Der Entwickler Criterion Games lässt sich bei Need for Speed: Hot Pursuit von den Battlefield-Machern von DICE unter die Arme greifen. So haben die Schweden einen Großteil der Straßen für das Action-Rennspiel gebaut. Das verriet die Führungsetage von Criterion gegenüber Eurogamer.net.

Need for Speed: Hot Pursuit : Wie ein »Sportwagen-Werbespot« soll Need for Speed: Hot Pursuit werden. Wie ein »Sportwagen-Werbespot« soll Need for Speed: Hot Pursuit werden. Criterion hat dazu die Streckenführung vorgegeben und Stichpunkte zu möglichen Schauplätzen wie Seen, Brücken oder Gebirge genannt. Bei DICE wurden die Vorgaben dann von 15 bis 25 Designern umgesetzt. Interessant: Need for Speed: Hot Pursuit hat zwar ein frei befahrbares Straßennetz, spielt aber – abgesehen von kleinen Ortschaften – nicht mehr in einer Stadt. Der Grund: Criterion wollte das Flair von Sportwagen-Werbespots einfangen und kombiniert deswegen Luxus-Karossen von Lamborghini, Ferrari, Porsche und Co mit schönen Strecken durch exotische Schauplätze. Criterion hat absichtlich auf eine Großstadt verzichtet, weil man darin keine viel Fahrspaß bietenden Straßen bauen kann ohne unrealistisch zu werden.

Neben DICE haben an Need for Speed: Hot Pursuit auch einige Mitarbeiter von EA Black Box mitgeholfen. Nur so konnte das eher kleine Team von Criterion die Aufgabe stemmen, eine vier Mal größere Spielwelt als in Burnout Paradise zu füllen. Schon bei Paradise hatte Criterion Arbeit an externe Studios weitergegeben. Weil aber sowohl DICE als auch Black Box Teil der EA-Familie sind, bezeichnet Criterion die Arbeitsteilung nicht als »Outsourcing«.

Need for Speed: Hot Pursuit
In Hot Pursuit geht’s rabiat zur Sache. Um die Raser zu stoppen, müssen wir sie zu Altmetall verarbeiten.

Die 200 Mitarbeiter von DICE arbeiten derzeit nicht nur an Battlefield: Bad Company 2 – Vietnam und Battlefield 3, sondern sind auch für den Multiplayer-Modus von Medal of Honor verantwortlich.