DayZ : In einem neuen Status-Report zu DayZ sprechen die Entwickler über das Ziel, DayZ zu einem unversöhnlichen und schwierigen Survival-Spiel zu machen. In einem neuen Status-Report zu DayZ sprechen die Entwickler über das Ziel, DayZ zu einem unversöhnlichen und schwierigen Survival-Spiel zu machen.

Zum Thema DayZ ab 8,05 € bei Amazon.de Wöchentlich veröffentlicht Bohemia Interactive neue Status-Berichte zu den aktuellen Vorgängen rund um die Entwicklungsarbeiten an der Standalone-Version von DayZ. In der neueste Report-Ausgabe vom 8. April 2015 geht es einmal mehr um die verschiedenen Gameplay-Systeme, die nun nach und nach in das Online-Zombie-Survivalspiel integriert werden sollen.

Den Entwicklern zufolge wurden die meisten Systeme bereits mit dem vergangene Woche veröffentlichten Stable-Patch 0.55 in den Spiel-Client integriert - wenn auch nur in einer grundlegenden Form. So wurde etwa das Platzhalter-System der Item-Spawns durch eine neue Version ersetzt, die sich aktuell aber noch auf die Waffen im Spiel beschränkt. Später sollen auch weitere Gegenstände mit einbezogen werden, bis irgendwann eine regionale Kontrolle der verfügbaren Items möglich sein wird.

Auch die Künstliche Intelligenz der Infizierten wurde weiter ausgebaut. So sind nun grundlegende Stealth-Mechaniken implementiert und das gesamte System ist deutlich ressourcenschonender, so dass nun mehr Zombies in der Spielwelt dargestellt werden können.

Außerdem gibt es Fortschritte bei der Persistenz. Unterstützt werden nun sowohl auf lange Sicht ausgelegte Dinge wie etwa der Basenbau als auch auf den Boden abgelegte Gegenstände. Allerdings sind hier dem Entwicklerteam zufolge noch einige Anpassungen notwendig.

Zu guter Letzt geht es dann noch um das Krankheitssystem. Mit dem Patch 0.55 hielt die Verbreitung von Cholera Einzug in der Spielwelt. Sie kann zwischen Spielern und von Gegenständen übertragen werden. Weitere Krankheiten sollen nun nach und nach folgen.

Abschließend spricht das Entwicklerteam noch einmal über sein Ziel, aus DayZ ein schwieriges Spiel zu machen, in dem das Überleben nicht allzu einfach sein wird. Übertrieben ausgedrückt möchte man dahin kommen, dass die Spieler sich euphorisch über eine gefundene Dose Bohnen freuen. Durch den hohen Schwierigkeitsgrad erhofft man sich auch spannendere Interaktionen als lediglich sich gegenseitig mit Feuerwehräxten die Küste rauf und runter jagende Spieler in pinken Klamotten.

»Spieler, die ein Dorf betreten, sollen harte Entscheidung treffen müssen - nutze ich die wenige Munition, die ich habe, um die Überlebenden in diesem Dorf zu töten und ihre Sachen zu stehlen? Oder gehe ich dem Risiko eines gewaltsamen Todes aus dem Weg, riskiere aber einen Tod durch Hunger oder eine Infektion, indem ich um das Dorf herum gehe?«

DayZ soll laut dem Lead-Producer Brian Hicks unversöhnlich werden, was Fehlentscheidungen der Spieler anbelangt. Je weiter man auf die Version 1.0 des Spiels zusteuere, desto näher werde man diesem Ziel durch immer neue Spielsysteme und Anpassungen kommen, ist sich der Entwickler sicher.

Sollte das alles die Spieler nicht zufrieden stellen, hat Hicks übrigens noch ein letztes Ass im Ärmel: Im letzten Satz des Status-Reports deutet er einen Mod-Support über den Steam-Workshop an. Konkrete Details dazu verrät er aber noch nicht.