Heroes of Newerth :

Für die Version 3.0 des MOBA-Spiels Heroes of Newerth hatten die Entwickler zwei große Vorsätze: Das Spiel soll sowohl schöner, als auch zugänglicher werden. Helden, Türme, Kreaturen, Basen und die Karte selbst wurden optisch überarbeitet um die vorhandenen Details stärker herauszuarbeiten und eine dichtere Atmosphäre zu schaffen. Neue Spieler sollen über einen Trainings-Modus und umfangreiche Tutorials besser und frustfreier ins Spiel finden. Für Version 3.0 von HoN haben die Entwickler an folgenden Punkten gefeilt:

Story
Story? Ja auch MOBA-Titel können eine Geschichte erzählen. Heroes of Newerth soll im Update 3.0 wesentlich tiefgründiger werden und für mehr stehen, als den bloßen Konflikt zwischen Legion Und Hellbourne in irgendeinem Wald. Darum möchte S2 Games in Version 3.0 damit beginnen eine interessante Hintergrundgeschichte um den Konflikt zu spinnen.

Helden-Optik und Geschichte
Die Helden in HoN hatten schon immer viele Details, die im Spiel, besonders bei hoher Auflösung und um Kampf-Getümmel, oft untergegangen sind. Die Entwickler haben jetzt 28 der bekanntesten Helden ein neues Design verpasst. Neben HD-Texturen, die auch besser zur aufgehübschten Umgebung passen, wurden jetzt kleine Details an den Models der Helden besser herausgearbeitet. Um die Figuren charakteristischer zu machen und dem neuen Story-Hintergrund Rechnung zu tragen, haben die 28 Helden neben der neuen Optik auch eigene Storys bekommen, die teilweise auch mit der Geschichte anderer Helden verknüpft ist, ähnlich wie bei League of Legends .

Neue Basen und Türme
Ähnlich wie bei den Helden sind die Basen und Verteidigungs-Türme auf der Karte jetzt wesentlich detaillierter und haben schönere Animationen bekommen. Neue Spieler sollen intuitiv erkennen um was es sich bei dem Gebäude handelt, während erfahrene Spieler Gefallen am Detailreichtum finden sollen. Bei der ersten Reihe von Verteidigungstürmen soll jetzt optisch erkennbar sein, dass sie weniger Schaden anrichtet, als die hinteren Reihen. Außerdem sollen die Türme auch rein vom Design mehr an das organische, oder korrumpierte Design der jeweiligen Seite angepasst werden, genau wie die Gebäude der Basen.

Neue Details auf der Karte
Die Standard 5vs5-Karte Forest of Caldavar wurde ebenfalls neu designed. Die Entwickler von S2 Games haben mehr Wert auf Detailreichtum und Atmosphäre gelegt. Die Karte ist jetzt auf den Lanes von deutlich sichtbaren Pfaden aus Kopfsteinpflaster durchzogen und auch im Wald findet man jetzt Trampelpfade. Die Gebiete über und unter dem trennenden Fluss haben einen atmosphärischen Übergang zu den jeweiligen Designs der Fraktionen. Auf der Seite der Legion ist der Wald nahe der Basis lebendig und grün, stirbt aber in Richtung Fluss immer mehr ab. Auf der Seite der Hellbourne ist die Karte am Fluss bereits karg und die Vegetation abgestorben und wird zur Basis hin immer mehr wie eine Vulkan-Landschaft.

Besserer Zugang für neue Spieler
Heroes of Newerth ist präzise und schnell und damit etwas weniger nachsichtig mit den Fehlern unerfahrener Spieler, als andere MOBA-Spiele. Die Entwickler wollen Neulinge darum in Version 3.0 besser auf die Online-Schlachten vorbereiten. Zum einen gibt es jetzt die Möglichkeit ein normales Spiel mit Bots zu spielen. In diesen Matches können Spieler sich an das Spielkonzept gewöhnen und ihren eigenen Spielstil finden. Erfahrene Spieler können hier neue Helden oder Item-Builds grundlegend testen. Die Bot-KI ist außerdem in LUA programmiert und wird der Community für eigene Ideen zur Verfügung gestellt.

Wer nach den Übungs-Matches mit Bots noch weitere Informationen und fortgeschrittene Taktiken sucht, für den haben die Entwickler in Version 3.0 das »Learnatorium« eingeführt. Dabei handelt es sich um eine Datenbank mit vielen Videos und Informationen rund um so ziemlich jeden Aspekt des Heoes-of-Newerth-Gameplays. Zusätzlich dazu haben die Entwickler auch den Casual-Modus angepasst um ihn für neue Spieler frustfreier zu gestalten. Unter anderem wird in diesem Modus das Kopfgeld für das Töten eines Spielers jetzt danach berechnet, wie gut oder schlecht sich der Spieler angestellt hat.