Update 13. April: Criterion Games' Creative Director Alex Wart hat nun via Twitter ohne große Umschweife die Arbeiten an einem Reboot beziehungsweise Remake von Need for Speed: Underground dementiert.

»Totaler Fake. [...] Nachfolger. Reboots. Remakes. Hatten wir alles schon. Damit sind wir fertig.«, so die deutlichen Worte. Diese enthalten gleichzeitig aber auch einen Hinweis darauf, dass Criterion aktuell an keiner Fortführung einer der Need for Speed-Ableger werkelt sondern eben an etwas neuem.

Was das nun aber konkret ist, da hüllen sich die Entwickler und Publisher Electronic Arts aber nach wie vor in Schweigen. All zu lang kann es aber nicht mehr dauern, bis die ersten handfesten Infos veröffentlicht werden, schließlich soll das Projekt noch in diesem Jahr auf den Markt kommen.

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Ursprüngliche Meldung: Ein Logo, das die Spieleseite EGM Now aus unbekannter Quelle erhalten hat, zeigt den Schriftzug »Need for Speed: Underground«. Dieser soll Teil des Cover-Artworks der Xbox 360-Version des Rennspiel-Reboots sein, das sich angeblich bei Criterion Games in Entwicklung befindet. Laut EGM Now sei es wahrscheinlich, dass das Logo echt sei und einen glaubwürdigen Hinweis auf ein Reboot von Need for Speed: Underground darstelle.

Abwegig klingt dieses Gerücht nicht: Das englische Studio Criterion zeichnet auch für das Remake Need for Speed: Hot Pursuit von 2010 und für Need for Speed: Most Wanted verantwortlich. Die Webseite VG24/7 hat bei Electronic Arts wegen des Logos via Email angefragt. In einer Antwort lehnte EA jeden Kommentar ab.

Road and Track Presents: The Need for Speed - 1994
Den Auftakt zur erfolgreichsten Rennspielserie machte 1994 Road and Track Presents: The Need for Speed, das ursprünglich für die heute eher unbekannte Konsole des gleichnamigen Herstellers 3DO entwickelt wurde. Ein Jahr später folgte die Portierung für den PC. Den Zusatz »Road and Track Presents« erhielt das Spiel durch die Zusammenarbeit mit der amerikanischen Autozeitschrift »Road & Track«, die technische Daten und verschiedene Bildmaterialien an die Entwickler weitergaben. So enthielt das Spiel qualitativ hochwertige Videos, in denen die spielbaren Wagen präsentiert wurden. Hintergrundsprecher in der deutschen Version war Egon Hoegen, der diesen Job noch für die nächsten drei Titel übernehmen sollte.

The Need for Speed bot eine bis zum damaligen Zeitpunkt unerreichte Cockpit-Ansicht. Zur gelungenen optischen Präsentation gesellten sich auch eine hervorragende Fahrphysik und Motorengeräusche, die von den echten Vorbildern aufgezeichnet wurden. Mit insgesamt acht Luxussportwagen und einem Cheat-Fahrzeug konnten sich die Spieler zur damaligen Zeit auf sieben bzw. in der Special Edition neun abwechslungsreichen Strecken austoben. Schon in diesem Teil der Serie war übrigens die Polizei vertreten, die den Spielern das Leben schwer machte.