Zum Thema » Resident Evil: ORC Kommentiertes Vorschau-Video » E3-Vorschau-Video RE-Multiplayer angespielt » E3-Render-Trailer USS jagt RCPD Resident Evil: Raccoon City ab 6,93 € bei Amazon.de Capcom schickt mit Resident Evil: Operation Raccoon Citykeine echte Fortsetzung, sondern einen Ableger seiner beliebten Horrorserie Resident Evil ins Rennen – auf der E3 konnten wir schon mal probespielen. Die Handlung des Spiels findet zwischen den Ereignissen aus Resident Evil 2 und 3statt. Im Mittelpunkt von Operation Raccoon City stehen überraschenderweise die »Bösen«: ein Spezialeinheiten-Team der Umbrella Corporation.

Das wird nach Raccoon City entsandt, um sämtliche Spuren des T-Virus-Ausbruchs zu beseitigen. Zeugen soll es ebenfalls keine geben, dementsprechend stehen diese auch auf der Abschussliste. Die Regierung schickt aber ebenfalls Truppen in das Gebiet, um Beweise zu sichern. Und dann gibt es ja auch noch eine dritte Partei, und die hat nur ein Ziel: Menschenfleisch. Die Zombies bevölkern die Straßen von Raccoon City und sind natürlich unser Hauptziel. Oder auf gut deutsch: Verdammt viel zum Abknallen.

Resident Evil: Operation Raccoon City
Zu viert legen wir uns mit einem Bossmonster an. Das sieht allerdings spannender aus, als es ist.

Ballern statt gruseln

Alle, die beim Namen Raccoon City auf die Tugenden der ersten Resident-Evil-Teile hoffen, seien ausdrücklich gewarnt. Operation Raccoon City ist kein klassisches Horrorspiel, sondern ein teambasierter Survival-Shooter im Stil von Left 4 Dead.

Resident Evil: Operation Raccoon City : Die Waffen-Expertin Lupo führt das Team des Umbrella Security Service an.

Lupo
Die Waffen-Expertin Lupo führt das Team des Umbrella Security Service an.

Zu Beginn hat man die Wahl zwischen sechs Klassen des Umbrella-Spezialkommandos. Die Wissenschaftlerin »Four-Eyes« kennt sich zum Beispiel besonders gut mit Untoten aus und kann sie manipulieren, der Scout »Spectre« ist schnell und wendig, und der Agent »Vector« darf sich kurzzeitig tarnen. Wir entscheiden uns zunächst für den Tank »Beltway«. Der hat ein fettes Maschinengewehr dabei und dementsprechend ordentlich Feuerkraft. Damit fühlen wir uns erst mal gut gerüstet.

Zwei alte Bekannte

Wir werden auf einer Straße der Stadt abgesetzt und Zeuge eines Autounfalls von Leon S. Kennedy und Claire Redfield, die Veteranen als Helden mehrerer Resident-Evil-Spiele seit Teil 2 kennen. Als Zeugen des T-Virus-Horrors sind die beide selbstverständlich kaltzustellen.

Die kleine Szene zu Beginn zeigt direkt: Kenner der Serie dürfen sich auf ein paar Deja-Vus freuen. Leon und Claire flüchten in eine Garage, wir hetzen mit drei KI-Kollegen die Straßen entlang, als auch schon die ersten Zombies links und rechts aus den Gassen auftauchen und sofort auf uns losgehen. Na dann kann die Beweisvernichtung ja losgehen!

Wir reißen die Waffe hoch und feuern donnernd die ersten Salven ab. Arme werden abgerissen, Zombieköpfe platzen, Blutwolken sprühen in die Luft. Schon hier ist uns klar: In dieser Form wird der Titel garantiert nicht in Deutschland erscheinen.