Special: Counter-Strike: Global Offensive (Beta)
Die neue »Ziel«-Gruppe
Global Offensive heißt die neuste Version von Counter-Strike. Wir haben die geschlossene Beta auf Steam angespielt und fragen uns, für wen CS:GO eigentlich entwickelt wird?
Von
Rene Heuser
|
Datum:
02.12.2011
Counter-Strike: Global Offensive soll im Frühjahr 2012 erscheinen.
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Von Counter-Strike: Source bis Portal 2 und weiter
Der Name
Counter-Strike
stand fast zehn Jahre lang als Synonym für Online-Shooter. Das ursprünglich als Modifikation für das erste
Half-Life
gestartete Spiel zog Millionen von PC-Spielern in seinen Bann und hatte einen Stammplatz auf jeder LAN-Party und jedem E-Sport-Turnier.
Call of Duty
und
Battlefield
rütteln bereits seit Jahren an diesem Ausnahmestatus und auch Valves eigenes
Team Fortress 2
hat mittlerweile mehr aktive Spieler als
Counter-Strike: Source
.
Im nächsten Jahr soll sich das nun ändern:
Global Offensive
will nicht alles neu, aber vieles besser machen. Seit dem 1. Dezember 2011 läuft nun die geschlossene Beta von CS: GO mit den beiden Karten »de_dust« und »de_dust2«.
Als Spielmodi stehen bisher nur »Quick-Match«, bei dem wir automatisch mit anderen Spielern vermittelt werden, und »Local Play« mit Bots zur Auswahl. Bei den schnellen Spielen werden die leeren Plätze auf dem Server aber ebenfalls durch KI-Mitstreiter aufgefüllt.
Spiel-Modi
In der Beta können wir auch private Spiele gegen Bots eröffnen.
Map-Wahl
Bislang sind nur die beiden CS-Klassiker de_dust und de_dust2 verfügbar.
Aber nicht nur die Kartenauswahl ist begrenzt, sondern auch das Arsenal. Bislang sind nur die Standardgewehre M4A4 und AK47, die Maschinenpistole UMP45, die beiden Scharfschützen-Gewehre AWP und SSG 08 sowie die Pistolen P2000, Desert Eagle und Glock 18 enthalten. Bei den Granaten gibt es die Klassiker Splitter-, Blend- und Rauchgranate sowie die beiden Neulinge Molotow-Cocktail und Täuschkörper-Granate.
M4A1
Die Colt, das Standard-Gewehr der CTs. Die Terroristen greifen wie üblich zur AK47.
UMP45
Bei den MPs gibt es bisher auf beiden Seiten nur die preisgünstige UMP 45.
SSG 08
Die Steyer SSG 08 (früher Schmidt Scout) ist die preisgünstige, aber nicht so tödliche Alternative zur AWP.
AWP
AWP, AWE, Magnum oder Arctic Warfare Police Sniper Rifle. Das wohl berühmteste Scharfschützengewehr der Spiele-Geschichte hat viele Namen und wird auch bei CS:GO wieder viele Anhänger finden.
Desert Eagle
Die halbautomatische Single-Action-Pistole ist zwar relativ teuer, aber immer noch eine gute Wahl, wenn man sich kein Gewehr leisten kann.
P2000
Statt mit der USP sind die Counter-Terrorists nun mit der P2000 ausgerüstet. Die Terroristen haben immer noch die Glock 18 mit zweifachen Feuermodus als Startwaffe.
Im Quick-Match starten wir bereits mit Kevlar-Weste und Helm. Wenn wir ein eigenes Botspiel starten, können wir zwischen den Schwierigkeitsgraden »Casual« und »Competitive« im Classic-Modus wählen. Der Arsenal-Mode ist bisher noch inaktiv. Bei »Casual« liegt das Startgeld bei 2000 Dollar, »Friendly Fire« ist ausgeschaltet und die Runde dauert 3 Minuten.
Dieser Modus ist derzeit auch für die Quick-Matches aktiv. »Competitive« orientiert sich hingegen an den bekannten Einstellungen: wir starten mit 800 Dollar, können auch eigene Teamkameraden verletzen und die Runden dauern maximal zwei Minuten. Zudem müssen wir hier die Weste und Helm bei jedem Rundenanfang selbst kaufen.
Für Neueinsteiger und Konsolen
Der »Casual«-Modus und die Spielevermittlung sind auch ein Indiz, an wenn sich Counter-Strike: Global Offensive vorrangig richtet. Nämlich an Gelegenheitsspieler, die CS bisher wegen zu großen Leistungsunterschieden gemieden haben oder das Spiel gar nicht kennen - was zumindest auf dem PC nicht sehr viele Menschen seien dürften.
Begrenzte Optionen
Viele Einstellmöglichkeiten gibt es CS:GO bisher nicht.
Kein Ping
Bei der Punkteübersicht fehlen bisher jegliche Ping-Anzeigen - eher unüblich für PC-Spiele.
Die Aufmachung der Menüs und die kaum vorhandenen Grafikoptionen lassen es aber bereits erahnen: CS:GO erscheint auch für die Playstation 3 und die Xbox 360. PC-Spieler sollen sogar mit und gegen PS3-Zocker antreten können. Offenbar will Valve vor allem auf den Konsolen punkten, wo es kein Counter-Strike: Source gibt.
2003 erschien lediglich ein auf
Counter-Strike: Condition Zero
basierender Ableger für die damalige Xbox 1. Counter-Strike: Source fand seinerzeit zum Release der Orange-Box - im Gegensatz zu
Half-Life 2
, Team Fortress 2 und
Portal
- aber nie den Weg auf die Xbox 360 oder PS3.