Mittelerde: Mordors Schatten : Laut Entwickler Monolith war die Ähnlichkeit von Mittelerde: Mordors Schatten zu Assassin's Creed nicht beabsichtigt. Laut Entwickler Monolith war die Ähnlichkeit von Mittelerde: Mordors Schatten zu Assassin's Creed nicht beabsichtigt.

Dem neuste Projekt aus dem Hause Monolith, dem Action-Adventure Mittelerde: Mordors Schatten, sieht man zumindest in dem bisher veröffentlichten Material seine Ähnlichkeit zu anderen Spielen durchaus an. Besonders laut wurden in den letzten Tagen die Rufe aus der Spielerschaft, dass sich das Waldläufer-Abenteuer besonders stark an der Assassin's Creed-Reihe von Ubisoft orientieren soll - nicht nur spielerisch.

So behauptete etwa vor wenigen Tagen Charles Randall, der einst an Assassin's Creed 2 mitarbeitete, dass die Animationen des Helden aus Mordors Schatten direkt 1:1 aus eben jenem Spiel geklaut seien (wir berichteten). Auf diese Behauptung im Speziellen ging Michael de Plater, Lead Game Designer des Mittelerde-Spiels, zwar nun nicht ein, aber zumindest allgemein auf die Parallelen zu Assassin's Creed.

»Wir haben eigentlich gar nicht viel über diese anderen Spiele nachgedacht. Wir wollten einfach nur ein Third-Person-Action-Adventure mit offener Spielwelt machen. Und nun, wenn man Dinge hat wie Stealth, Nahkampf und den Auftrag, Gegner hinter den feindlichen Linien zu jagen, kommen solche Vergleich vielleicht nun heraus. Es war aber definitiv kein bewusstes Vorhaben.«, so de Plater.

»Die Eliminierung hochrangiger Gegner ist ein wichtiger Bestandteil von Mordors Schatten. Aber diesen Bestandteil haben viele Spiele, nicht nur Assassin's Creed.«

Der Wunsch des Game Designers war es, diese Mechanik mit Mordors Schatten in die nächste Generation zu hieven und das Ganze freier und gleichzeitig persönlicher zu gestalten, etwa durch das »Nemesis-System«.

Bevor Michael de Plater für Monolith und Warner arbeitete, war er übrigens Creative Director bei Ubisoft. Allerdings werkelte er bei Ubisoft Montpelier, wo er nie selbst an der Assassin's Creed-Reihe arbeitete.

Via Eurogamer.net