Minecraft-Spielfilm : Mit Birth of Man soll demnächst ein auf Minecraft basierender Spielfilm realisiert werden. Die Finanzierung erfolgt via Kickstarter. Mit Birth of Man soll demnächst ein auf Minecraft basierender Spielfilm realisiert werden. Die Finanzierung erfolgt via Kickstarter. Update (10. Februar 2014): Offenbar waren Markus Persson und seine Kollegen beim Entwicklerstudio Mojang doch nicht so offen für die Idee eines Minecraft-Spielfilms, wie zunächst angenommen. Die Kickstarter-Kampagne zu Birth of Man wurde vorzeitig abgebrochen.

Wie es dazu kam, ist bisher noch unklar. Einziges Indiz: Eine via twitter.com lancierte Meldung von Minecraft-Erfinder Persson, der auf diesem Wege wissen ließ, keine Kickstarter-Projekte mit einer halben Million US-Dollar Finanzierungs-Ziel zu erlauben, die auf der eigenen Marke basieren, ohne dass vorher irgendwelche Absprachen stattgefunden hätten.

Schuld am Kickstarter-Fehlschlag hat also offensichtlich die etwas naive Herangehensweise von Laatsch, der sich vor dem Start der Schwarm-Finanzierungs-Aktion keine Freigabe bei Persson oder Mojang einholte. Eine Stellungnahme des Filme-Machers steht jedoch noch aus.

Ursprüngliche Meldung: Mitunter recht aufwendig produzierte Fan-Filme zu bekannten Videospielen sind mittlerweile keine Seltenheit mehr. Zwei YouTuber, die sich in diesem Bereich in den vergangenen Jahr besonders hervorgetan haben, sind Freddie Wong und Brandon Laatsch. Die beiden zählen mittlerweile an die 6,9 Millionen Abonnenten für ihre YouTube-Channel Rocket Jump und wollen nun offensichtlich den nächsten Karriere-Schritt wagen: Eine Videospielverfilmung in Spielfilmlänge.

Und was würde sich dafür besser anbieten, als das Indie-Phänomen Minecraft? Schließlich würde einem solchen Projekt wohl kaum jemand offener gegenüberstehen, als der Indie-Game-Designer Markus Persson. Zumal die offene Sandbox-Spielwelt ohne jegliche Story und Charaktere reichlich Freiheiten für eigene Ideen bietet. Und so lautet das Projekt dann auch »Birth of Man - A Minecraft Film«.

Finanziert werden soll das Ganze über die Crowd-Funding-Plattform kickstarter.com. Laatsch, der als Hauptverantwortlicher fungiert, setzt für das Filmprojekt eine Finanzierungssumme von 600.000 US-Dollar an - etwas mehr als 60.000 US-Dollar kamen bereits zusammen. Und die Schwarmfinanzierung läuft noch bis zum 8. März 2014.

Einen ersten Einblick in das geplante Filmgeschehen gewährt ein recht aufwendiger Trailer. Weitere Informationen zum Projekt gibt es auf kickstarter.com.