Auf der gamescom 2012 stellen nicht nur Branchen-Riesen ihre neusten Projekte vor, auch einige Indie-Entwickler lassen sich die Chance nicht entgehen, ihre teils ungewöhnlichen Spiele einem breiten Publikum näher zu bringen.

Eines dieser Projekte ist Routine vom Entwickler Lunar Software. Nach Routine sieht das Spiel dabei allerdings nicht aus. Am ehesten lässt sich der Titel wohl als »Weltraum-Horror für Spieler, denen Dead Space 3 nach zu viel Action und zu wenig Horror aussieht« beschreiben.

Denn im Mittelpunkt von Routine steht nicht etwas das routinierte, blutige Zerschießen und Zerschneiden von Weltraum-Mutanten, sondern nackte Angst vor dem eigenen Ableben. Wer hier das Zeitliche segnet, kann nicht einfach einen alten Spielstand laden. Der Tod ist permanent. Abgerundet wird das Ganze mit einem nicht vorhandenen HUD und somit auch einem letztlich nicht existierenden Lebenspunktebalken. Unglaubwürdige Dinge wie Medipacks fallen ebenfalls weg. Die Entwickler betonen ihren Fokus auf ein möglichst realistisches Spielerlebnis.

Entsprechend geht es auch im ersten Trailer zu. Hier wird nicht geschossen sondern in einer düsteren Mondbasis um das virtuelle Leben gebangt.

Einen genaueren Release-Termin nannte Lunar Software noch nicht. Sicher ist nur, dass es wohl noch bis 2013 dauert, bis wir uns auf PC und auch Mac von dem Projekt selbst überzeugen können.