E.Y.E: Divine Cybermancy - PC

Ego-Shooter  |  Release: 29. Juli 2011  |   Publisher: Streum On Studio
Seite 1 2   Fazit Wertung

E.Y.E: Divine Cybermancy im Test

Psi-Samurai-Hacker-Rambo-Ninja

Der Download-Shooter E.Y.E: Divine Cybermancy erinnert beim Setting und Spieldesign an Deus Ex - kommt aber mit Source-Engine und zum Schnäppchenpreis daher. Billig-Gurke oder Indie-Geheimtipp? Unser Test verrät es.

Von Patrick Lück |

Datum: 05.08.2011


Zum Thema » Test-Video zu E.Y.E Kommentierte Spielszenen & Fazit Wer Spaß an Titeln wie Deus Ex (2000) hat, also gerne spielerische Freiheit genießt, dem sei E.Y.E: Divine Cybermancy empfohlen. Der Mix aus Shooter und Rollenspiel des französischen Indie-Entwicklers Streum On erreicht zwar nicht die Qualität des großen Vorbilds, kostet zum Release aber auch nur 20 Euro. Und bietet überraschend viel Tiefgang.

Beruf: Samurai, Ninja oder Elektro-Ingenieur?

Deus Ex ist deswegen heute ein moderner Klassiker des Action-Genres, weil es den Spielern die freie Wahl ließ, wie sie ein Level oder Problem angehen wollten. Ob der Spieler lieber heimlich schleichen, erbarmungslos ballern oder mit Hilfe gehackter Elektronik ans Ziel kommen wollte, sowohl das Leveldesign wie auch der umfangreiche Fertigkeiten-Baum ließen jeden nur erdenklichen Weg zu. Genau an dieser Stelle setzt der Shooter mit dem sehr sperrigen Titel E.Y.E: Divine Cybermancy an.

E.Y.E: Divine Cybermancy : Szenario, Architektur und Farbgebung erinnern oft an Science-Fiction-Filme der Siebziger- und Achtziger-Jahre.

Sci-Fi-Setting
Szenario, Architektur und Farbgebung erinnern oft an Science-Fiction-Filme der Siebziger- und Achtziger-Jahre.

In zum Teil sehr weitläufigen Levels, die an ältere Science-Fiction-Klassiker wie Blade Runner (1982), Alien (1979) oder Outland (1981) erinnern, steht es dem Spieler frei, mit welchen Waffen, welcher Taktik und welchen Spezialfertigkeiten er die ihm gestellten Aufgaben meistern möchte. Stürzt er sich wie ein schwer gerüsteter Samurai-Krieger in den Nahkampf, schleicht er sich unsichtbar wie ein Ninja von hinten an die arglosen Opfer heran, lässt er Drohnen und gehackte Selbstschussanlagen die Drecksarbeit machen, feuert er als Scharfschütze aus sicherer Deckung oder setzt er seine Psi-Kräfte ein, um den Geist der Feinde zu übernehmen oder Klonkrieger auferstehen zu lassen. Selbstverständlich funktioniert auch der ganz althergebrachte Weg mit Schrotflinte, Sturmgewehr und portabler Gatling-Kanone.

Charakter: Komplizierter Freigeist

Das freie Charaktersystem, das im Spiel über kurze Video-Tutorials rudimentär erklärt wird, ist die große Stärke des Spiels und eine echte Herausforderung. Neben der Inventar-Verwaltung, die vor allem der Bewaffnung dient, gibt es die Charakter-Werte (wie Stärke, Genauigkeit, Medizin), einen umfangreichen Fertigkeiten-Baum (zum Beispiel mit speziellen athletischen Fähigkeiten oder mächtigen Psi-Kräften), mehrstufige aufrüstbare Implantate, die sich wiederum direkt auf die Charakterwerte auswirken und ein Forschungsmenü, in dem sehr nützliche Dinge wie Medikits oder neue Waffen erforscht werden können. Die unterschiedlichen Taktiken und Charakterausrichtungen funktionieren in den meisten Fällen ziemlich gut und sorgen deswegen für einen hohen Wiederspielwert.

