Mass Effect: Andromeda - PC
Action-Rollenspiel  |  Release: 23. März 2017  |   Publisher: Electronic Arts
13 von 22 Leser fanden diese Rezension hilfreich

Leser-Rezension zu Mass Effect: Andromeda

Der Einstieg in ein neues Kapitel Mass Effect

Von DerFee |

Datum: 27.03.2017 | zuletzt geändert: 18.04.2017, 17:19 Uhr


Kurzer Disclaimer: ich lege bei einem Spiel wie Mass Effect vor allem Wert auf eine stimmige Story, daher ist dieser Teil ein wenig ausführlicher.

Spoilerwarnung: ich versuche Spoiler zu umgehen kann aber für nichts garantieren!

Kurz zu mir

(kann auch übersprungen werden)

Mass Effect Andromeda, endlich. Als ich damals in Mass Effect 3 meine Geschichte mit Shepard zuende gebracht habe war ich gleichzeitig glücklich das Ende einer grossen Geschichte zu erleben, aber auch traurig da es nun vorbei war. Und entgegen der gängigen Meinung fand ich das Ende gar nicht so schrecklich sondern eher anrührend. Kurzum, ich beginne Mass Effect Andromeda mit einer hohen Erwartungshaltung aber auch dem Willen mich erneut in eine Spielwelt hineinziehen zu lassen.

Aller Anfang ist schwer

Wie schon landläufig bekannt, ist der Beginn von Mass Effect Andromeda nicht ganz ideal. Zu wenig Zeit wird sich genommen um die Charaktere und die Situation vorzustellen. Es fühlt sich fast wie ein Intro zu einem Film an. Ich könnte mir vorstellen dass man die erste Mission beispielsweise ein wenig weiter hätte ausbauen können um auch mit ein paar Charakteren, die sich anschliessend verabschieden, eine gewisse Bindung aufzubauen. So wie es jedoch steht ist der Start des Spiels eher schleppend und emotionsarm (das erinnert mich irgendwie stark an Mass Effect 1). 

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Auch das Schicksal meines Zwillings hätte man doch bitte ein wenig besser behandeln können. Die Zwischensequenzen, die später immer mal wieder vorkomme,n wenn man sich bei diesem meldet, zeigen doch, dass Bioware es besser kann. Damit komme ich auch schon zum grossen Pluspunkt:

Aber dann nimmt es Fahrt auf (Story)

Nach den ersten paar Stunden Spielzeit, hat mich vor allem mein Wunsch die Geschichte zu erleben weitergetrieben. Die Tatsache, dass ich so grossartige Momente mit Mass Effect in der Milchstrasse hatte half die ersten Stunden in Andromeda zu überstehen und dann nahm die Story endlich mehr Fahrt auf. Momente in denen man eigentlich nur zum nächsten Planeten fliegen möchte um eine Aufgabe zu erledigen und dann mitten im Weltraum von einer Cutscene erwischt wird die es in sich hat, gehören zu den wunderbaren Storymomenten die mich überraschen und wieder voll in die Story ziehen. Oder man folgt einer vermeintlichen Nebenquest und findet sich auf einmal in einer Auseinandersetzung mit einem hausgrossen Gegner (überraschen mich nebenbei immer wieder) das sind die Dinge die mich begeistern. Und dann die ewiglangen Versuche solche Gegner zu besiegen, mit etlichen Anläufen und häufigem Aufploppen den guten alten "Mission gescheitert"-Bilds, das macht Spass. Und JA, da macht das Scheitern Spass, in jedem Anlauf lerne ich neue Feinheiten meiner Umgebung kennen, in jedem Anlauf kann ich neue Taktiken ausprobieren und wenn nach ein bis zweistündiger Arbeit dann endlich dieser rote Balken auf Null geht dann kommt dieses wunderbare Gefühl etwas erreicht zu haben. Noch besser ist es dass man dann danach noch einmal einen kurzen Kontakt zu dem soeben besiegten Gegner hat, selbst wenn das erst nach weiteren Stunden passiert.

Auch die Storymissionen in dedizierten Arealen können sich sehen lassen, hier warten einige schöne Missionen auf den geneigten Spieler und auch die emotionale Bindung zu den Charakteren nimmt mit der Zeit zu. Bioware schafft es hier doch mit der Zeit das alte Gefühl wieder aufleben zu lassen, wenn da nicht das Charaktersystem wäre.

