Diablo 3 : Josh Mosqueira erklärte uns im Interview, warum die PC-Version von Diablo 3 immer noch auf Online-Zwang setzt. Josh Mosqueira erklärte uns im Interview, warum die PC-Version von Diablo 3 immer noch auf Online-Zwang setzt.

Obwohl die Konsolenfassungen von Diablo 3 auch offline gespielt werden können, beharrt Blizzard im Falle der PC-Version weiterhin darauf, man könne schlicht keine Offline-Option auf dem PC anbieten. Laut dem neuen Game Director der Reihe, Josh Mosqueira, liege dies daran, dass Diablo 3 eine »sehr soziale Erfahrung« sei. Auf dem PC sei das Spiel in Gruppen und Clans, die Zugehörigkeit zu einer Community einfach nicht wegzudenken. Auf den Konsolen hingegen, trete eben das Spiel zu zweit vor einer Konsole an diese Stelle, so dass auch hier die soziale Erfahrung sichergestellt sei. Im Interview mit GameStar bestreitet Mosqueira aber, dass man den Spieler bevormunde, indem man ihm diese »soziale Spielerfahrung« praktisch aufzwinge.

Gamestar: Was ist mit den Menschen, die einfach keine soziale Spielerfahrung wollen? Es klingt so, als würden sie sagen: Die muss man zu ihrem Glück zwingen. Wir wissen, was gut für sie ist!
Josh Mosqueira: Es geht darum, dass dies die Erfahrung ist, die wir herstellen wollten. Wir wollten eine soziale Spielerfahrung erschaffen und wir haben das Spiel so entwickelt, dass es diesem Vorsatz gerecht wird.

Seine Kollegin Julia Humphreys fügt außerdem hinzu, dass eine Offline-Version des PC-Spiels nicht so einfach möglich sei. Dies erklärt sie mit der starken Integration von Diablo 3 in Blizzards Online-Dienst Battle.net. Für die Konsolenfassung des Spiels musste diese Integration in Teilen aufgehoben werden, um die Kompatibilität mit PSN und Xbox Live zu gewährleisten. Konkrete Angaben dazu, welche Battle.net-Features eine Offline-Version für den PC erschweren konnte sie aber nicht machen.

Diablo 3 Reaper of Souls
Im fünften Akt erwarten uns immer mal wieder gut inszenierte Bosskämpfe – hier allerdings nur gegen einen »normalen« Boss, keinen der Hauptbosse.