Jowood zeigte uns auf der E3 eine erste Technikdemonstration der Grafik-Engine von Die Gilde 2. Zu sehen war eine detaillierte, mittelalterliche Stadt mit sehenswerten Häusern und realistisch wirkender Landschaft. Die Engine benutzt auch Piranha Bytes für Gothic 3. Spielerisch soll Die Gilde 2 neben dem freien Spiel eine Kampagne bieten, in der Sie sich in Ihrer Stadt hocharbeiten müssen.

Im Gegensatz zum ersten Teil sind Sie "mitten drin" und können etwa einem von Ihnen angeheuerten Dieb in 3D dabei zusehen, wie er seinen Einbruch begeht. Statt einer einzigen Stadt soll es diverse Ortschaften geben, zu denen Sie reisen können. Damit wird auch das Umland zur Spielfläche: Wenn Sie etwa als Kaufmann einen beladenen Wagen zur nächsten Siedlung schicken, und dieser überfallen wird, findet das tatsächlich in der 3D-Grafik statt. Die große Entwicklungsfreiheit des Spielers, das Highlight von Teil 1, will Jowood erhalten. Allerdings soll ein stark aufgebohrter Storymodus gerade neuen Spielern mehr Orientierung geben. Auch die Startphase wird wahrscheinlich weniger zäh werden.

Das Spiel erscheint Ende 2005.