Half-Life 3 : Am Wochenende haben rund 10.000 Spieler gegen die Kommunikations-Politik des Entwicklers Valve protestiert. Am Wochenende haben rund 10.000 Spieler gegen die Kommunikations-Politik des Entwicklers Valve protestiert. Am Wochenende vom 3. bis zum 5. Februar 2012 haben rund 10.000 Fans protestiert, um neue Informationen zur kommenden Half-Life-Fortsetzungen von Entwickler Valve zu erhalten. Letzte Woche hat die Steam-Gruppe » Call for Communication« dazu aufgerufen, aus Protest am Samstag den 4. Februar in Half Life 2einzuloggen und zu spielen.

Obwohl zirka 50.000 Spieler erwartet wurden, loggten sich laut der englischsprachigen Spielewebsite Kotaku nur rund 13.000 Spieler ein. Von diesen haben aber nur 10.000 im Zuge der Protest-Aktion gespielt. 3.000 Spieler müsse man abziehen, weil dies die gewöhnliche Spielerzahl an einem Samstag sei.

»Die fehlende Kommunikation zwischen Valve und der Half-Life-Community ist eine frustrierende Erfahrung [für Fans]. Obwohl vom Entwickler auch weiterhin Unterstützung für bisherige und kommende Spiele erwartet wird, warten Half-Life-Fans schon seit Jahren auf Neuigkeiten darüber, wann die Marke zurückkehrt«, schreibt die Steam-Gruppe. Bisher hat sich Valve noch nicht zu dem Protest geäußert.

Es kamen zwar schon mehrmals Gerüchte auf, dass Valve an einer Fortsetzung arbeitet, diese wurden jedoch immer umgehend dementiert. So wurde zum Beispiel bei einem Entwickler-Event ein Valve-Mitarbeiter in einem Half-Life-3-T-Shirt gesichtet.

Außerdem dementierte Valve-Mitgründer Gabe Newell, dass es diesmal eine Internet-Schnitzeljagd geben werde, an dessen Ende die Veröffentlichung eines neuen Titels steht.