Dead Island: Riptide - PC

Ego-Shooter  |  Release: 26. April 2013  |   Publisher: Deep Silver
Seite 1   Fazit

Dead Island: Riptide in der Vorschau

Auf Grund gelaufen

Wir konnten Dead Island: Riptide erstmals selbst anspielen – und sind in der Vorschau zur Splatter-Fortsetzung von Techland und Deep Silver alles andere als begeistert.

Von Michael Obermeier |

Datum: 22.03.2013


Zum Thema » Zombies, überall Zombies Wie die Untoten Videospiele infizieren Im Dschungel von Banoi steige ich entnervt aus Dead Island aus. Dabei hatte ich zuvor (hauptsächlich wegen der offenen Spielwelt und dem netten Koop-Modus) durchaus meinen Spaß mit der Techland-Splatterei. Weil wegen der inzwischen langweiligen Geschichte, den nur noch anstrengenden Kämpfen und der immer maueren Waffenbastelei jetzt auch noch meine Mitspieler kapitulieren, quäle ich mich noch alleine durch die ersten Urwald-Quests - und lasse das Hauptspiel danach für immer liegen.

Im Dschungel von Palani läuft's nicht viel besser. Ständig ertappe ich mich dabei, auf den eingeblendeten Timer zu linsen. Denn auf einem Anspiel-Event in London lässt uns der Publisher Deep Silver genau 30 Minuten den Vier-Spieler-Koop der Fortsetzung Dead Island: Riptide ausprobieren, bevor sich das Spiel von selbst beendet. Das klingt zunächst nach wenig Zeit, fühlt sich aber wie eine Ewigkeit an.

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Mehr vom Gleichen

Die Riptide-Geschichte ist so »wichtig«, dass man uns Journalisten empfiehlt, alle Zwischensequenzen zu überspringen - um mehr Zeit zum Spielen zu haben. Doch schon beim dritten Kampf nach Schema F (Fuchteln, Fußtritt, Finisher) bereue ich, die Cutscene weggedrückt zu haben. So laufe ich mit drei Mitstreitern durch den Dschungel von Palani, »arbeite« mich durch Zombiehorden und erledige generische Bringdienste für noch generischere Questgeber.

Dead Island: Riptide
Das Hackebeil eignet sich vorzüglich zur Zombiebekämpfung. Die meisten Waffen im Spiel lassen sich aufrüsten.

Dass an meiner Anspielstation das Headset-Mikrofon kaputt ist, sei laut Deep Silver »nicht so schlimm«. Da jeder Spieler in Riptide auf Tastendruck direkt Wegpunkte an seine Mitstreiter schicken kann, soll die Absprache auch ohne Voicechat funktionieren. Dass die Koordination in Dead Island so gut wie niemals nötig ist, ändert sich aber auch in unserer halben Stunde Riptide nicht. Selbst die dickerem Zwischengegner erledigen wir mit der bewährten Piñata-Taktik: Zombie umstellen und dann planlos zu viert draufknüppeln bis die Belohnung rausfällt.

Dabei kämpft mein Spielcharakter, Neuzugang John Morgan, ohne Knüppel sogar besser. Der Ex-Soldat kann Kung-Fu und prügelt noch effektiver, wenn man ihm Handklingen oder Schlagringe anzieht. Als Spezialfähigkeiten verteile ich dann Kinnhaken oder schlage im Rage-Modus besonders schnell zu. Das spielt sich übrigens genauso spannend, wie es sich liest.

Der Anfang vom Untergang

Die Intro-Sequenz dürfen wir nicht selbst spielen, sondern bekommen sie nur von Deep Silver gezeigt. Dabei wirkt gerade die überraschend atmosphärisch: An Bord eines australischen Militärschiffs bricht die Zombieplage aus und der Spieler kämpft sich durch das sinkende Boot aufs Oberdeck. Dabei wird auch viel mehr geschossen als noch in Dead Island 1. Gewehre und Pistolen will Techland grundlegend überholt haben, in der Präsentation wirkt die Ballerei aber nach wie vor ziemlich unspektakulär.

Neben Schiffskoch John Morgan sind auch die vier Hauptfiguren aus Teil 1 an Bord. Die sind mit ihrem Fluchthubschrauber nämlich nicht ans Festland, sondern zum nächstbesten Schiff geflogen. Wer Dead Island 1 durchgespielt hat, weiß, wen das Quartett noch im Schlepptau hat - und wieso wenig später auch hier alles voller Zombies ist. Wenig später liegen die vier alten Helden und Morgan dann am Strand von Palani - und kämpfen sich durch den Dschungel in die reiche Urlauberstadt Henderson. Ich wage zu bezweifeln, dass ich dabei sein werde.

