Half-Life 3 : Newell (jetzt mit Bart) hat aus der Vergangenheit gelernt. Newell (jetzt mit Bart) hat aus der Vergangenheit gelernt. Gabe Newell, der Chef von Valve Software, möchte in Zukunft Spiele erst ankündigen, wenn die Entwicklung weiter fortgeschritten ist. Das erklärt der Firmengründer im Interview mit der Website Penny Arcade.

Newell zufolge möchte man bei Valve nicht die gleichen Fehler wiederholen, die man bei Half-Life 1und Half-Life 2gemacht hat. Bei Gordon Freemans erstem Abenteuer hatte das Studio ein Jahr länger als angekündigt für die Entwicklung gebraucht und auch Half-Life 2 brauchte nach der offiziellen Vorstellung »Foren-Postings zufolge noch gefühlte 50 bis 60 Jahre«.

Um die Fans nicht unnötig auf die Folter zu spannen, sollen zukünftige Valve-Spiele wie ein mögliches Half-Life 3oder Left 4 Dead 3 deshalb erst vorgestellt werden, wenn man auch mehr zu zeigen hat. Newell: »Wir machen es jetzt genau anders herum und sagen „Hey, lasst uns die Sachen alle etwas sicherer haben, bevor die Leute anfangen total begeistert zu sein“«.

Valve möchte zudem davon absehen, in einen »Fortsetzungswahn« zu verfallen. Newell zufolge sollen deshalb nur dann Valve-Marken fortgesetzt werden, wenn sie die Figuren und Geschichten auch wirklich voranbringen.

Im Rest der Interviews spricht Newell außerdem über seine Ansichten zum Thema DRM, das Modell Steam und das kontrollierte Chaos beim Entwickler Valve.

Counter-Strike: Source (November 2004)
Half-Life 2 mag das Spiel sein, das die Source Engine berühmt gemacht hat. Doch das erste Spiel mit dem Grafikmotor von Valve war Counter-Strike: Source, dass spielerisch bei den Counter-Strike-Fans aber lange umstritten war. Es bot aber schon zerstörbare und bewegbare Objekte, anders als das ursprüngliche Counter-Strike.