Worum geht es?

Need for Speed Rivals ist ein Open-World-Rennspiel mit sündteuren Supersportwagen, die sich illegale Straßenrennen liefern. Die Polizei ist davon nicht begeistert und versucht, die Raser mit allen Mitteln aus dem Verkehr zu ziehen. Die Spieler können sich zwischen einer Karriere als Raser oder Polizist entscheiden, dürfen aber jederzeit wechseln. Die Grafik liefert die aus der Battlefield-Reihe bekannte Frostbite-3-Engine.

Auf welchen Plattformen kommt es?

Need for Speed Rivals kommt für PC, PlayStation 3 und Xbox 360. Versionen für PlayStation 4 und Xbox One sollen auch noch 2013 erscheinen.

Ab wann kann ich es spielen?

Der Release von Need for Speed Rivals ist für den 19. November 2013 geplant - PlayStation 4 und Xbox One haben für das Spiel noch kein Veröffentlichungsdatum.

Wer entwickelt das Spiel?

Zum Thema » Need for Speed - Die Serie Die Rennspiel-Reihe in Bildern Need for Speed Rivals ab 9,06 € bei Amazon.de Need For Speed Rivals für 8,99 € bei GamesPlanet.com Ghost Games aus Göteborg in Schweden ist ein Studio von Rennspielspezialisten. Ursprünglich wurde die Firma 2011 von Electronic Arts als »EA Gothenburg« gegründet - mit dem Ziel, ein neues Need-for-Speed-Spiel zu entwickeln. Die meisten Mitarbeiter bei Ghost Games haben bereits Erfahrung mit Rennspielen sammeln können: Forza Horizon, Race PRO, Need for Speed: The Run und Project Gotham Racing sind nur einige der Titel, die sich in deren Lebensläufen finden lassen. Geleitet wird Ghost Games von Marcus Nilsson, der ehemals als ausführender Produzent bei Battlefield-Entwickler DICE tätig war.

Was ist neu bei Need for Speed Rivals?

Als Open-World-Rennspiel verfügt Need for Speed Rivals über eine frei befahrbare Welt, in der die Spieler mit ihren teuren Sportwagen an Rennen teilnehmen oder sich Duelle mit der Polizei liefern. Das Besondere dabei: Während die Raser draußen in der Spielwelt unterwegs sind, sammeln sie Punkte - mit denen sie neue Luxuskarossen kaufen oder ihren schon vorhandenen Rasern Leistungsupgrades und optisches Tuning verpassen können.

Je mehr Rennen und Herausforderungen siegreich abgeschlossen werden, desto höher steigt der Multiplikator für noch mehr Punkte. Wird ein Raser jedoch von der Polizei geschnappt, setzt dies den Punkte- und Multiplikatorzähler wieder auf Null. Um die erspielten Punkte »auf die Bank zu bringen«, wo sie sicher sind, müssen die Fahrer es in ihr Versteck schaffen.

Need for Speed Rivals
Screenshot aus dem DLC »Koenigsegg Agera One:1«

Diese Aufgabe wird umso schwerer, da die Polizei zunehmend aggressiver wird, je mehr Punkte auf dem aktuellen Konto stehen. Für die Spieler gilt es daher permanent abzuwägen ob es sich lohnt, mit vollem Punktekonto und hohem Multiplikator eine weitere Verfolgungsjagd mit den Gesetzeshütern anzuzetteln und zu riskieren, alles zu verlieren - oder lieber unauffällig davonzufahren und die Punkte zu sichern.

Die Spieler können auch als Highway-Polizisten spielen und es zu ihrer Aufgabe zu machen, verantwortungslose Raser zu jagen. Dazu stehen elf aufrüstbare Anti-Raser-Gadgets zur Verfügung, beispielsweise ein EMP-System oder Nagelbretter - und die gleichen Autos wie die der Raser in Polizei-Lackierung.

Sehr stolz sind die Entwickler darauf, dass erstmals seit sieben Jahren wieder Ferraris in Need for Speed dabei sind - noch stolzer sind sie auf das sogenannte Alldrive-System, das »die Grenze zwischen Einzel- und Multiplayer zerstören soll«. Im Klartext bedeutet das, dass die Einzelspieler-Partien mehrerer Spieler (die Entwickler sprachen von mehr als sechs Spielern) auf Wunsch verschmelzen könnten.

Dabei würde jeder Spieler sein eigenes Einzelspieler-Spiel wie gewohnt alleine spielen - teilnehmende Freunde wären jedoch in der gleichen Welt unterwegs. Das bedeute nicht, dass die Spieler zwangsläufig miteinander agieren müssen - das Spiel soll aber erkennen, wenn sich zwei Spieler auf der Straße begegnen und würde entsprechende Multiplayer-Aufgaben verteilen, je nachdem, wer auf Seiten der Raser oder der Cops unterwegs ist. In der Theorie klingt dieses Feature sehr spannend - wenn ein Spieler der vermeintlichen KI-Polizei davonfahren will, und plötzlich einen seiner Freunde im Rückspiegel auftauchen sieht.

Road and Track Presents: The Need for Speed - 1994
Den Auftakt zur erfolgreichsten Rennspielserie machte 1994 Road and Track Presents: The Need for Speed, das ursprünglich für die heute eher unbekannte Konsole des gleichnamigen Herstellers 3DO entwickelt wurde. Ein Jahr später folgte die Portierung für den PC. Den Zusatz »Road and Track Presents« erhielt das Spiel durch die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Autozeitschrift »Road & Track«, die technische Daten und verschiedene Bildmaterialien an die Entwickler weitergaben. So enthielt das Spiel qualitativ hochwertige Videos, in denen die spielbaren Wagen präsentiert wurden. Hintergrundsprecher in der deutschen Version war Egon Hoegen, der diesen Job noch für die nächsten drei Titel übernehmen sollte.

The Need for Speed bot eine bis zum damaligen Zeitpunkt unerreichte Cockpit-Ansicht. Zur gelungenen optischen Präsentation gesellten sich auch eine hervorragende Fahrphysik und Motorengeräusche, die von den echten Vorbildern aufgezeichnet wurden. Mit insgesamt acht Luxussportwagen und einem Cheat-Fahrzeug konnten sich die Spieler zur damaligen Zeit auf sieben bzw. in der Special Edition neun abwechslungsreichen Strecken austoben. Schon in diesem Teil der Serie war übrigens die Polizei vertreten, die den Spielern das Leben schwer machte.