Life is Strange : Wer hätt's gedacht: Life is Strange erhält eine Serienverfilmung. Wer hätt's gedacht: Life is Strange erhält eine Serienverfilmung.

Zum Thema » Life is Strange im Test Warum es einer Verfilmung würdig ist » Preview zu Vampyr Dontnods nächstes Spiel im Detail Life Is Strange Complete Season (Episodes 1-5) für 14,99 € bei GamesPlanet.com Vom Indie-Geheimtipp zur Serienverfilmung: Die Entwickler von Life is Strange haben angekündigt, dass ihr Spiel als Online-Serie mit echten Schauspielern umgesetzt werden wird. Die Serie wird in Zusammenarbeit mit Legendary Entertainment (Warcraft, Interstellar, Pacific Rim) und dj2 Entertainment entstehen. Dj2 produziert aktuell den Sonic-Kinofilm für Sony Pictures.

Derzeit suchen die Studios und Publisher Square Enix nach Autoren für die Adaption, die Serie befindet sich also noch in der frühen Planungsphase. Ein Veröffentlichungstermin ist daher noch nicht bekannt. Fest steht aber bereits, dass die Serie genau wie das Spiel in der kleinen amerikanischen Stadt Arcadia Bay und an der Blackwell Academy spielen soll. Wie nah die Serie an der Handlung von Life is Strange bleiben wird, ist noch offen, aber ein Statement von Square Enix gibt erste Hinweise:

Wir sind stolz und gespannt darauf, zusammen mit Legendary eine neue Version von Arcadia Bay und Blackwell Academy inklusive unserer glaubwürdigen Charaktere und denkwürdigen Ereignisse umzusetzen.

Das lässt zumindest darauf schließen, dass man sich an den Ereignissen von Life is Strange orientieren will und wir bekannte Gesichter wie Max und Chloe wiedersehen werden.

Das Traumcasting der Entwickler

Um mehr in Erfahrung zu bringen, haben wir mit den Life-is-Strange Entwicklern Michel Koch, Raoul Barbet und dem Producer Luc Baghadoust gesprochen. Sie sehen die Serie als einen Weg, neue Fans zu erschließen: »Schließlich gibt es selbst im Jahr 2016 noch Leute, die keine Videospiele spielen! Sonderbar, soll aber vorkommen.«

Aber wie gut wird Life is Strange überhaupt als Serie, als passive Unterhaltung funktionieren? Schließlich war eine der größten Stärken des Spiels, dass es uns so enorm schwere Entscheidungen abverlangte und wir die Geschichte selbst beeinflussen konnten.

Kolumne: Darum gingen uns die Entscheidungen in Life is Strange so nahe

Darüber machen sich die Entwickler keine Sorgen: Sie halten ihre Story und ihre Welt für stark genug, auch in Serienform Fans zu finden. Außerdem böte das Medium Serie wiederum neue erzählerische Möglichkeiten: Wo wir im Spiel fest an Max als unsere Spielfigur gebunden waren, könne die Serie ihre Geschichte auch aus unterschiedlichen Perspektiven erzählen.

Life Is Strange

Wie stark Dontnod an der Serie beteiligt sein wird, konnten die Entwickler selbst noch nicht sagen, dazu befinde man sich noch zu früh in der Konzeptphase. Deswegen ist es auch fürs Schauspieler-Casting noch zu früh, aber wir haben die Entwickler trotzdem einmal gefragt, was ihre Traumbesetzungen für Max und Chloe wären. Und erstmal nachdenkliche Stille geerntet.

»Das ist eine richtig schwierige Frage! Für uns ist das nicht einfach, für uns sind Max und Chloe einfach ihre 3D-Versionen aus dem Spiel.« Am Ende konnten sie sich deswegen auch niemand besseren vorstellen als Hannah Telle und Ashly Burch, die Sprecherinnen der beiden Figuren. »Aber die sehen nicht aus wie die Charaktere. Es wird eine sehr interessante Herausforderung für Legendary, Darstellerinnen zu finden, die die Fans des Spiels nicht enttäuschen.«

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Zuletzt wollten wir natürlich noch wissen - ist die Serie ein Hinweis, dass Dontnod mit Life is Strange noch nicht fertig ist und vielleicht ein zweiter Teil kommen wird? Darauf wollten sie uns aber nur ausweichend antworten: »Wir wissen nicht, ob das ein Hinweis ist!« Nichtsdestotrotz betont die Pressemitteilung zur Serie, dass Dontnod derzeit neben dem Action-Rollenspiel Vampyr an weiteren unangekündigten Projekten arbeitet. Wir sind einfach mal optimistisch.