Wenn No Man's Sky am 10. August 2016 auf den Markt kommt, werden Spieler einiges zu tun haben: 18 Trillionen Planeten soll das basierend auf Mathematik und Algorithmen berechnete Spieluniversum dann beinhalten. Die Entwickler selbst gehen davon aus, dass lediglich 0,1 Prozent der Welten im Spiel überhaupt entdeckt werden.

Für ein solch gigantisches Universum überraschend niedrig fällt jedoch die Installationsgröße von No Man's Sky aus: Lediglich sechs Gigabyte soll das Weltraum-Erkundungsspiel auf dem ausgelieferten Datenträger einnehmen. Und ein großer Teil davon wird durch Audio-Dateien belegt, wie der Chef-Entwickler Sean Murray nun per Twitter verriet:

Der geringe Speicherbedarf hat jedoch einen logischen Grund: Sonnensysteme, Planeten, Landschaften, Flora und Fauna werden erst berechnet, wenn der Spieler in deren Nähe kommt – und zumindest im Spiel-Client temporär wieder verworfen, sobald er das Areal verlässt.

Auf der Festplatte wird das Spiel nach der Installation übrigens rund zehn Gigabyte einnehmen. So steht es jedenfalls in den Systemanforderungen auf Steam.

Ebenfalls per Twitter kündigte Murray an, dass die Entwickler bei Hello Games bereits an einem ersten Update für No Man's Sky arbeiten würden. Auch nach der Goldmeldung von vergangener Woche geht die Entwicklung des Spiels also nahtlos weiter.

Zu den Inhalten des ersten Updates äußerte sich Murray zwar nicht. Immerhin ließ er jedoch durchblicken, dass die PS4-Version des Spiels in Europa, Nordamerika und Asien die Sony-Zertifizierung überstanden hat. Auch dem Konsolen-Release steht also nichts mehr im Wege.

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No Man's Sky - Screenshots aus dem Update 1.1 »Foundation«