Dungeon Keeper : Peter Molyneux findet den Mobile-Ableger von Dungeon Keeper aufgrund seiner Wartezeiten reichlich »lächerlich«. Peter Molyneux findet den Mobile-Ableger von Dungeon Keeper aufgrund seiner Wartezeiten reichlich »lächerlich«. Die Neuauflage des Strategie-Klassikers Dungeon Keeper für iOS und Android hat in den vergangenen Tagen reichlich Kontroversen nach sich gezogen. Zunächst gab es Kritik am Finanzierungsmodell des mit In-App-Kaufoptionen gespickten Free2Play-Titels, dann wurden Vorwürfe laut, der verantwortliche Publisher Electronic Arts würde Einfluss auf die App-Store-Bewertungen des Spiels nehmen.

Und nun meldete sich mit Peter Molyneux auch noch der Game-Designer und Erfinder des Originals aus dem Jahre 1997 gegenüber bbc.co.uk zu Wort - und zwar mit für den Mobile-Ableger wenig schmeichelhaften Aussagen.

Die Version von Dungeon Keeper für iOS und Android sei einfach nur lächerlich, so das Branchen-Urgestein im Hinblick auf die langen Wartezeiten im Spiel:

»Ich hatte [während des Spielens] das Gefühl, dass ich mich umdrehte und sagte: ›Was? Das ist lächerlich. Ich will einfach nur einen Dungeon bauen. Ich will meinen Wecker nicht auf in sechs Tagen stellen müssen, um dann für einen einzelnen abgetragenen Block zurückzukehren.‹«

Er glaube, dass das Spiel einfach in die falsche Richtung gehe, so Molyneux weiter. Die Balance zwischen etwas, das sich für die vorhandenen Fans gewohnt anfühle, und etwas neuem und verständlichem für die nun sehr große Mobile-Community sei einfach nicht gelungen.

Dungeon Keeper
Statische Baukunst: Hier sehen wir nicht nur den Einflussbereich der Werkstatt, sondern auch, dass wir uns das Upgrade auf die nächste Stufe nicht leisten können.