Homefront : Das ungewöhnliche Setting war einer der großen Pluspunkte von Homefront. Das ungewöhnliche Setting war einer der großen Pluspunkte von Homefront. THQs Vice President of Core Game, Danny Bilson, will in Homefront 2und Homefront: Londonaus Fehlern des Erstlings lernen. Homefronterhielt im GameStar-Test lediglich 72 Punkte. Der geschickt aufgezogenen Marketingfeldzug rund um das ungewöhnliche Setting hatte im Vorfeld viele Shooter-Fans begeistert, vom Spiel wurden Sie dann in vielen Punkten enttäuscht. Der Multiplayer war nicht ausgereift und in der Solo-Kampagne ging das Gefühl des Widerstandskämpfers schnell verloren - statt dessen war schlecht kopiertes Call of Duty-Ballern angesagt.

Vor allem beim letzteren Punkt möchte Bilson ansetzen, wie er jetzt in einem Interview mit der Spieleseite GameSpot verriet: »Ich glaube wir haben uns bei der Welt und der Geschichte sehr gut von der Konkurrenz abgehoben. Man ist kein Soldat in Homefront. Wir müssen jetzt den Guerilla-Kampf nicht nur dem Namen nach einbauen. Es ist unser Plan ihn zur Gameplay-Mechanik zu machen.«

In der Kampagne von Homefront 2 und Homefront:London will Bilson die Spieler mitreißen, ohne jedoch Zwischensequenzen einzusetzen und spielt damit wahrscheinlich auf die mittlerweile genreüblichen Skripte an. Allerdings hätten die Entwickler auch einige neue Ideen in der Schublade.

Beim Multiplayer-Teil würde sich Homefront an der Battlefield-Serie und dem kommenden Battlefield 3 orientieren. Battlefield hätte die Messlatte angesetzt, die Bilson gerne mit den eigenen Shootern erreichen möchte. Und auch die Möglichkeit nicht nur als Infanterist herumzulaufen, sondern auch Fahrzeuge zu benutzen, sei dem großen Vorbild geschuldet.

Bild 1 von 70
« zurück | weiter »
Homefront
Das Finale des Spiels beginnt vergleichsweise spektakulär, versumpft danach jedoch im Mittelmaß.