Verbotene Spiele? : Mit jedem jugendlichen Amoklauf flammt der Verdacht gegen die Spiele neu auf, und mit ihm Verbotsrufe. Die Debatte selbst wird dabei zusehends komplexer. War die einzige Sorge anfangs, ob Spiele gewaltt?tig machen k?nnen, fragt man heute auch: Wie gro? ist ihr Suchtpotenzial? Wie "normal" ist Gewalt in den Medien? Wie muss Jugendschutz bei Spielen aussehen, im Zeitalter des Internet? Und wie wichtig sind Computerspiele als Wirtschafts- und Kulturg?ter?

Die Online-Debatte ordnet das Dickicht in sechs Hauptfragen. Chroniken und Einf?hrungen erschlie?en Hintergr?nde, Experten, Politiker und Interessenvertreter schildern ihre Sicht der Dinge, die laufend um weitere Positionen erg?nzt werden. In einer Reihe von Live-Chats diskutieren dazu stets zwei Experten anderthalb Stunden mit Nutzern ?ber ihr Thema. Alle Chats werden online dokumentiert.

Die Termine f?r die Chats

Verbotene Spiele? : Am Mittwoch, 29. August, von 13 Uhr bis 14:30 Uhr
diskutieren Mathias Mertens von der Uni Hildesheim und Matthias Kleimann vom Kriminologischen Forschungsinstitut Niedersachsen live im Internet ?ber die Frage "Sind Computerspiele anders?"

Dienstag, 11. September 2007, 16 bis 17 Uhr:
Hans-Heinrich Grosse-Brockhoff (CDU, Kulturstaatssekret?r NRW) und Olaf Zimmermann Gesch?ftsf?hrer Deutscher Kulturrat) zum Thema: Freie Rede, freie Kunst?

Mittwoch, 26. September, 13 bis 14.30 Uhr:
J?rg Tauss (SPD-Fraktionssprecher f?r Bildung, Forschung und Medien) und Martin Lorber (Electronic Arts) zum Thema: Welche Rolle spielt die Wirtschaft?

Noch kein Termin:
Michael Kunczik (Uni Mainz) und Ingrid M?ller (Uni Potsdam) zum Thema: Wie gef?hrlich sind Spiele?

Noch kein Termin:
Klaus Spieler (Gesch?ftsf?hrer USK) und Monika Griefhahn (SPD-Fraktionssprecherin Neue Medien) zum Thema: Wie gut ist die USK?

Noch kein Termin:
Winfried Kaminski (FH K?ln) und N.N. zum Thema: Was bringen Gesetze?

Zur Debatte auf der Webseite der Bundeszentrale f?r politsche Bildung