Das Charaktersystem - Segen und Fluch zugleich

Ich war immer schon hin und hergerissen zwischen verschiedenen "Klassen" in Mass Effect. Sentinel (Wächter), Vanguard (Frontkämpfer), Infiltrator oder doch den Vollblut-Biotiker (Adept)? Die Nachricht dass man alle Fertigkeiten erlernen kann kam bei mir an wie eine Offenbarung, endlich ein freieres Skillsystem, klasse. So viel zum Segen, denn man kann wirklich, genug Skillpoints vorausgesetzt jegliche Art von Charakter bauen die das Mass Effect Universum so bereithält.

Auf der anderen Seite steht die Tatsache, dass man zu einem Zeitpunkt nur 3 aktive Skills bereit hat. Das ist weniger ein Problem für Soldaten oder Frontkämpfer Builds, hier konzentriert man sich ja eh meist auf Waffengewalt oder biotisch verstärkte Fäuste und hat zwei-drei aktive Fähigkeiten die man wirklich nutzt. Für Builds die sich auf Fertigkeiten fokussieren ist es aber durchaus ein Problem, sprich die Engineers (Techniker), Adepts (Adepten, Biotiker) oder Sentinels (Wächter) kommen schwerlich mit drei aktiven Fähigkeiten aus. Und ich persönlich liebte es schon immer meinen Gegnergruppen die biotischen Kräfte nur so um die Ohren zischen zu lassen und einen jeden Gegner wild umherzuwirbeln. Eine solche Möglichkeit gibt es schlicht nicht mehr. Hier hätte ich mir mehr gewünscht, es ist nett als Biotiker ein Sturmgewehr oder Präzisionsgewehr mitnehmen zu können aber ich will vor allem 5 bis 6 biotische Kräfte haben und nehme dann auch gerne eine Pistole in die Hand. 

Das Hin- und Herschalten zwischen Profilen ist da leider auch nicht des Rätsels Lösung, schliesslich werden bei einem Profilwechsel alle Fähigkeiten zurückgesetzt und es dauert bis sie wieder aufgeladen sind. Ich könnte hier anfangen über die X verschiedenen Möglichkeiten zu reden wie man das besser regeln könnte, aber lassen wir das mal, es gibt wichtigeres, bswp technische Problemchen.

Die viel beschworene Technik

Ich verstehe eigentlich nicht warum sich alle so sehr über die Technik aufregen. Hier ist ein Entwicklerstudio das schon immer vor allem durch schöne Geschichten geglänzt hat (hach Baldur's Gate) und alle meckern darüber dass die Charaktere Probleme bei den Gesichtsanimationen haben. Es geht immer besser, klar, aber man sollte auch mal das gute hier betonen! Meiner Meinung nach sind die Animationen der wichtigsten Charaktere ziemlich gut gelungen und was die Bewegungsanimationen angeht sind diese mir nie wirklich problematisch aufgefallen. Die Effekte für Fertigkeiten und ähnliches hingegen sind super, macht einfach mal einen Sturmangriff in eine gerade explodierende Singularität rein und geniesst das Effektfeuerwerk. Auch die Schauplätze sind schön inszeniert, die Aussicht die man von den Kettbasen aus geniessen kann ich mir immerzu eine Freude. Daher danke Bioware für die schön gezeichneten Planeten, man sieht die Liebe zum Detail. Mit der richtigen Technik lässt sich hier ne ganze Menge herausholen.

Davon abgesehen hatte ich ein einziges Mal ein Problem mit einem korrumpierten Speicherstand der nicht laden wollte, durch zurückspringen auf einen automatischen von 5 min früher konnte ich das umgehen, ärgerlich ist es dennoch. 

Der Ton oder "glücklicherweise spiele ich auf englisch"

Negativ ist klar die deutsche Synchronisation. Mass Effect 1-3 habe ich auf deutsch gespielt und es zugegebenermassen nur halb bereut. Bei Mass Effect Andromeda haben jedoch so viele Charaktere ihre Persönlichkeit auch in ihrer Stimme. Director Tann und Suvi, um nur zwei Beispiele zu nennen, bekommen durch ihren Akzent und die in ihrer Stimme liegende Arroganz erst den richtigen Reiz. Mit der Wahl der englischen Sprecher wurde hier ganze Arbeit geleistet, da es aber auf diesem Planeten weitaus mehr Auswahl bei englischsprachigen Sprechern gibt als deutschsprachigen kann ich das auch gut nachvollziehen. Hierzu noch ein kleiner Kommentar für die Meckerköpfe (bitte nicht zu ernst nehmen): Wer amerikanische Serien auf deutsch guckt und sich nicht über die Synchronisation von der "Big Bang Theory" oder "How I met your mother" aufregt möge sich aus diesen Diskussionen bitte raushalten.

