GTA 5 : Rund um das Thema der kompromittierten Social-Club-Accounts gab es zahlreiche Beschwerden um den Kundendienst von Rockstar Games. Nicht ganz unbegründet, wie sich nun herausgestellt hat. Rund um das Thema der kompromittierten Social-Club-Accounts gab es zahlreiche Beschwerden um den Kundendienst von Rockstar Games. Nicht ganz unbegründet, wie sich nun herausgestellt hat.

Zum Thema GTA 5 ab 51,83 € bei Amazon.de Grand Theft Auto V für 47,99 € bei GamesPlanet.com Der Kunden-Support des Entwicklerstudios Rockstar Games hat sich im Rahmen der durch unbefugte Dritte übernommenen Social-Club-Accounts offenbar nicht mit Ruhm bekleckert. Nachdem sich zunächst zahlreiche Nutzer über eine mangelhafte Unterstützung des Unternehmens bei der Wiedererlangung ihrer gestohlenen Accounts beklagten, hat die englischsprachige Webseite gamersnexus.net den Test gemacht - und selbst bei der Kunden-Hotline angerufen.

Und die Erfahrungen, die der verantwortliche Redakteur dabei machte, lassen Rockstar Games nicht unbedingt in einem gut Licht dastehen: Diverse Male wurde der vermeintliche Kunde durch verschiedene Support-Mitarbeiter am Telefon abgewürgt, nachdem er sein Problem dargelegt hatte. Stets bekam er dabei nur die offensichtliche Standard-Phrase zu hören:

Ihr Fall wurde für weitere Untersuchungen abgespeichert. Nach unserem Verständnis gibt es hier zur Zeit keine weitere Möglichkeit der Hilfestellung unsererseits, deshalb werden wir diesen Anruf nun beenden.

Selbst die unterschiedlichen Versuche des anrufenden Redakteurs, den jeweiligen Support-Mitarbeiter doch noch in ein Gespräch zu verwickeln, scheiterten.

Um seine Erkenntnisse aus insgesamt drei ähnlich verlaufenden Anrufen zu verifizieren, konfrontierten der Redakteur schließlich einen vierten Support-Mitarbeiter mit seinen vorherigen Erlebnissen und fragte danach, ob es zum Standard-Protokoll gehöre, nach der oben zitierten Aussage direkt aufzulegen. Der Support-Mitarbeiter bejahte diese Frage.

Nachdem gamersnexus.net die gesammelten Erfahrungen in einem umfassenden Bericht ins Netz stellte, versuchte wenig später ein Rockstar-Sprecher die Sache zu erklären. In dem offiziellen Statement heißt es, dass Rockstar Games niemals eine entsprechende Anweisung an die Support-Abteilung gegeben habe.

Das Fehlverhalten des Kundendienstes wird damit erklärt, dass es eine Vielzahl an Neueinstellungen gegeben habe und dass die neuen Mitarbeiter sich offensichtlich falsch verhalten hätten. Man habe bereits Maßnahmen ergriffen, um diese Dinge in Zukunft zu vermeiden.

Mittlerweile hat Rockstar Games die kompromittierten Accounts übrigens an ihre ursprünglichen Besitzer zurückgegeben. Ob sich der Kunden-Support ebenfalls gebessert hat, bleibt abzuwarten.

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