Kurz nach der Ankündigung von Darkspore verrieten die Macher auf der Comic-Con 2010 weitere Details zu ihrem futuristischen Online-Action-Rollenspiel, wie das amerikanische Spieleportal Gamespot in einem Vorschau-Artikel berichtet. So verriet Thomas Vu, Lead Producer beim Entwickler Maxis, unter anderem die Idee hinter Darkspore: »Wir wollten mit dem Spore-Editor coole Kreaturen basteln und diese dann aufeinander loslassen«. Trotzdem betont Vu, dass Darkspore keine direkte Fortsetzung zu Spore sein soll.

Die Entwickler beschrieben weiter, dass Darkspore zwar die typischen Merkmale eines modernen Action-Rollenspiels (Loot, Bossgegner, Koop-Modus) liefern wird, sich die Spieler aber auch darum kümmern müssen, eine kleine Gefolgschaft an Kreaturen aufzubauen. So wird man wohl weitere Wesen ins Team aufnehmen können um mit diesen Squad-basierte Kampftaktiken umzusetzen.

Ähnlich wie im Kreaturen-Editor von Spore können Sie auch bei Darkspore fröhlich an Ihrer Spielfigur herumbasteln und dessen Genetic immer neu verändern. Dazu gibt es fünf grundlegende Bauelemente, wie die Macher auf der Messe verrieten: Bio (Heilung, Gift, Verstärkung), Necro (Untote, Übernatürliches), Plasma (Energieangriffe), Cyber (zielsuchende und Flächenangriffe) und Quantum (Teleportfähigkeit). Jedes Element hat eine andere Farbe und andere Grafikeffekte. Und da dieses System auch für den Aufbau der Feinde zuständig ist, können Spieler schon an der Farbe der Gegner deren Ausrichtung erkennen.

In Darkspore wird es drei Charakterklassen geben, bislang sind nur die englischen Namen bekannt: Ravager, Sentinel und Tempest. Sentinels dienen laut Entwickler als Tanks, Tempest sind Magier mit einer Vorliege für Projektilangriffe. Für mehr Abwechslungsorgen die Kombinationsoptionen von Charakterklassen und genetischen Bauelementen. So kann ein Plasma-Sentinel beispielsweise Meteoritenschauer herbeizaubern.

Die bereits erwähnten Begleiter werden Sie auch direkt steuern können und selbst wenn Sie eine Figur nicht steuern kann sich dessen Spezialfähigkeit noch auf Ihre Kreatur auswirken. Spielentscheidend ist also auch die richtige Zusammenstellung des Squads.

Ähnlich wie beim Multiplayer-Shooter Left 4 Dead nutzt Darkspore einen KI-Regisseur um Ihnen auch an bereits besuchten Orten neue Herausforderungen entgegen zu stellen. So wollen die Entwickler vermeiden, dass sich bestimmte Abschnitte identisch spielen. Ähnlich abwechslungsreiche sollen auch die Umgebungen ausfallen, von denen bislang nur zwei im Detail vorgestellt wurden: Nocturna, eine Welt der ewigen Finsternis und Zelem's Nexus, eine Ansammlung von Asteroiden und Weltraumschrott.

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Darkspore
In den dunklen Höhlensystemen kommt das bunte Effektfeuerwerk besonders gut zur Geltung.

Letzt gaben die Entwickler auf der Comic-Con einige Infos zur Solo-Kampagne bekannt. So wird es unter anderem Risiko-Herausforderungen geben, bei denen die Spieler von Runde zu Runde bessere Ausrüstung erkämpfen können. Sollten Sie aber irgendwann verlieren, ist die Belohnung futsch - ähnlich wie bei der TV-Quizshow Wer wird Millionär.

Übrigens: Darkspore ist das erste Action-Rollenspiel vom Sims-Entwickler Maxis. Da überrascht es kaum, dass die Macher auf der Comic-Con bestätigten, Unterstützung von Bioware, ebenfalls ein EA-Entwicklerstudio, bekommen zu haben.