Hideo Kojima gibt sich äußerst gerne geheimnisvoll und mysteriös. Auch bei seinem auf der E3 2016 neu vorgestellten Projekt Death Stranding hat der Game-Designer wenig gehaltvolles zu sagen, sondern gibt sich lieber kryptischen Aussagen hin - zum Beispiel über Stöcke und Seile.

Kein Wunder also, dass viele Fans nach dem äußerst verstörenden Trailer zum Spiel rätseln, worum es sich bei Death Stranding überhaupt handelt und wie das allgemeine Settings aussehen könnte. Teilweise haben die Spekulationen einige wilde Theorien hervorgebracht. Und zu denen hat sich nun auch Kojima geäußert.

Die Theorie, dass das Baby im Trailer ein Klon des Charakters von Norman Reedus sein könnte, verwies der Game-Designer im Gespräch mit Eurogamer ins Reich der Fabeln.

Die Formeln auf den Erkennungsmarken von Reedus habe er jedoch bewusst dort platziert, damit die Leute sie fänden, so Kojima weiter. Allerdings wollte er auch dazu nicht viel mehr verraten.

Einen kleinen Hinweis auf die Spielinhalte gab er dann aber dennoch: Der Trailer sei repräsentativ für das, was Spieler auch in der finalen Version von Death Stranding vorfinden würden. Die von Norman Reedus verkörperte Figur und die gestrandeten Meeresbewohner wird es also auch im fertigen Spiel geben.

Sehr viel mehr ist aber in naher Zukunft nicht von Kojima zu erwarten: Es sei nicht seine Absicht, weiter ins Detail zu gehen, so der Game-Designer weiter:

Das wäre ja, als würde ich jedem verraten, wer in einem Mystery-Buch der Mörder ist.

Death Stranding soll 2018 für den PC und die PlayStation 4 erscheinen. Bisher haben Kojima und sein Team sich noch nicht einmal auf eine Engine festgelegt.

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