Ubisoft lud vor Messebeginn zu einem zweiten Event. Im Mittelpunkt standen eigentlich die Mega-Franchise Assassin's Creed und Neuankündigung Ghost Recon: Wildland. Doch nachdem wir die brutalen Ritterschlachten aus For Honor anspielen konnten, waren die anderen Titel nur noch zweitrangig. Außerdem interessant: Unser Video-Fazit zur Vorstellung des Actionspiels.

  • Wir durften zwei komplette Runden im Modus Dominion spielen. Zwei Teams zu je vier Spielern mussten darin drei Punkte auf der Karte einnehmen und halten um Punkte zu sammeln und die Runde zu gewinnen - das gleiche Prinzip wie zum Beispiel im Call-of-Duty-Spielmodus »Herrschaft«. Das Einnehmen der Kontrollpunkte geht jedoch viel schneller.

  • Die Spielkarte zeigt eine Burg während einer Belagerungsschlacht. Einige Mauern sind bereits eingeschossen, ein Team stellt die Verteidiger dar, das andere die Angreifer.

  • Eine Besonderheit: Der mittlere Kartenpunkt »A« ist kein fester Punkt, sondern eine Frontlinie an der sich NPC-Truppen beider Seiten bekämpfen. Schlägt man diese Horden extrem schwacher NPCs aus dem Weg, marschieren die eigenen Truppen nach vorn und man gewinnt Punkt »A«, sobald sie in das gegnerische Territorium eindringen.

  • Diese Schwachen NPCs erinnern an die »Creep« aus bekannten MOBAs. Die Entwickler sprachen bei ihren strategischen Erläuterungen auch immer wieder von »Lanes« - also strategischen Vormarschrouten auf der Karte. Vermutlich zielt For Honor also darauf ab, das strategische Element von MOBAs mit Third-Person-Action zu vereinen.

  • Die Schwertkämpfe vermitteln durch ihre realistisch anmutenden Animationen und großartig aufgenommene Soundeffekte hervorragend die Wucht und Brutalität der Schwertkämpfe. Selbst das Blocken von Schlägen geht einem durch Mark und Bein.

  • Angriffe und Blocks können aus drei Richtungen Erfolgen (Links, Rechts, Oben). Außerdem gibt es leichte und schwere Angriffe.

  • Durch die klar erkennbare Kampfhaltung vor jedem Angriff ist gut erkennbar, zu welchem Schlag der Gegner ansetzt, so dass man den richtigen Block auswählen kann - zumindest im Tutorial.

  • Im Chaos der Schlacht, umgeben von Dutzenden NPC-Truppen und mit einem Gegner, der einen eilig umrundet ist es dann plötzlich für Neulinge sehr schwer, richtig zu reagieren.

  • Teamwork ist extrem wichtig. Wer allein von zwei Gegnern in die Zange genommen wird, ohne Unterstützung vom Team, wird in Stücke gehauen.

  • Für das Besiegen von Gegnern bekommt man Erfahrungspunkte und schaltet Perks frei, die man nach dem Tod wieder verliert.

  • Auf der Karte ließ sich ein Katapult »freispielen« mit dem man ein explodierendes Geschoss auf den Gegner abfeuern konnte.

  • Hinter dem Spiel stecken unter anderem ehemalige Entwickler von Far Cry 3. Ubisoft nimmt den scheinbaren Nischentitel durchaus ernst. Er war auch auf dem Event alles andere als eine Fußnote.

  • For Honor wird für PC, PS4 und Xbox One entwickelt, einen Release-Termin gibt es noch nicht.

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For Honor - Screenshots von der Gamescom 2016