E.Y.E: Divine Cybermancy

Allerdings gerät der Spieler im Laufe der je nach Spielweise sechs- bis zehn-stündigen Solokampagne immer wieder an Schlüsselstellen (zum Beispiel im Endkampf), in denen ein sehr guter Kampfskill (Nahkampf, Schusswaffe oder Psi-Kraft) unabdingbar ist. Wer ausschließlich schleichen und hacken möchte, hat es in diesen Momenten schwer, hier bleibt der Shooter ein reinrassiger, nun ja, Shooter.

Zum Glück ist der Schwierigkeitsgrad jederzeit skalierbar, außerdem bestraft E.Y.E: Divine Cybermancy das frühzeitige Ableben nur mäßig. Zunächst fällt der Spieler lediglich ins Koma, aus dem er binnen weniger Sekunden wieder an derselben Stelle im Level aufersteht. Erst nach zu vielen Komaanfällen setzt E.Y.E den Spieler an den letzten automatischen Speicherpunkt zurück. Freies Speichern gibt es dafür nicht, stattdessen merkt sich das Spiel den jeweiligen Spielfortschritt. Insgesamt ein gewöhnungsbedürftiges, letztlich aber faires System.

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Avatar RelaxisCrazy
RelaxisCrazy
#1 | 05. Aug 2011, 14:33
Hm...Ich denke bei dem Preis könnte man schon zu schlagen... Kann im Koop vielleicht ganz lustig werden... Und wenn sie es nach und nach patchen und bisschen investieren mag es von Zeit zu Zeit immer besser werden... mal schauen... ;)
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Avatar StuRedman
StuRedman
#2 | 05. Aug 2011, 15:01
Es liest sich durchaus interessant, is für mich definitiv mal einen Blick wert.
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Avatar Elbow of Melninec
Elbow of Melninec
#3 | 05. Aug 2011, 15:33
Überraschend guter und fairer Test. E.Y.E ist ein tolles Spiel mit super Atmosphäre. Leider noch etwas unpoliert und buggy, aber die Entwickler sind im Steam-Forum nah dran an der Community und versprechen baldige Patches und auch kostenlos zusätzliche Inhalte.

Erstaunlich auch das dass Spiel 5 Tage lang auf Platz 1 der Steam-Verkaufscharts war und sich auch jetzt noch in den Top 10 halten kann. Es gibt wohl doch noch eine Zielgruppe für echte PC-Spiele mit komplexem Gameplay, auch wenn die großen Publisher das anders sehen.
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Avatar BrainInBlack
BrainInBlack
#4 | 05. Aug 2011, 15:39
Für den Preis war ist das Spiel ok, obwohl mich einige Bugs und vor allem die KI doch schon sehr stören. Aber wenn das alles mit Patches ausgebessert wird, bereue ich den Kauf nicht.
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Avatar david23
david23
#5 | 05. Aug 2011, 15:40
also, ich kann mir nicht helfen, aber das gezeigte vermittelt mehr deus ex-stimmung als der neueste ableger der originalserie - der mich wiederum an vielen stellen mehr splinter-cell, metalgearsolid, oä. erinnert.

das komplette weglassen von dritt-person ansichten so wie deckungs-system spielereien (die bei humanrevolution an einen polizei-shooter erinner -name grad entfallen) finde ich ebenfalls sehr gut, so etwas arcadiges passt einfach nicht zu einem deus-ex.

also für mich siehts nach mehr aus, als nach einem shooter, und vermutlich wird da noch einiges dran gemacht werden...
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Avatar Serah007
Serah007
#6 | 05. Aug 2011, 15:47
Tolles Spiel habs am release gekauft und innerhalb von 3 Tagen in Singleplayer durchgespielt. Danach im Coop und heute fertig geworden. Die Atmosphäre ist echt super gelungen und der Coop macht einfach Spaß.

