwa, dreibeinige Kamikaze-Schleimmonster, reagieren empfindlich auf das MG-Feuer von Wolf-Panzern und Hammerhead-Fliegern. Die Skorpion-Vehikel von Nod sehen kein Licht gegen Hunter-Jagdpanzer und Mammut-Kettenkolosse, zerstrahlen dafür aber problemlos leicht gepanzerte Truppen wie den Wolf.

Weil die Schlachten in der Preview-Version von Command & Conquer 4 so einfach ausfallen, denken wir über diese Wechselwirkungen zwar nicht groß nach. Auf hohen Schwierigkeitsgraden sollte der taktische Anspruch aber deutlich steigen, sodass wir die Zusammensetzung unserer Armee an den Gegner anpassen müssen. Zumindest, wenn EA die Balance richtig hinbekommt.

Die KI

Mammuts dürfen wir in der Preview-Mission übrigens nicht selbst bauen, sondern nur erobern: Wie in Tiberium Wars besetzen wir die Wracks zerstörter Großvehikel mit Ingenieuren. So kapern wir vier klassische Mammutpanzer (mit Doppelkanone) und einen dicken Mammut-MK-II-Stampfer. Diese Elefantenherde eskortieren wir mit zwei Ingenieuren, denn die können Vehikel reparieren.

Dagegen sieht selbst ein Nod-Crawler samt Begleitarmee alt aus, auch wenn die KI einige Tricks beherrscht. Unter anderem wirft die Bruderschaft ihre Truppen ins Gefecht, während sie sich mit dem mobilen Stützpunkt zurückzieht.

Wenn wir die Nod-Streitkräfte dann dezimiert haben, stampft der Crawler wieder heran, lädt Verstärkungen aus und flüchtet abermals. So entbrennt ein regelrechtes Katz-und-Maus-Spiel, bis wir den Feindkoloss schließlich sprengen.

Blöd nur, dass auch die Gegner in Command & Conquer 4 ebenfalls einen neuen Crawler bekommen, wenn ihr alter zerstört wurde. Und dieser Ersatz-Stützpunkt buddelt sich bevorzugt mitten in unserem Truppenverband aus dem Boden, was jeweils mehrere Einheiten zerstört. Noch ein fieser KI-Kniff.

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight : Ein offensiver GDI-Spieler attackiert einen defensiven Nod-Stützpunkt -- Mammut-Panzer inklusive. Ein offensiver GDI-Spieler attackiert einen defensiven Nod-Stützpunkt -- Mammut-Panzer inklusive.

Die Chance

Weil wir drei eroberte Tiberium-Knoten mehrere Minuten lang halten, gewinnen wir die Preview-Mission schließlich: Der abgestürzte Flieger repariert sich, hebt ab und schwebt unter großen Getöse und Gestaube von dannen. Nun würde uns eigentlich der GDI-Befehlshaber in einer Video-Botschaft gratulieren, die Filmschnipsel sind aber noch nicht fertig.

Die Entwickler haben also noch viel Arbeit vor sich, vor allem mit der Balance. Ob Command & Conquer 4 durch die Änderungen wirklich besser wird, können wir noch nicht abschließend beurteilen. Es dürfte sich allerdings angenehm von den Echtzeit-Konkurrenten abheben.

Selbst von Dawn of War 2, das zwar ebenfalls flotte Action-Strategie mit Rollenspiel-Elementen mischt, im Solo-Modus aber weniger Abwechslung bietet. Schließlich soll C&C 4 wie seine Vorgänger packend inszenierte Einsätze aneinander reihen, keine Reißbrett-Missionen wie der Warhammer-Rivale. Damit wäre die Tiberium-Serie spielerisch endlich wieder einzigartig.

Das traf zuletzt im Jahr 1995 auf den allerersten Teil zu.

Command & Conquer 4: Tiberian Twilight : Der fliegende Nod Crawler (unten rechts) stürzt sich mit seiner Eskorte ins Gefecht. Der fliegende Nod Crawler (unten rechts) stürzt sich mit seiner Eskorte ins Gefecht.

