Homefront in der Vorschau | Seite 3
Half-Life statt Modern Warfare
Grafik und Sound
Emotionen statt Effekte -- das Konzept könnte bei Homefront tatsächlich aufgehen. Dazu müssen die Entwickler allerdings die weiteren Schauplätze des Spiels (Prärie-Wildnis, Lake Tahoe, das besetzte San Francisco) sowie die weiteren Charaktere (militante Überlebenskünstler, versprenge Soldaten etc.) genauso detailliert und atmosphärisch umsetzen wie die Rebellen-Oase in Colorado und ihre renitenten Bewohner.
Ob die Koreaner auch in der deutschen Version brennen, wird die USK entscheiden.
Auch wird es eine Herausforderung für die Leveldesigner, den Wechsel zwischen den ruhigen Story-Momenten und den nervenaufreibenden Ballereien gut hinzukriegen. Wenn das jedoch klappt, kann man es auch verschmerzen, dass die Technik nicht ganz so opulent ist wie etwa in Modern Warfare 2. Schon jetzt gleichauf mit dem Erfolgs-Shooter von Infinity Ward liegt Homefront jedoch in Sachen Musik: Virtuos mixen die Kaos-Soundleute amerikanische und asiatische Elemente; jede Fraktion im Spiel hat ihr eigenes musikalisches Thema, eingespielt von einem echten Orchester. Das hatte nicht mal das große Homefront-Vorbild Half-Life.
Frohe Kunde auch für PC-Spieler: Sie bekommen nicht wie in letzter Zeit immer öfter üblich eine »hochgerechnete« Konsolen-Portierung vorgesetzt. Die PC-Version basiert auf einer eigenen, speziell angepassten Engine, um die Vorteile der Hardware nutzen zu können. »Wir lieben den PC«, sagt uns Danny Bilson, bei THQ als Vizepräsident für alle Hardcore-Spiele zuständig. »Vor allem auf den Multiplayer-Modus können sich PC-Spieler wirklich freuen!«