Dead Island: Riptide - Artworks

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Avatar Ephialtes
Ephialtes
#1 | 22. Mrz 2013, 10:54
Hmm... der Artikel hat einen sehr stark maulenden Tonfall. Klar, das Spiel ist schlecht. Aber geht das nicht auch etwas objektiver, statt mit dem Tonfall eines Kindes, dem man den Lolli weggenmommen hat? Und ist außerdem voller Grammatikfehler.

Das ist sehr ungewöhnlich für einen Michael Obermeier Artikel. Aber vielleicht liegt's auch gerade einfach an mir. Ist mir nur ein wenig aufgestoßen.
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Avatar tomsan
tomsan
#2 | 22. Mrz 2013, 11:07
Klingt definitiv nicht schlechter als Teil 1.

Also dann ein Pflichtkauf. :)
Hatte meinen Spass im Coop mit Freunden.
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Avatar DarthGamer
DarthGamer
#3 | 22. Mrz 2013, 11:09
Also bis auf das Gefängnis hat es mir eigentlich sehr viel Spass gemacht der erste Teil.

Naja ein Budgetkauf wird es auf alle Fälle. Nur die Sprinter Zombies sind mir extrem auf die Nerven gegangen.
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Avatar s8c
s8c
#4 | 22. Mrz 2013, 11:16
Jetzt würde es mich sehr stark interessieren, ob der Herr Obermeier den ersten Teil gespielt hat und wie er denn diesen fand?

Diese Vorschau verunsichert insofern, da nicht klar daraus hervorgeht ob Dead Island 2 qualitativ unter seinem Vorgänger liegt weil es x oder Y schlechter macht, oder ob ihnen als Tester diese Art Spiel einfach nicht gefällt.

Ich kann gut verstehen, dass Dead Island nicht jedermans Sache ist. Es hat viele und teils sehr offensichtliche Schwächen und Mängel. Und dennoch hat es eben auch genügend stärken um mir insgesamt richtig gut gefallen zu haben.

/Edit:
Danke für den Hinweis. Ich gestehe ich habe nun erst beim zweiten lesen kapiert, dass sich der erste Absatz auf Dead Island 1 bezog. Dennoch empfinde ich den stark negativen Ton dieser Vorschau als schwer nachvollziehbar. Wie gesagt, mochte ich den ersten Teil sehr gerne und frage mich bei dieser Vorschau einfach was genau Riptide nun falsch bzw. schlechter als sein Vorgänger macht. Insofern formuliere ich meine anfängliche Frage an Herrn Obermeier etwas um: Hätten sie Dead Island (1) auch um die 85% Prozent gegeben, wären sie der Tester gewesen? (Ich weiß nicht mehr wieviel es genau waren und ich glaube Petra Schmitz war die Testerin)

Ich kann verstehen und akzeptieren, dass die Meinungen über Dead Island weit auseinander gehen. Soweit ich mich richtig erinnere, gab es auch Weltweit stark unterschiedliche Wertungen für den ersten Teil. Verstehen sie das also bitte nicht als Angriff, ich versuche nur zu verstehen ob Riptide einfach nicht ihr Ding ist und ich mich weiter darauf freuen kann, oder ob es tatsächlich schlechter ist als Teil 1.
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Avatar RedRanger
RedRanger
#5 | 22. Mrz 2013, 11:22
Find auch, dass klingt eher nach einer Art Verriß, weil er Zombie-Spiele nicht mag. Der erste Teil war kein Meilenstein, aber ein gutes solides Spiel, dass mir Spaß gemacht hat. (Metacritic, immerhin 80%)

Wenn Riptide, also mehr davon ist, dann wirds dadurch nicht unbedingt schlechter.
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Avatar AsTheRushComes
AsTheRushComes
#6 | 22. Mrz 2013, 11:30
Ich hab mit Teil 1 sehr viel Spass gehabt und freue mich tierisch auf Riptide! Mir wars noch viel zu kurz, von daher immer her damit.

