Der amerikanische Interessensverband UNICO wirft den Entwicklern des Actionspiels Mafia 2 vor, mit dem Titel Ressentiments gegenüber Italienern und Amerikaner italienischer Abstammung zu schüren. Andre' DiMino, der Präsident der Vereinigung, die nach eigenen Angaben die größte Interessensvertretung für Italo-Amerikaner in den USA darstellt, nennt das Spiel »einen Haufen rassistischer Unsinn«. Mafia 2 würde Italiener als Verbrecher und Gewalttäter diffamieren und würde zudem nicht darauf hinweisen, dass es auch Mafia-Organisationen in anderen ethnischen Gruppen gibt. DiMino verlangt nun vom Publisher Take Two, alle Italiener-Bezüge aus dem Spiel zu entfernen.

Solche Vorwürfe lässt Take Two natürlich nicht auf sich sitzen. Und deshalb meldete sich der Vorstandsvorsitzende des Publishers Strauss Zelnick nun in einem Statement zu Wort. Darin heißt es: » Mafia 2 erzählt eine fesselnde Geschichte über das organisierte Verbrechen in Amerika, so wie es seit Jahren in Büchern, Filmen und Fernsehserien geschieht. Weder UNICO noch irgendeine andere Organisation, die behauptet, die Interessen von italienischen Amerikanern zu repräsentieren, haben Mafia 2 gesehen oder gespielt.« Zelnick schreibt weiter, dass sich das Spiel an ein erwachsenes Publikum richtet und das er voll und ganz hinter dem Team von Mafia 2 steht und ihre Arbeit unterstützt.

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