Positiv zu vermerken sind die Soundeffekte der Waffen und Fähigkeiten. Diese finde ich durchaus passend und "gehaltvoll". Mit dem richtigen Headset oder Soundanlage lässt sich hier das Geschehen durchaus geniessen und der Immersion steht nichts im Wege. Auch der Soundtrack mag zu gefallen, wird selten zu präsent und verkommt auch nicht zur nervigen Melodie die einen dazu bewegt die Lautstärke des Umgebungssounds herunter zu regeln.

 

Zusammenfassend ist zu sagen

Bioware hat für mich ein wundervolles Spiel entwickelt dem man jedoch eine Chance geben muss. Es versucht nicht möglichst pompös daher zu kommen und einen zu blenden, sondern entwickelt seinen eigenen Charme wenn man sich darauf einlässt. Alles in allem hat sich der Kauf für mich mehr als gelohnt und ich freue mich auf ein NewGame+. Für die Zukunft bin ich optimistisch dass uns die Andromedagalaxie mit noch weiteren Geheimnissen reizen wird und hoffe dass Bioware den Faden weiterspinnt. Als Verbesserungen würde ich mir eine Betrachtung des Skillsystems wünschen (wieso nicht die Favorites mit den Waffen kombinieren und bei leichter Bewaffnung zusätzliche Fähigkeiten erlauben? nur als eine Idee), dann noch eine etwas erwachsenere Story mit weniger schwarz-weiss Malerei und ein paar mehr Abgründe in die Charaktere (Jack aus ME2, Zaedd oder Thane) auch wenn das bei dem Andromeda Hintergrund nicht einfach ist.

 

Vielen Dank fürs Lesen und wenn ihr irgendwas noch weiter besprechen wollt, dann gerne in den Kommentaren oder als PN :)

Wertung:

89/100 » alle Rezensionen von DerFee (1)

Screenshots zu Mass Effect: Andromeda

Alle Screenshots zu Mass Effect: Andromeda
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Pro & Contra

  • Wenn man sich drauf einlässt eine tolle Story
  • Gute Atmosphäre (Ton, Grafik, Charaktere)
  • Detaillierte und sehr unterschiedliche Welten
  • Passende Action
  • Knackige Schwierigkeit auf Extrem und Wahnsinn
  • Charaktersystem beschränkt einen ein wenig was die realistischen Möglichkeiten angeht
  • Zu viel Hype im Vorfeld (lasst das übertriebene Marketing einfach mal sein)

Zusätzliche Angaben

Schwierigkeitsgradgenau richtig
Bugs im SpielNur sehr wenige
Bisher im Spiel
verbrachte Zeit
Mehr als 40, weniger als 100 Stunden

13 von 22 Leser fanden diese Rezension hilfreich

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Avatar lordipaul
lordipaul
#1 | 04. Apr 2017, 17:44
schöne Rezension erstmal. Allerdings gibt es ein Punkt der leider nur kaum angeschnitten wird. Und zwar die open World auf den Planeten.
Meine Meinung dazu ist das Bioware keine richtig gute open World kann. Zum einen sind die viel zu vielen copy and paste Kett plätze und produktionen ( ok mal steht ein Container anders) oder es sind leider immer die gleichen Quest im anderen gewand. Das Design ist wundervoll, ohne Frage, trotzdem wirken die Planeten zu wenig belebt bzw sieht man sich im laufe des spiels satt weil die Questperlen auf den Planeten doch recht wenige sind. Allgemein hätte es weniger Quest gebraucht auf den Planeten, die dann dafür umso größer und ausgereifter und mit mehr leben und entscheidungen gefüllt sind. Was auf Eos noch cool ist wird ab Voeld zur 0815 wiederholung. Was einfach schade ist und nicht hätte sein müssen meines erachtens.
Trotzdem macht es spaß die Quests zu erledigen nur bleibt man mit den Gefühl zurück es hätte intensiver sein können.

