Crysis : Crysis: Viele Bäume, viele Feinde. Crysis: Viele Bäume, viele Feinde. Wir konnten uns am Stand von Electronic Arts zwei Levels des Ego-Shooters von Crytek aus dem fränkischen Coburg anschauen. Den Schiffs-Level beschrieben wir schon in der ersten News über das Spiel. Im zweiten dominiert Grün. Auf einem tropischen Eiland sind Aliens gelandet sind. Die Nordkoreaner haben die Insel bereits besetzt, einen Sicherheitsring um die fremden Besucher gezogen. Man will sich deren Technologien zu Eigen machen. Das sieht die amerikanische Regierung gar nicht gerne und schickt Sie als Elite-Soldat auf die Insel, um Feldforschungen zu betreiben. Bereits auf den ersten Metern stoßen Sie auf heftigen Widerstand, der ganze, unfassbar real wirkende Dschungel wimmelt von gut getarnten Feinden. Da wird scheinbar aus dem Nichts auf Sie geballert. Crysis lässt den alten »Wald vor lauter Bäumen«-Spruch Wirklichkeit werden. Aber davon lassen sich Elite-Soldaten nicht abschrecken. Da wird heftig zurück geschossen. Je nach Stärke der Bäume in Ihrem Schussfeld, gehen die auch mal im Kugelhagen zu Boden. Wahnsinn! Und läuft ein Gegner durch den Farn, wackelt das Grünzeug verdächtig.

Apropos »laufen«: Wie schon aus Far Cry, Cryteks Erstling, gewohnt, verhalten sich die Gegner erstaunlich clever. Die KI reagiert auf geworfene Granaten und zieht sich schnell zurück. Feinde versuchen, Sie in der Distanz zu umrunden, um in Ihren Rücken zu kommen.

Doch irgendwann schaffen Sie es, Sie gelangen zu einer Art Energie-Schild, der um die Landestelle der Aliens errichtet ist. Sie gehen hindurch -- und befinden sich plötzlich im Schnee. Das Grün ist einer Eisschicht gewichen, alles ist von einem weiß-grauen Schleier überzogen. Die Aliens sind also recht frostige Gesellen. So frostig gar, dass sich Nordkoreaner und Amerikaner am Ende gar wohl verbünden müssen, um der Bedrohung Herr zu werden.

Übrigens nicht ganz unwichtig für alle, die sich aufgrund des Speichersystems in Far Cry mehrfach die Haare rauften: Crysis wird Quicksave bieten. Juchu!

Cevat Yerli, Chef von Crytek, antwortete übrigens auf unsere Frage nach dem System, auf dem das Spiel am EA-Stand läuft, dass es sich dabei um einen üblichen Komplett-Rechner handele. Zwar sei der highend, aber ganz sicher keine abnorme Supermaschine. Jedoch: Trotz highend ruckelte Crysis gelegentlich. Aber bis zum Release (angedacht ist Ende Herbst, EA will Crytek aber alle nötige Zeit der Welt einräumen) haben die Coburger auch noch Zeit zum Optimieren.