Beispiel: Ich geh in den Nahkampf mit Schwert und Pumpgun. Mein Coop Kollege versucht von hinten Gegner, Türme etc. zu hacken oder dient als Sniper. Das Spiel hat einfach so viele möglichkeiten und es gibt immer mehrere Wege zum Ziel. Die Karten sind abwechslungsreich und groß.

Ganz klare Empfehlung von mir

Beste Grüße

makke007
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Avatar Gruumsh
Gruumsh
#7 | 05. Aug 2011, 16:27
KI: + nutzt kaum Deckung?

Diesen Pluspunkt könnte ich mir höchstens bei Heiko vorstellen, der Shootern eher abgelehnt ist. ;)
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Avatar NekatorFail
NekatorFail
#8 | 05. Aug 2011, 16:31
Dieser Kommentar wurde ausgeblendet, da er nicht den Kommentar-Richtlinien entspricht.
Avatar Haeggar
Haeggar
#9 | 05. Aug 2011, 17:01
"Ein komplexes Szenario, düster wie ein."... Ja wie was denn?

"Neben der Inventar-Verwaltung, die vor allem der Bewaffnung dient, gibt es die Charakter-Werte (wie Stärke, Genauigkeit, Medizin), einen umfangreichen Fertigkeiten-Baum (zum Beispiel mit speziellen athletischen Fähigkeiten oder mächtigen Psi-Kräften), mehrstufige aufrüstbare Implantate, die sich wiederum direkt auf die Charakterwerte auswirken, und ein Forschungsmenü, in dem sehr nützliche Dinge wie Medikits oder neue Waffen erforscht werden können."

1 Satz - 453 Zeichen, 6 Kommas, 2 Klammereinschübe

Lest ihr eigentlich das, was ihr da verzapft? Wenn solch ein Artikel im Heft landet, dann "Gute Nacht, Gamestar". Ihr dürft euch gerne mehr Mühe mit der deutschen Sprache geben. Was den Lesern in letzter Zeit zugemutet wird, ist ebenso unglaublich wie unleserlich.
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Avatar KeksGoth
KeksGoth
#10 | 05. Aug 2011, 17:16
Zitat von Haeggar:
"Ein komplexes Szenario, düster wie ein."... Ja wie was denn?

"Neben der Inventar-Verwaltung, die vor allem der Bewaffnung dient, gibt es die Charakter-Werte (wie Stärke, Genauigkeit, Medizin), einen umfangreichen Fertigkeiten-Baum (zum Beispiel mit speziellen athletischen Fähigkeiten oder mächtigen Psi-Kräften), mehrstufige aufrüstbare Implantate, die sich wiederum direkt auf die Charakterwerte auswirken, und ein Forschungsmenü, in dem sehr nützliche Dinge wie Medikits oder neue Waffen erforscht werden können."

1 Satz - 453 Zeichen, 6 Kommas, 2 Klammereinschübe

Lest ihr eigentlich das, was ihr da verzapft? Wenn solch ein Artikel im Heft landet, dann "Gute Nacht, Gamestar". Ihr dürft euch gerne mehr Mühe mit der deutschen Sprache geben. Was den Lesern in letzter Zeit zugemutet wird, ist ebenso unglaublich wie unleserlich.

Das ist sogesehen nicht 1 Satz sondern eine Auflistung mit Kurzbeschreibungen. Es ist ein Stilmittel^^ Wobei das natürlich kein Garant für flüssige Sätze ist seh ich hier kein Problem.
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Details zu E.Y.E: Divine Cybermancy

Plattform: PC
Genre Action
Untergenre: Ego-Shooter
Release D: 29. Juli 2011
Publisher: Streum On Studio
Entwickler: Streum On Studio
Webseite: http://eye.streumon-studio.com
USK: noch nicht geprüft
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 1345 von 5500 in: PC-Spiele
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