PS.: warum weiß man vorher das es 8 neue Erze in Andromeda gib? Wieso muß man bei solchen quest immer das Ziel angeben anstatt den Spieler mal im unklaren lassen. Allein dieser fakt würde die Quest schon leicht aufwerten.

Und nochmal ein lob für die echt schöne Rezension
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Avatar Kovahnii
Kovahnii
#2 | 04. Apr 2017, 17:54
In einem Punkt kann ich dir nicht zustimmen
" Negativ ist kalr die deutsche Synchronisation. "

Ich hab es jetzt sowohl auf englisch als auch auf deutsch (fast) durch gespielt und insgesamt finde ich die deutsche deutlich besser.

Es gibt ein paar Charaktere wo in der tat die englische besser ist (Sara, Tann) aber auch wo ich sie absolut schlecht finde (Liam, Suvi, Turianer & Kroganer allgemein).

Insgesamt überwiegt bei mir die deutsche deutlich, weshalb ich es mit Scott auf deutsch und mit Sara auf englisch spiele.


Ansonsten aber kann ich nur zustimmen, ich finde ME:A auch ein sehr gutes, wenn auch nicht perfektes, Spiel und freue mich auf weitere Teile.
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Avatar Wischmopp83
Wischmopp83
#3 | 04. Apr 2017, 18:08
Ich kann dir größtenteils zustimmen, sehe es allerdings nicht ganz so positiv. Die Quests auf den Planeten wiederholen sich einfach zu oft. Hier wäre weniger mehr gewesen, dafür mehr Qualität hinsichtlich Tiefe und Entscheidungsfreiheit.

Die Technik kommt meiner Meinung nach auch zu gut weg. Damit meine ich jetzt nicht nur die Gesichtsanimationen. Ich habe dauernd mit irgendwelchen nervigen Bugs zu kämpfen:

- Kein Ton mehr (Neustart)
- Spielstand defekt (alten Laden)
- NPC hängen irgendwo fest und zittern blöd rum
- Mit NPCs oder OBjekten lässt sich nicht interagieren
- Framerateneinbrüche, vorallem in den Reliktgewölben
- Quests lassen nicht beenden

Ich denke dem Spiel hätten ein paar Wochen mehr Entwicklungszeit gut getan. Ich habe denoch meinen Spass an dem Spiel, auch wenn mich die vielen technischen Unzulänglichkeiten des Öfteren aus der Immersion werfen.

Ansonsten schön geschrieben.

Gruß Henning
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Avatar limericks
limericks
#4 | 04. Apr 2017, 18:27
Ich hatte schon Spaß mit dem Spiel, aber eine 90er Wertung für dieses Sammelquestmonstrum kann man nur als maßlos überbewertet bezeichnen.
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Avatar Cinergie
Cinergie
#5 | 04. Apr 2017, 19:19
Sehr schöne Review! Man merkt, dass Du ein grosser Fan bist aber auch die negativen Punkte siehst, diese aber konstruktiv darlegst - aber auch mal über den einen oder anderen Schwachpunkt hinwegsehen kannst, ein echter Spieler kann das eben!

Ich liebe die alten ME-Spiele, keine Games habe ich öfters gespielt als ME Teile 1 bis 3 - obwohl sie alles andere als perfekte Spiele waren. Von der Emotionalität her, der Story, Charaktere und dem Design der Spielwelt (Rassen, Hintergründe, Welten usw.) gebe ich den Spielen eine 100 - vom Gameplay, Grafik, Komplexität usw. haben dann die unterschiedlichen Teile ihre Schwächen. Trotzdem, für mich muss ein ME kein perfektes Gameplay haben sondern eine Welt, die mich fesselt!

Das schafft auch Andromeda nach den von Dir benannten Startschwierigkeiten. Ryder gewinnt je länger man sie (oder ihn) spielt an Kontur und auch wenn sie noch nicht die Tiefe meiner Shepard erreicht hat, ist sie auf gutem Weg. Die Welten sind erstklassig designt, die Nebenquests wiederholen sich zwar, trotzdem sind sie immer sehr schön in individuelle Geschichten eingebunden, jeder neu Scan einer Technologie, Pflanze oder Tier hat eine eigene Story zu erzählen und der Kodex ist wie in den Vorgängern ein Wälzer, ich lese jeden Eintrag mit Genuss!

