End of Nations - Free2Play

Echtzeit-Taktik  |  Release: 2014  |   Publisher: Trion Worlds
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End of Nations in der Vorschau

Schnell, spannend, supermutig

Echtzeit-Strategie meets MMO meets Prise Rollenspiel: Strategie-Veteran Petroglyph wagt mit End of Nations ein tapferes Experiment. Wir haben die Closed Beta gespielt.

Von Martin Deppe |

Datum: 12.08.2012


Verdammt, die kommen von allen Seiten! Während wir uns zu viert halbwegs koordiniert einigeln, schickt uns der Feind Welle um Welle entgegen. Im Chat-Fenster erscheinen Befehle: »Setz das Reparaturgebäude weiter nach Norden!«, »Achtung, wir verlieren den Ressourcenpunkt!«, »Westen sichern!«

Es ist unser erstes echtes Gefecht in End of Nations , und wir sind völlig überfordert. Denn nach einem kurzen Tutorial, das uns gerade mal das Allernotwendigste erklärt, landen wir gleich im kalten Wasser. Beziehungsweise in der heißen Schlacht um ein Krankenhaus, von dem aus Zivilisten ausgeflogen werden. Wir sollen diesen Fluchtpunkt gemeinsam mit drei anderen Spielern gegen 20 Feindwellen verteidigen.

Zum Glück hat einer von uns vieren die Mission offensichtlich schon mal gespielt, seine präzisen Chat-Kommandos helfen uns über das erste Chaos gut hinweg. Die Gegner sind in diesem Fall computergesteuert, denn wir spielen eine der Coop-Missionen. Andere Einsatztypen der Closed Beta sind »einer gegen einen«, »zwei gegen zwei«, »vier gegen vier« und sogar »zwölf gegen zwölf«. Letztere können wir allerdings nicht spielen, weil wir schlicht nicht genug Leute zusammenbekommen – dazu später mehr.

Dynamische Welt

End of Nations spielt in einer ungemütlichen nahen Zukunft. Das Militärregime »Order of Nations« hat die Macht an sich gerissen, die Spieler entscheiden sich für zwei rebellierende Parteien: Die »Liberation Front« setzt auf starke, konventionelle Einheiten – dicke Panzer, dicke Hubschrauber, dicke Wummen. Die »Shadow Revolution« hingegen fährt voll auf hochmodernen Hightech-Schnickschnack ab.

End of Nations : Schon im Tutorial-Einsatz wird klar, was für dicke Gegner auf uns warten: Dieses Festungsgeschütz ist sozusagen der Endboss. Schon im Tutorial-Einsatz wird klar, was für dicke Gegner auf uns warten: Dieses Festungsgeschütz ist sozusagen der Endboss. Tarnkappensoldaten, EMP-Geschosse und dergleichen technische Leckerbissen mehr. Wir entscheiden uns ganz traditionell und hemdsärmelig für die dicken Dinger der Liberation Front. Wichtig zu wissen und ganz wie im richtigen Leben: Die beiden Rebellenparteien sind untereinander ebenfalls verfeindet!
Eine Weltkarte dient als Hauptmenü: Hier wählen wir die nächste Mission, kaufen Truppen, verbessern vorhandene Einheiten, checken Nachrichten.

Je länger das MMO läuft, desto stärker soll sich die Weltlage verändern: Wenn wir beispielsweise im PvP-Gebiet Westeuropa auf Seiten der Liberation Front bei einer Mission in Italien der Shadow Revolution oft genug in den Hintern treten, wird Italien entsprechend eingefärbt, angrenzende Länder profitieren dann von Boni. Oft genug? Genau: So schnell »springt« ein Gebiet nicht auf die Gegenseite um, stattdessen zeigt ein Balken bei der Mission, in welchem Maße ein Territorium gerade von der einen oder der anderen Partei beherrscht wird. In etwa also so wie in WoW, wo ja auch jedes Gebiet, je nach grade dominierender Fraktion, temporäre Boni gewährt.

Aber zumindest am Beta-Wochenende war von dieser Dynamik noch nichts zu sehen, stattdessen waren die immer gleichen Missionen spielbar. Genau hier muss Petroglyph auch ansetzen: Was bringen mir Schlachten mit 26 gegen 26 Spielern, wenn nicht genug Leute mitmachen, oder mittendrin aussteigen? Und wer mag in einer Welt spielen, in der schon der Feind die Überhand hat?

End of Nations - gamescom-Screenshots

Schnelle Schlachten mit Tiefgang

Das Missionsdesign ist hingegen schon gut einzuschätzen – die Gefechte sind kurzweilig und flott, mit einem eingespielten Team auch richtig taktisch. Statt stur Abschnitt um Abschnitt abzuarbeiten, gibt’s viele Alternativen. In einer Mission 1 vs. 1 müssen wir uns zum Beispiel nicht nur des menschlichen Gegners erwehren, sondern auch angreifende NPC-Truppen platt machen, die in Wellen anstürmen. Gewonnen hat derjenige Spieler, der als letzter übrig bleibt: last man standing also.

Wir könnten uns dabei locker einigeln und versuchen die Verteidigung stur durchzuhalten, viel spaßiger ist es jedoch, zwischendurch einen Ressourcenpunkt zu erobern, der uns regelmäßig Rohstoffpunkte aufs Konto schiebt. Die wiederum können wir für Söldner ausgeben, die dann mit Panzern, Fliegern oder Artillerie selbstständig unseren gegnerischen Mitspieler piesacken. Oder wir geben die Einnahmen für unsere Abwehrtürme aus. Oder oder oder, gerade auf großen Karten gibt’s zig verschiedene Taktiken.

