DayZ : Sollte die PC-Standalone-Version von DayZ gute Verkaufszahlen einfahren, ist eine Konsolenfassung so gut wie sicher - sagte Dean Hall, der Mod-Entwickler, auf der GDC 2013. Sollte die PC-Standalone-Version von DayZ gute Verkaufszahlen einfahren, ist eine Konsolenfassung so gut wie sicher - sagte Dean Hall, der Mod-Entwickler, auf der GDC 2013.

»Wenn wir den PC-Release von DayZ nicht in den Sand setzen, dann ist eine Konsolen-Version fast sicher«, sagte der Entwickler der bisher kostenlosen Zombie-Survival-Mod für Arma 2 , Dean »Rocket« Hall in einem Interview mit einem Mitarbeiter der Webseite the Escapist am letzten Tag der GDC in San Francisco.

Sollte DayZ, dessen PC-Erscheinungsdatum noch nicht feststeht, als Pay2Play-Produkt Erfolg haben, dann steht auch einer Konsolen-Fassung nichts im Weg.

Bohemia Interactive, die Entwickler des für die DayZ-Mod nötigen Militärsimulator-Grundspiels Arma 2, sei bereits von mindestens einem der großen Konsolen-Hersteller umworben worden. »Es scheint, als wäre DayZ ein Spiel, das gut in Sonys Produktpalette passen würde« so Hall. Eine Konsolenportierung solle übrigens keinerlei negative Auswirkungen auf die PC-Version von DayZ haben.

Das Hauptaugenmerk von Hall und Bohemia vor dem Release von DayZ als Bezahlversion liege laut Hall momentan vor allem darauf, Hack- und Cheatversuche einzuschränken. Die Mod-Version ist für ihre Schummler-Verseuchung berüchtigt, und Mod-Entwickler Hall klagt darüber, Anti-Hacker-Maßnahmen seien eine echte Sisyphosarbeit: Es sei beinahe unmöglich, alle Schlupflöcher zu stopfen und zu behaupten, das Hackerproblem wäre jetzt gelöst - es liege in der Natur dieses Problems, dass es immer wieder auftrete.

Der Release von DayZ als Vollpreisspiel sei vor allem wegen dieser Problematik gut sechs Monate verschoben worden. Eine Maßnahme, die zur Bekämpfung von Cheatern und Hackern eingesetzt werde, sei eine Einschränkung, dass nicht mehr alle Spieler auf einem Server Informationen über alle anderen Spieler erhalten sollen - jeder Spielercharakter soll nur mit den Spielinformationen versorgt werden, die seine Figur direkt betreffen. Das würde eine Art Informationsblase um den Spieler herum schaffen und zumindest verhindern, dass Hacker die Standorte anderer Spieler herausfinden können - zudem würde es den Netzcode des Spiels schneller machen, da weniger Daten übertragen werden müssten.