Schlechte Nachrichten für alle Modder und Spieler, die sich auf Mods für Diablo 3gefreut haben: Der Entwickler Blizzard erteilt der Möglichkeit, das Rollenspiel zu modifizieren, eine Absage - wenn auch eher durch die Blume. Julian Love, Technical Artist für Diablo 3, sprach auf der hauseigenen Messe BlizzCon mit Gamefront. Auf die Frage, ob es Mod-Tools für das Spiel geben wird, antwortet Love - PR-geschult wie er ist -, dass es keine aktiven Bestrebungen gebe, Mods zu verhindern. Im Gegenteil, das technische Gerüst von Diablo 3 mache es zum 'modbarsten' Spiel der Serie überhaupt.

Allerdings fährt Love dann fort, habe man als Entwickler andere Ziele, die Modding »ersetzen« würden. »Wir wollen eine sichere und geschützte Umgebung für Spieler garantieren, in der sie spielen und Items handeln können. Aus diesem Grund haben wir die Entscheidung getroffen, das Spiel 'online only' zu machen. Nachdem dieser Schritt gemacht war, hat das in Konsequenz die Möglichkeit fürs Modding ausgeschlossen.«

Auch bei den Vorgängern sei es nie das Ziel von Blizzard gewesen, ein modbares Spiel zu machen. Die Leute hätten einfach »Wege gefunden, es trotzdem zu machen.« Auch wenn Love sich also nicht offen gegen das Modding von Diablo 3 ausspricht, so kann man in seiner Aussage doch zwischen den Zeilen lesen, das er die Möglichkeit, das Fans die Inhalte seines Spiel abändern könnten, nicht wirklich begrüsst.

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Diablo 3
Unsere Zauberin lebt mit der neuen Feuerrune für die arkane Kugel ihre pyromanische Ader aus.