Mfg
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Avatar Rixenbaby
Rixenbaby
#7 | 22. Mrz 2013, 11:34
Zitat von s8c:
Jetzt würde es mich sehr stark interessieren, ob der Herr Obermeier den ersten Teil gespielt hat und wie er denn diesen fand?



Hast du den Bericht gelesen?
Wenn nein: Der 1. Absatz reicht um deine Frage beantworten zu können.

Mir (und drei Freunden) hat Teil 1 gut gefallen und wir hatten Spaß dabei, also werden wir, nach diesem Review zu Folge auch Spaß im zweiten Teil haben!

Denke es wird gekauft!
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Avatar Lohnschreiber
Lohnschreiber
#8 | 22. Mrz 2013, 11:35
Zitat von s8c:
Jetzt würde es mich sehr stark interessieren, ob der Herr Obermeier den ersten Teil gespielt hat und wie er denn diesen fand?


Geh im Zweifelsfall mal davon aus, dass ihn das Genre "Zombie" eher abstößt. Wäre ja nicht das erste Mal, dass ein ausgesprochener "Fan" eines bestimmten Genres, dennoch ein Review oder gar einen Test macht.
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Avatar Beholder84
Beholder84
#9 | 22. Mrz 2013, 11:44
Zitat von RedRanger:
Find auch, dass klingt eher nach einer Art Verriß, weil er Zombie-Spiele nicht mag. Der erste Teil war kein Meilenstein, aber ein gutes solides Spiel, dass mir Spaß gemacht hat. (Metacritic, immerhin 80%)

Wenn Riptide, also mehr davon ist, dann wirds dadurch nicht unbedingt schlechter.


Also neulich war Michael noch bei High 5 als "Zombie-Experte" geladen. Ich denke mal das er schon Zombie Spiele gerne mag, aber auch gerade deshalb seine Erwartungen hoch ansetzt.

Ich habe Teil 1 nur zur Hälfte im SP gespielt und warte noch das sich ein Freund das Spiel kauft, da es dann sicher mehr Spaß macht. Aber wenn man in ein Spiel sehr viel Zeit buttert und dann Teil 2 haargenau so ist, kann ich nachvollziehen das es einen schnell ermüdet. Ich persönlich mag es, wenn mir ein Spiel gut gefällt, Teil 2 genau so ist - nur mit neuen Levels. (Muss gleich mal wieder Crusader 1 und 2 rauskramen - wird immer im Doppel gespielt :D)
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Avatar Hobartstudent
Hobartstudent
#10 | 22. Mrz 2013, 11:44
Kann mich meinen Vorrednern nur anschließen. Der Artikel hat ja fast schon Jörg luibl nievau!
Ich glaube ihr redakteure vergesst einfach nur manchmal was ihr eigentlich für einen Beruf habt. Ihr werdet nicht zu Präsentationen geladen weil ihr so tolle Zocker seid, sondern um potenziellen Käufern objektiv über ein Spiel zu berichten. Wenn ihr kein Bock auf das game habt, is das eine Sache. Wir haben auch nich jeden morgen Bock in die Arbeit zu gehen. Trotzdem erwartet man halt etwas mehr Professionalität von Gamestar und nich son Vorschulartikel...
Den hatten wir damals schon von Jörg Luibl, der nur gejammert hat wie schlecht das Spiel war und es mit 50% abgestraft hat weil ER damit nix anfangen konnte.
Ich fand den ersten Teil jedenfalls genial, die atmosphäre zumindest im ersten abschnitt war herausragend.
Ich hätte jetzt von dem Artikel erwartet, dass der jeweilige Autor eine Einschätzung gibt ob das game genauso wird wie der erste Teil oder ob es Änderungen gibt. Aber dieses Gejammere....'immer nur draufklicken' , 'spielt sich so spannend wie sichs liest' klingen so als hätte der Tester keine Cola und gummibären bekommen zum anspielen. War ja im ersten Teil ziemlich cool und hat auch gute Bewertungen bekommen, deswegen sind die Aussagen total verunsichernd.

Bleibt mir nur zum Autor dieses sehr mauen Artikels zu sagen :
Who do u vodoo BITCH!!!
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PROMOTION

Details zu Dead Island: Riptide

Plattform: PC (PS3, Xbox 360)
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 26. April 2013
Publisher: Deep Silver
Entwickler: Techland
Webseite: deadisland.deepsilver.com
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 407 von 5752 in: PC-Spiele
Platz 79 von 753 in: PC-Spiele | Action | Ego-Shooter
 
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