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Avatar JohnnieDEamonic
JohnnieDEamonic
#1 | 12. Okt 2009, 13:03
wird dasselbe desaster wie bei DoW2,
erst wird das SPiel in den Himmel gelobt weil das neue Spielkonzept ja mal so erfrischend innnovativ und fesselnd ist
und spätestens 3 Monate nach dem Release erinnert sich niemand mehr dran das es das Spiel überhaupt mal gab nd es wird weiterhin begeistert über die Vorgänger geredet
Scheint grade ein Trend zuwerden ehemals erfolgreiche Spielereihen zu beerdigen
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Avatar Harlekin007
Harlekin007
#2 | 12. Okt 2009, 13:06
Das Spiel könnte doch ganz interessanter werden als ich Anfangs dachte.
Die Rollenspielelemente hören sich super an muß es nur noch vom Balancing hinhauen.
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Avatar KC85
KC85
#3 | 12. Okt 2009, 13:12
Onlinezwang.

Keine Basen, keine Ernter, dazu zum hundertsten Mal die Asbach Uralt Engine, mit dem "hohen" Zoomfaktor.

Wollen die uns verarschen? Hoffentlich wird das nen richtiger Megaflop.
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Avatar Lars-G90
Lars-G90
#4 | 12. Okt 2009, 13:13
Klingt als ob es nur darum geht schnell neue Einheiten zu produzieren.Und kleine Einheiten unnütz wären,sofern man genug Zeit hat.Ich hab noch Zweifel an dem Spiel.
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Avatar david23
david23
#5 | 12. Okt 2009, 13:23
onlinezwang? nein danke.

mit geringstmöglichem aufwand mal wieder den maximalen gewinn rauspressen wollen.
wenigstens ne neue engine hätten die ja wohl verwenden können.

was für ein beschissener trend
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Avatar HawkS73
HawkS73
#6 | 12. Okt 2009, 13:26
Kein Basisbau = ist kein C&C.
So einfach ist das.

Basisbau ist und war, neben der Taktik, immer das Kernelement von C&C. Das jetzt mit dem (angeblich) letzten Teil zu streichen ist wie Jonny Depp in „Fluch der Karibik 4“ durch einen anderen zu ersetzen: idiotisch. Zu dem gehöre ich auch noch zu denen, die die Missionen mit vorgegebener Basis, oder die mit Rambo-Einzelkämpfer mal gar nicht mochten. Ich will mir das Schlachtfeld ansehen. Meine Basis hoch ziehen und dann eine Taktik überlegen wie ich die Mission angehe.

PS: ich hab das Preview nicht gelesen, nur das Fazit. Da ich zu 100% sicher bin, das der Artikel in der nächsten GS Ausgabe zu finden sein wird. Früher waren solchen “ wir haben es als erste angespielt“ mal ein Kaufmagnet. Heute neutralisier man diesen Magneten, in dem man solche Sachen lange vor Erscheinen des Heftes online stellt.
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Avatar Binitec
Binitec
#7 | 12. Okt 2009, 13:29
Naja, DoW2 fand ich nicht schlecht, hat mir ganz gut gefallen. Deswegen warte ich erstmal ab was bei C&C 4 rauskommt. Das man immernoch auf die alte Grafikengine setzt finde ich sehr schade, ich bin mir zwar nicht sicher aber C&C war doch immer schon PC Exklusiv, oder ? Dann sollte man die technischen Möglichkeiten des PCs auch voll ausnutzen.
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Avatar vaitah
vaitah
#8 | 12. Okt 2009, 13:34
Für mich klingt das so als ob es nur eine GDI Fraktion gibt von der man immer nur ein drittel der einheiten benutzen darf, und nicht nach 3 verschiedenen "kompletten" alternativen.
Wenn ich nur als defensiver Infanterie habe und nur als unterstützer Luftwaffe bzw im Gegenzug als offensiver Spieler mir 2/3 der Einheiten fehlen die ich zB noch in tiberium Wars hatte dann ist das ja eine gewaltige Einschränkung meiner möglichkeiten.
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Avatar FKFlo
FKFlo
#9 | 12. Okt 2009, 13:35
Bei Dawn of War 2 dachte ich auch erst heilige scheiße kein Basisbau?!
Aber leztendlich gefiel es mir genauso gut wie Teil 1,.einziger Kritikpunkt die fehlenden Völker.
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Avatar NxGRaziel
NxGRaziel
#10 | 12. Okt 2009, 13:42
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
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Details zu Command & Conquer 4: Tiberian Twilight

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Strategie
Release D: 18. März 2010
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: EA Los Angeles
Webseite: http://www.commandandconquer.c...
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
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