Phil Fish : Phil Fish sollte vielleicht lieber für seine Spiele, als für seine Internet-Tiraden in Erinnerung bleiben. Fez ist ein ausgezeichneter Puzzle-Platformer aus dem Jahr 2013. Phil Fish sollte vielleicht lieber für seine Spiele, als für seine Internet-Tiraden in Erinnerung bleiben. Fez ist ein ausgezeichneter Puzzle-Platformer aus dem Jahr 2013.

Der Indie-Entwickler Phil Fish will aus der Branche aussteigen - das berichtet CraveOnline. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Entwickler des Indie-Hits Fez die Videospielwelt hinter sich lassen will.

Allerdings basiert die Geschichte - wie für Fish inzwischen üblich - auf einer Kontroverse.

Denn angeblich haben 4Chan-Nutzer Phil Fishs Server gehackt und private Informationen, Passwörter und Kontodaten auf der Webseite seines Indie-Studios Polytron veröffentlicht. Das war für Fish Anlass genug, mit der Branche abzuschließen.

Laut dem BreadBlog wirkt die gesamte Situation aber recht - fischig. So sei direkt nach dem angeblichen Hack eine 1,5 GB große Datei auf dem Polytron-Server aufgetaucht sein - ein Hacker könnte in so kurzer Zeit keine so große Datei bewegen, wenn er von außen angreife, so der Blogger.

Außerdem wird der gehackte Server nur für das Hosting der Polytron-Webseite genutzt. Es gäbe demnach keinen Grund, warum sich sensible Kontodaten und Ähnliches dort finden ließen.

Phil Fish hatte, trotz des Hacks, zeitgleich volle Kontrolle über seinen Twitter-Account. Dort kündigte er umgehend an, die Marken Fez und Polytron zum Verkauf anzubieten - das Nutzerkonto ist inzwischen gesperrt. Fish hatte schon einmal seinen Twitter-Account nach einem kleineren Shitstorm gelöscht.

Damals ging es um einen Streit wegen der Monetarisierung von Let's Plays, die Phil Fish als Diebstahl geistigen Eigentums betrachtet.

Ob es sich nun tatsächlich um einen Hack oder eine vorgetäuschte Geschichte seitens Fish handelt, bleibt unklar.

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Fez - Screenshots von der Gamescom 2013