Chris Butcher, der Chefentwickler des Ego-Shooters Destiny bei den Bungie Studios hat sich in einem Interview mit Joystiq über die öffentlichen Bereiche, dynamische Events und das Matchmaking geäußert.

Butcher sieht Destiny demnach nicht so sehr als MMO, sondern vielmehr als Ego-Shooter mit zusätzlichen Online-Aspekten. Er bestätigte, dass es Solo-Missionen geben werde, die sich übergangslos mit Koop-Partien und kompetitiven Gameplay-Elementen eines Online- bzw. Koop-Shooters mischen (können).

Das Zusammentreffen mit anderen Spielern findet vor allem in speziellen öffentlichen Bereichen der Spielwelt statt, ähnlich den Events in Guild Wars 2. »In Diesen Gebiete in der Welt von Destiny kann der Spieler und sein Team auf andere Spieler treffen. Das Matchmaking läuft dabei im Hintergrund ab, es gibt kein spezielles Interface dafür, keine Ladebalken oder Übergänge«, so Butcher.

»Das ist der interessante Aspekt des Spiels, da er sich neu und unerwartet anfühlt. In diesen Instanzen oder Events wird der Spieler mit anderen Spielern in eine groß angelegte kooperative Erfahrung gelenkt. Diese dynamischen Missionen werden in den öffentlichen Bereichen ständig vorkommen und der Spieler kann entscheiden, ob er daran teilhaben will. Man kann auch stattdessen die eigene, persönliche Mission weiterführen. Man muss also nicht teilnehmen, wenn man nicht möchte, aber wer bei diesen kooperativen Schlachten mitmacht, erhält zusätzliche Belohnungen.«

Destiny soll den Spieler über diese dynamischen Events informieren, es wird aber keine direkte Anfrage geben, ob man teilnehmen möchte. Wer sich einfach dem Kampf anschließt, wird automatisch Teil des Events und kann kooperativ mit den anderen Spielern agieren. So soll eine weitgehend übergangslose Mischung aus Single- und Multiplayer-Erfahrung entstehen.

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Destiny
Mit einem Drei-Mann-Feuerteam machen besonders die heroischen Strikes jede Menge Laune.