Doom 3 im Test | Seite 3
Grusel-Ego-Shooter mit Spitzengrafik
Lesen, hören, schauen
Geschafft: Space-Marines finden uns, nachdem wir das bekannte Universum gerettet haben.
Neben den Waffen ist Ihr PDA das wichtigste Utensil. Damit laden Sie Zugangscodes, lesen E-Mails, hören Audio-Tagebücher und schauen sich Videos an. In den Mails, Sprachdateien und Filmchen finden Sie immer wieder Hinweise oder Zahlenkombinationen, um etwa Lagerräume zu öffnen, in denen Munition und Medipacks warten. Ein bisschen nervig ist hingegen, dass die wichtigen Hinweise häufig erst am Ende eines Audio-Files kommen und Sie weder vorspulen noch den Text mitlesen dürfen. Halten Sie also immer Zettel und Stift parat, um sich Notizen zu machen.
Ick hör dir trapsen
Mindestens ebenso beeindruckend wie die Grafik ist der Sound von Doom 3. Das Spiel unterstützt 5.1-Surround-Anlagen -- und entfaltet erst damit seine ganze Wucht.
Wenn Sie getroffen werden, verschwimmt das Bild. So wird das Zielen erschwert.
Sie hören aus der Entfernung verhaltenes Stöhnen? Zombies sind im Anmarsch. Leises Trippeln von vielen kleinen Füßen auf Metall kündigt einen Angriff der Trites an. Heftiges, basslastiges Grunzen und Schnaufen verheißt gefräßige Pinky Demons. Besonders fies ist es, wenn Sie sich durch einen totenstillen Abschnitt bewegen und plötzlich von rechts, links oder hinten lautes Kreischen ertönt. Dann können Sie sicher sein, dass Sie eine Nanosekunde später von einem Monster angefallen werden.
Die Multiplayer-Modi sind recht dürftig geraten. Lediglich vier Leute können in Deathmatch-Varianten gegeneinander antreten.