Andromeda enttäuscht mich nicht, für mich ist so ab 10 bis 15 Stunden wieder das alte ME-Feeling aufgetaut und ich kann zurzeit nicht die Finger vom Spiel lassen :-).
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Avatar Ani77
Ani77
#6 | 04. Apr 2017, 19:20
Ich finde die Rezension alles andere als gut.Besonders kritisch ist der Test auch nicht und 89 Punkte sind echt mal locker 10 Punkte zuviel.Wo sind denn die schönen Geschichten die du beschreibst,für die Bioware berühmt wurden?
Die einzigen Geschichten die ich fand waren dröge Sammelquests. Scanne 16 Mineralien,scanne 16 Pflanzen und selbst die companion Missions würden bei mir nur ne Schulnote 4 bekommen.Mass effect war meine letzte Hoffnung das Bioware wieder das alte Bioware wird.Leider musste ich feststellen das es vielleicht sogar das bisher schlechteste Bioware Spiel war.Und um das ganze abzurunden gesellen sich auch noch miese Animationen hinzu.Wobei die mich ehrlich gesagt überhaupt nicht störten denn die companions blieben so oder so sehr blass.
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Avatar Bonsaiblob
Bonsaiblob
#7 | 04. Apr 2017, 20:00
Hmm, nennt mich zynisch, aber irgendwie hab ich im Hinterkopf immer wieder diese nagende Stimme, die fragt, ob dieser Test auch dann Artikel des Monates geworden wäre, wenn er ähnlich gut geschrieben eine kritischere Meinung (samt dazugehöriger Wertung) vertreten hätte.

Und dass ausgerechnet ein so positiver Lesertest für ein so kontroverses Spiel wie Andromeda (welches dazu noch bei der Gamestar eine der höchsten Wertungen aller Spiele-Medien eingefahren hat) zum Leserartikel des Monats gewählt wurde, hat für mich auch irgendwie ein bisschen was trotziges. Insbesondere in Kombination damit, wie in den News teilweise die Internet-Kritik beschrieben wird.

O-Ton Gamestar: "[...] nachdem das Internet sich seit Wochen in endlosen Gif-Tiraden draufgestürzt hat [...]".

http://www.gamestar.de/spiele/mass-effect- andromeda/news/mass_effect_andromeda,48839,331 2214.html

"Tiraden". "Draufgestürzt". So klingt jedenfalls keine neutrale Berichterstattung.

Wie dem auch sei. Lass dich von mir nicht entmutigen, diese Kritik ist allein an die Gamestar gerichtet.
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Avatar andi5lebt
andi5lebt
#8 | 04. Apr 2017, 20:06
Ich habe ziemlich konsequent alle Quests Marke 0/10 ignoriert. Ausgenommen die Memory Trigger. Das konnten sie leider nicht lassen. Aber eine Sättigung wie bei DA:i kam sonst eigentlich nie auf.
Trotzdem gut daß mal erwähnt wird, daß abseits von den miesen Gesichtsanimationen, das ein sehr gutes Spiel ist.
Das finden erstaunlich viele, die es tatsichlich gespielt haben.
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Avatar ramireza777
ramireza777
#9 | 04. Apr 2017, 20:45
well played Gamestar, damit trollt ihr einen nicht kleinen Teil eurer Leserschaft ziemlich heftig! :D

Zum Review: Schönes Review, sehr gut geschrieben, vielen dank für deine Mühe! Gerne mehr! Schade das das Review recht kurz ist.
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Avatar Die Bergziege
Die Bergziege
#10 | 04. Apr 2017, 21:01
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Leser-Rezensionen
Mass Effect: Andromeda 7 Bewertungen:
90+ 0
70-89 6
50-69 1
30-49 0
0-29 0
Durchschnittliche
Leserbewertung:
82/100
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Details zu Mass Effect: Andromeda

Cover zu Mass Effect: Andromeda
Plattform: PC (PS4, Xbox One)
Genre Rollenspiel
Untergenre: Action-Rollenspiel
Release D: 23. März 2017
Publisher: Electronic Arts
Entwickler: BioWare
Webseite: http://masseffect.com
USK: Freigegeben ab 16 Jahren
Spiele-Logo: Download
Leserinteresse:
Platz 44 von 7147 in: PC-Spiele
Platz 4 von 530 in: PC-Spiele | Rollenspiel | Action-Rollenspiel
 
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