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Avatar Iaquinta
Iaquinta
#1 | 12. Aug 2012, 15:52
Spiele auch die Alpha bzw die Beta und es macht auf mich einen sehr guten Eindruck.

Ich hoffe die Preise werden später nicht allzu überzogen sein, so das man auch mitmischen kann wenn man eben nichts und/oder nur wenig bezahlt.

Am meisten Spaß machen mir die großen Schlachten 12v12 z.B aber auch die Coop Missionen gegen die KI sind eine echte Herausforderung, da hier Taktik und Teamplay das A und O sind.
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Avatar RD.SQUIRREL
RD.SQUIRREL
#2 | 12. Aug 2012, 15:52
Ich war bereits nach den Videos recht angetan. Das Geschriebene hier offenbart mir allerdings eine eklatante Schwäche. Wo bitte darf ich, als Gelegenheitsspieler, der sein RTS-Spiel gerne ohne 20+-Tasten bedient, nur um 1 Sekunde schneller zu sein, ein wenig ..üben? Kein Skirmish mit CPU-Gegner(n)?
Den muss TRiON dringend noch einbauen - ansonsten ist mir das zu sehr von vorhandenen (niedrigstufigen oder aus Spass spielenden) Spielern abhängig.
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Avatar Slayer802
Slayer802
#3 | 12. Aug 2012, 16:06
also das fehlen eines richtigen tutorials finde ich jetzt nicht als makel. wirkliches spielen lernt man doch eh erst im eigentlichen spiel.
die balance ist aber im moment wirklich noch ein problem, nicht nur bei den level-unterschieden, sondern auch bei den fraktionen.
ansonsten kann ich jetzt nicht behaupten, dass irgendwie spieler für die großen karten gefehlt hätten. ich denke bei einem f2p-titel gibt es immer genug spieler, zumindest solange der shop fair bleibt und man sich alles wesentliche erspielen kann und solange die balance stimmt. aber dafür gibts ja die beta und ich bin guter hoffnung, dass das zum großteil hinhaut.

ich muss aber schon gestehn, dass ich seit generals sowas in die richtung gesucht habe, also mit mehr als 8 personen. spaß machts jedenfalls jetzt schon :)
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Avatar Poolitzer
Poolitzer
#4 | 12. Aug 2012, 16:27
ich bin sehr auf das Spiel gespannt. Ich hab vor vielen Jahren das Spiel "Tactical Commander" im Beta Test gespielt, dass doch sehr ähnlich zu End of Nations ist, sowohl was Gameplay als auch Truppenbasteln. Schon damals hat das super Spaß gemacht. Find ich übrigens komisch dass dieses Spiel hier nicht erwähnt wird...
Schade das ich dieses Mal keinen Key bekommen haben...
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Avatar E.s|Chuck
E.s|Chuck
#5 | 12. Aug 2012, 16:32
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Forsti 13
Forsti 13
#6 | 12. Aug 2012, 16:34
Ich bin schon sehr gespannt. Die Entwickler haben in der Vergangenheit mit Empire at War und Universe at War eigentlich sehr gut bewiesen, dass sie ihr Handwerk verstehen.
Ich hoffe, dass das hier ein Erfolg wird. Vor allem, weil es endlich mal wieder ein Echtzeitstrategiespiel ist.
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Avatar Alfredog
Alfredog
#7 | 12. Aug 2012, 16:36
Zitat von Iaquinta:
Ich hoffe die Preise werden später nicht allzu überzogen sein, so das man auch mitmischen kann wenn man eben nichts und/oder nur wenig bezahlt.


Das werden sie natürlich nicht. Denn wenn jeder "nicht und/oder nur wenig" bezahlt verdient niemand etwas.
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Avatar Alfredog
Alfredog
#8 | 12. Aug 2012, 16:39
Petroglyph sollte btw eben gerade NICHT "auch an Spieler denken, die gar nicht in Massenschlachten, sondern in kleinere Matches wollen, oder einfach nur mit einem Freund Koop spielen möchten". Statt mal wieder die eierlegende Wollmilchsau zu bauen und es wirklich jedem recht machen zu wollen sollten sie sich darauf konzentrieren eine Zielgruppe vernünftigt zu bedienen.
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Avatar Slayer802
Slayer802
#9 | 12. Aug 2012, 17:18
Zitat von Alfredog:
Petroglyph sollte btw eben gerade NICHT "auch an Spieler denken, die gar nicht in Massenschlachten, sondern in kleinere Matches wollen, oder einfach nur mit einem Freund Koop spielen möchten". Statt mal wieder die eierlegende Wollmilchsau zu bauen und es wirklich jedem recht machen zu wollen sollten sie sich darauf konzentrieren eine Zielgruppe vernünftigt zu bedienen.


richtig! und hier ist doch die zielgruppe eindeutig jene, die überwiegend massenschlachten will. kleine schlachten gibts in jedem rts. will sich end of nations also abheben, sollte man sich eben auf genau dieses alleinstellungsmerkmal konzentrieren.
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Avatar Schinken77
Schinken77
#10 | 12. Aug 2012, 17:40
Sieht super interessant aus schade das ich die beta net mitbekommen hab.

Leider wird meine Freude doch gebremst wenn ich so viel induvidualtiät in zusammenhang mit F2P höre. Das endet doch sowieso nur bei pay2win.
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Details zu End of Nations

Plattform: PC
Genre Strategie
Untergenre: Echtzeit-Taktik
Release D: 2014
Publisher: Trion Worlds
Entwickler: Petroglyph
Webseite: http://www.endofnations.com/de/
USK: Freigegeben ab 12 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 652 von 5500 in: PC-Spiele
Platz 5 von 61 in: PC-Spiele | Strategie | Echtzeit-Taktik
 
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